Sieben Minuten nach Mitternacht
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4,0
173 Wertungen

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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2026
Der Film zeigt eindrückliche Bilder, das ist wohl wahr, visuell ist das ein tolles Erlebnis. Aber inhaltlich konnte mich der Film nicht erreichen. Das liegt hauptsächlich an dem Protagonisten, Lewis MacDougall soll im Film 13 Jahre alt sein, war in Wirklichkeit zu der Zeit aber schon 15, sieht im Film aber aus wie 9. Der Typ war mir irgendwie total unsympathisch, emotional konnte ich mit ihm null relaten. Und dann funktioniert der ganze Film natürlich nicht mehr. Mich hat er irgendwie genervt, gegenüber dem “Monster” verhält er sich ziemlich frech und vorlaut.

Das ist ein bisschen schade, da der übrige Cast ziemlich stark besetzt ist. Sigourney Weaver ist sowieso über jeden Zweifel erhaben, sie spielt eine etwas seltsame Rolle als bösartige Oma, dominiert aber klar jede Szene, in der sie zu sehen ist. Felicity Jones hat mir ebenfalls gut gefallen, mit ihr konnte ich wesentlich mehr relaten als mit dem Kind, mir ihr hatte ich Mitleid. Es war erschreckend, zu sehen, wie sie mehr und mehr körperlich zerfällt. Aber alles in allem verliert der Film sich im Verlauf immer mehr in Belanglosigkeiten und hat mich ziemlich gelangweilt zurückgelassen.

FAZIT: Visuell beeindruckender, aber inhaltlich ziemlich leerer Film mit einem nervigen Protagonisten und toll besetzten Nebenrollen. Alles in allem kommt aber nicht viel dabei rum, es bleibt uninteressant und belanglos. Mich konnte der Film nicht erreichen, daher auch keine Empfehlung von mir.
Andreas S.
Andreas S.

12 Follower 193 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. August 2022
Ein Film für die Ewigkeit. Pure in Melancholie gegossene Film-Magie die von der ersten bis zur letzten Sekunde zu fesseln weiß und am Ende zu Tränen rührt.
Der blutjunge Conor muss mit dem Niedergang und nahenden Tod seiner krebskranken Mutter fertig werden. Regelmäßig um sieben Minuten nach Mitternacht, erscheint ihm in seinen Träumen ein Baummonster, das ihm helfen will, ein bevorstehendes Trauma abzuwenden und sich dem Nacht für Nacht wiederkehrenden Alptraum, seine Mutter in so jungen Jahren loslassen zu müssen, zu stellen, zu verstehen und richtig einzuordnen.
Es geht um die große Kunst des Loslassens, so bitter und schwer es auch sein mag. Tut man es nicht, erstickt man an Angst und Trauer, schafft keinen Platz für Neues. So ist das Leben von dem wir uns am Ende auch verabschieden müssen.

Alles in allem ein sehr poetischer Film getaucht in wunderbare Bilder. Schauspieler in Topform. Top Inszenierung. Musikalisch perfekt unterlegt. Steht dem Buch in Nichts nach. Grandioser Film, der lange nachhallt. Unbedingt ansehen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2019
Da ich selbst diese Erfahrung im Kindesalter machen musste, weiß ich nur zu gut was ein Kind ertragen muss, und wie allein und hilflos es sich fühlt. Ich musste bitterlich weinen während des Films und habe mich sehr erinnert gefühlt.
Danke für diesen Film .
Murat G.
Murat G.

