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Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2015
Der Film hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. J.K. Simmons' Leistung ist zu Recht mit einem Oscar belohnt worden. Dass Miles Teller bei den Nominierungen übergangen worden ist, ist nicht nachzuvollziehen! Die Fragestellung "Wie weit bist du bereit zu gehen, um in deinem Fach das Beste zu geben?" wird nachdrücklich illustriert; manchmal ging ein Raunen oder Stöhnen durch den Kinosaal. Dabei bleiben die Charaktere vielschichtig; Andrews brennender Ehrgeiz kommt durchaus auch "unsympathisch" rüber, und Terence Fletchers Motivation, den "neuen Charlie Parker" zu entdecken, ist letztlich uneigennützig, so unangemessen man seine Methoden auch findet. Die Frage nach dem Tempo ("Am I dragging or rushing?") beantwortet der Film für sich selbst: fiebrig, nervenaufreibend - perfekt!
Erstaunlich mitreißender Film über einen Jugendlichen, dessen Traum es ist, zu einem der besten Jazz-Trommler aller Zeiten zu werden. Beeindruckend ist auch der Leiter der Studioband seines Konservatoriums, der seine Schüler an den Rand des Suizids treibt, auf der Suche nach einem echten Ausnahmetalent...
Fast alle Oscar-Filme gesehen (American Sniper & Selma fehlen) und dieser war bisher der Beste. Sicher kein typischer BESTER FILM, aber objektiv betrachtet würde ich sagen, könnte das der Beste Film im Wettbewerb sein. Unbedingt ansehen. Auch mich, als Nicht-Jazz-Fan, hat der Film gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe! Ganz großer Film über den Willen etwas zu erreichen. Grandios!
Ein GRANDIOSER Film über Demütigung, Ehrgeiz und Hörigkeit. Miles Teller und J.K. Simmons spielen so nervenzerreißend überzeugend,dass es einen in den Kinosessel fesselt. Selbst die Musik ist erstklassig (und das, obwohl ich kein Jazz-Fan bin). spoiler: Das Ende des Films ist einer der besten Filmenden, die ich je gesehen habe.
Wow! Und noch so ein grandioser Film gleich zu Beginn des Kinojahres. 2014 war ja schon ein starkes Jahr, aber was das frühe 2015 schon alles bietet lässt auf noch viel mehr hoffen. "Whiplash" ist auf einer Höhe mit "Birdman", noch packender als "Foxcatcher" und fast so gut wie "Boyhood. Nur um mal den Vergleich zu seinen Mitstreitern der diesjährigen Oscar-Verleihung zu ziehen. Für mich DER Musik-Film überhaupt. Selten wurde diese Verbissenheit, dieser Ehrgeiz und dieser unglaublich Druck der beste sein zu wollen so gut auf die Leinwand gebracht wie von Miles Teller. Dazu die unglaubliche (schon mehrfach preisgekrönte) Darstellung von J.K. Simmons. Ein grandioses Zusammenspiel der beiden. Spektakulär, dramatisch und höchst emotional. Besser geht es nicht.
Selten hat mich ein Film so gepackt wie dieser. Ein Schlagzeuger der andauernd gepusht und geschlagen wird von seinem Lehrer. Er opfert alles und zerbricht beinahe daran. Als man denkt es kann nicht schlimmer werden wendet es sich. Zwei emotionale und sehr talentierte Schauspieler denen man alles abnehmen könnte und auch tut. Das Ende ist einfach überwältigend. Nicht ohne Grund hat der Film 3 Oscars verdient. Lange nicht mehr so einen guten Film gesehen der ohne Aktionszenen auskommt. Es lohnt sich alle Male.