Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Erich Fischer
1 Follower
137 Kritiken
User folgen
2,5
Veröffentlicht am 12. Januar 2026
Mir war die 1974er- und die 2017er-Version bekannt, aber jetzt habe ich sie kurz hintereinander wiedergesehen – und der 1974er-Film war eindeutig um Klassen besser, er hatte vom ganzen Setting her viel mehr Flair und Eleganz und auch die Schauspieler haben damals alle Rollen viel überzeugender ausgefüllt, in der 2017er-Version hat mich lediglich Michelle Pfeiffer beeindruckt.
Besonders haben mich beim 2017er-Remake die unnötigen Actionszenen und die geradezu lächerliche „Abendmahlszene“ am Schluss gestört.
Ich bin eigentlich nicht so der Krimifan aber den wollte ich mal sehen und eine Fehlentscheidung war es nicht. Der Film hat einen genialen Cast, gute Ermittlungen und tolle Bilder. Leider ist der Spannungsbogen manchmal sehr weit unten und alles plätschert so vor sich hin. Er ist zwar unterhaltsam aber der Humor ist nicht so Ende wird er aber nochmal besser. Also ich hatte nicht die größten Erwartungen aber ein paar wurden erfüllt. Ich würde jetzt aber nicht die beiden Nachfolger auch noch schauen. Für Krimifans ist das aber bestimmt was. Aber ein Vergleich zum Original habe ich nicht. Sonst währe er vielleicht noch schlechter.
Insgesamt ist es ein solider Film der gute Ermittlungen tolle Bilder und einen genialen Cast bietet.
Dieser Film ist meine neue Einschlafhilfe. Ich habe es bereits 4mal versucht aber zwecklos dranzubleiben. Monoton kann ich nur sagen.Mal abgesehen davon, das mir der Eitle Selbstlobende Besserwisser Charakter nicht gefällt, aber dafür haben wir ja Sherlock.
Ein starker Abfall zur alten Verfilmung. Trotz diesem fantastischen Cast, kann das Remake nicht überzeugen, da mich auch dieser Pseudocoole Look extrem herausgerissen hat.
+ Weiterhin der gute klassische Krimi von Agatha Christie rund um einen Mordfall mit Gewissensentscheidungen und ethischer Fragestellung + Schauspielerisch im Großem und Ganzem gut (Johnny Depp fällt für mich ab, aber ich bin ohnehin Kritiker seines Schauspiels) + Kenneth Branagh als Hercule Poirot kann den Film tragen
- Im Vergleich zu Erstverfilmung von 1974 kann diese Verfilmung keinerlei neuen Akzente setzen. Es ist der selbe Film im neuen Gewand. Einen Transport der Geschichte in die Gegenwart hätte ich spannend gefunden, so war der Film als Kenner der Grundstory etwas langweilig anzuschauen - Musikalische Untermalung find ich oft unpassend und unstimmig, man hat das Gefühl das Musik von einem anderen Film drüber gelegt wurde - Die szenische Darstellung des Gemäldes "Das letzte Abendmahl" von da Vinci finde ich zu gewollt und trägt nix zum Film bei
Fazit: Wer klassische Krimis mag kann hier ruhig reinschauen. Im Vergleich zur Erstverfilmung enttäuschend umambitioniert, dazu kleine handwerkliche Schwächen.
Unglaublich viele bekannte Schauspieler/innen geben sich hier die Türklinke in die Hand. Der Anfang des Films ist gemütlich und genau das richtige für die dunkle Jahreszeit. Die Handlung um einen mysteriösen Mordfall ist klassisch und hat mich irgendwie an das Gesellschaftsspiel Cluedo erinnert. Später wird es allerdings zunehmend komplexer und ich musste manchmal sogar zurückspulen, um der Handlung noch folgen zu können. Der französische Akzent des Detektivs nervte etwas. Die Auflösung war unerwartet, aber ein wenig übertrieben. Insgesamt aber okay.
Meiner Meinung nach eine der enttäuschendsten Verfilmungen eines Agatha Christie Romans. Beginnend bei der Darstellung des Hercule Poirots über die vollkommen überzogenen Action-Szenen bis hin zur Auflösung - ich saß vor meinem Fernseher und wartete vergebens auf den Punkt, wo ich in die Handlung hineingezogen werde. Wenn ich jetzt daran denke, dass Mord auf dem Nil vom selben Regisseur/Hauptdarsteller neu verfilmt wird, stellt es mir die Haare im Nacken auf. Auch wenn Peter Ustinov nie und nimmer Hercule Poirot war - da waren David Suchet und Albert Finney unerrreicht - wenigstens hat man Ustinov die Schrulligkeit des belgischen Detektivs abgenommen. Aber bei dieser Verfilmung war nichts davon zu verspüren. Schade um die an sich grandiose Besetzung.
Habe mir ehrlicherweise leider mehr erwartet. Wie spannend das Buch auch war, enttäuscht der Film doch deutlich. Die Kameraeinstellungen im Zug sind extravagant & habe ich bisher in keinem Film zuvor je gesehen, aber sind dennoch mir ein Dorn im Auge (& auch anstrengend anzusehen). Kenneth Branagh spielt einen soliden Hercule Poirot, aber weitem keinen überragenden. Dem Film fehlt es für ein Krimiabenteuer deutlich an Spannung & Nervenkitzel. Vielleicht habe ich mir aber auch zu viel erwartet. 3 Sterne.
Wer Sidney Lumets grandiose Verfilmung von 1974 kennt, wird bitter enttäuscht. Während diese ein Gefühl von Champagner hinterließ, bleibt hier nur der schale Geschmack einer Mischung aus Rot- und Weißwein, die einem als Rosé verkauft werden soll. Ungenießbar auch die sinnlosen Einfälle auf Poirot schießen zu lassen oder ihn mit der Waffe uninspiriert rumspielen zu lassen. Die Idee der Nachricht am Ende dürfte sich wohl mit der Handlung des nächsten Films beißen. Agatha Christie hat sehr viele Poirot-Romane geschrieben - warum muss es da Remakes von Klassikern geben, die wir alle schon kennen (und lieben)? Ich hoffe nur das nächste Remake wird nicht so ein langweiliges Desaster.
absolut stupides Remake: keinerlei Spannung, Hercule Poirot als Actionman einfach nur lächerlich, Wintergewitter in Rockymountainlandschaft unglaubwürdig, Scheinwerfer vor Rauchkammertür kommt nur bei us-Dampfloks vor, usw. usw. Alles Schmarrn..