5 Follower 32 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2019
Ich fand den Film einfach hervorragend. Tolles Drehbuch , geniale Regiearbeit , gute Effekte und sehr gute Schauspielleistung. Kann es nur weiterempfehlen. Nicht nur dass es so bewegend ist sondern auch dass es eine lehrreiche Message übermittelt. Einfach toll !!!
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 15. Mai 2018
Äußerst kreative Umsetzung der literarischen Vorlage von Patrick Ness, der dankenswerterweise auch das Drehbuch verfasste. Bayonas dritte große Regiearbeit nach "Das Waisenhaus" und "The Impossible" als Fantasy-Film zu bezeichnen, wird dem inhaltlichen Anspruch in keiner Form gerecht. Vielmehr handelt es sich hier um ein tief bewegendes Drama, zu dessen Bewältigung eine phantastische Ebene herangezogen wird, um psychologische Einsicht- und Bewältigungsprozesse überaus plastisch zu verdeutlichen. Innerhalb dieser kommt eine weitere Subebene, die der Märchen, als Indikator und Anstoß für Lernprozesse zum Tragen. Das ist komplex, intelligent durchdacht und derart kunstvoll in Szene gesetzt, dass einem die Augen leuchten. Das visuell einzigartige Erlebnis wird durch den ergreifenden Score von Fernando Velázquez perfekt erhöht und da auch die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen können, wird "7 Minuten nach Mitternacht" zu einem hochemotionalen und außergewöhnlich wichtigen Film in dem es um Verlust, Bewältigung und letztendlich die Akzeptanz geht, sich zwischen den Fallstricken des Lebens einen Weg zu bahnen. Selten ist es einem tieftraurigen Film besser gelungen, ein Gefühl von Hoffnung zu manifestieren, ohne dabei kitschig oder manipulativ zu wirken. Respekt und 9/10 Punkten.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2018
..da wurden so manche Tränchen verdrückt. Traurig schöner Film, der uns ziemlich "kalt" erwischt und mächtig getouched hat.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 19. Januar 2018
Der Film war wirklich nicht schlecht was die Story und vor allem die Message angeht, aber manche Ereignisse waren mir ein bisschen zu unklar ( die Bedeutung der 3 Geschichten, die Herkunft des Baumes). Er ist hingegen sehr emotional und man fühlt als Zuschauer wirklich mit, was positiv und negativ gesehen werden kann. Ich würde mir den Film kein zweites Mal anschauen da er für meinen Geschmack einfach zu traurig war und mehr nicht dahinter steckte. Zudem hat er einen sehr guten Soundtrack der sich ebenfalls den Emotionen anpasst. Aber wer Filme dieser Art mag kann ihn sich ruhig anschauen.
Damon Salvatore
Damon Salvatore

49 Follower 193 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. September 2018
Nicht jede der erzählten Geschichten fügt sich nahtlos ins Gesamtkonzept, dennoch auch wenn nicht jede in sich gelungen ist so tragen die anderen wieder den ein oder anderen lehrreichen Kern in sich über den es sich lohnt nachzudenken (besonders in der heutigen Zeit, wo manipulative Kräfte aus allen erdenklichen Lagern, um die Gunst der Mitmenschen werben oder werben lassen bsw. die 1. Story mit der Königin)
Die Moral von der Geschicht könnte zum einen kaltherziger und herzlicher nicht sein, klingt seltsam ist aber so zumindest empfand ich das so. Die Darsteller insbesondere Lewis MacDougall sind herausragend, wobei Sigourney Weaver ein wenig untergeht, so finde ich es doch interessant das Liam Nesson dem Monster seine Stimme gibt, zumal er ja in letzter Zeit dem Zuschauer als Actionstar bekannt sein dürfte (96 Hours 1-3, A Walk among the Tombstones, Non Stop etc...) Da hätte ich doch eher auf die Anfänge seiner Karriere Theater/Charakterrollen/Darsteller getippt. Aber das unterstreicht nur sein wandelbares Talent.
Gelungen ist auch die Farbgebung/Vertonung und unterstreicht das ganze sehr stimmig, und mir hat auch der eigenwillige Trickfilmstil sehr zugesagt und das Monster/der Baum ist toll getrickst wirkt so schön gruselig manchmal schon ein wenig zu sehr aber allgemein ist Sieben Minuten nach Mitternacht ja nicht nur ein Drama sondern ein Drama mi doch einem erheblichen Anteil an Horrorelementen.
PS: irgendwie erinnert mich der Baum aus dem Film frappierend an die Ent´s aus Der Herr der Ringe.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 16. Dezember 2017
Der Film ist langweilig und ohne Emotionen. Hatte mich auf die guten Bewertungen verlassen. Wer hat die wohl geschrieben????
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2017
Eine herzzerreißende und einfühlsame Geschichte über einen Jungen der über den baldigen tot seiner Mutter hinwegkommen muss in fantastischen wie wahrhaftigen Bildern erzählt. Herausragende 09/10 Punkte
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