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Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2020
Als Ottonormalverbraucher würd ich 4-5 Sterne geben, weil er ganz gut anzugucken ist und seine Schreckmomente hat. Als ausgebildeter Taucher fasst man sich an den Kopf. Nicht nur, dass einem bei dem rasanten Abstieg bei fehlender Übung das Trommelfell platzen würde, auch wäre den Damen in der Realität bei der Tiefe nach ca.10-12min die Luft ausgegangen. Man merkt, dass an fachlicher Expertise hinsichtlich des Hauptaspekts..nämlich des tauchens...gespart wurde.
Unterwasserfilme sind schwierig zu drehen. Das wussten auch die Macher. Deshalb geht es erstmal im Pool los. Quasi als „spannender“ Einstieg ins Thema. Jedoch ist bereits die ersten Szene so hohl wie der leere Magen eines Haies. spoiler: Die Kamera filmt eine Luftmatratze an der Wasseroberfläche von unten. Einen Moment später taucht an der Kamera vorbei eine Frau und kippt die Matratze, um ihre draufliegende Freundin zu erschrecken. Wow, toller Effekt. Eine Minute später steigt das Mädchen lustlos aus dem Pool, der ca. 1,20 m tief ist. Merkt ihr was? Genau. Fängt ein Film so dumm an, wird er auch nicht besser.
Einige Szenen später im offenen Meer, die beiden Mädels sind mittlerweile im Käfig einige Meter unter Wasser, versagt der Seilmotor und der Holm bricht ab, so dass der Käfig in die Tiefe bis zum Boden sinkt.
Kleiner Hinweis: der Boden befindet sich in ca. 100 Metern Tiefe. Den Tauchern müssten die Ohren platzen.
Aber was soll’s. Immerhin wurde der Film im extremen Breitbild fotografiert. So soll verhindert werden, dass der Zuschauer sieht, dass die (miserablen) Schauspielerinnen sich nur ein paar Meter unter der Oberfläche eines Swimmingpools befinden.
Na gut, ist auch recht hell da unten, wäre kein Zuschauer drauf gekommen.
Schließlich befreit sich eine der Damen, taucht langsam nach oben, bis bei 40 Metern unter der Oberfläche der Schiffsmann mitteilt: „Nee, bleib unten, schwimm wieder zurück zum Käfig. Dort ist es sicher. Oben wirst du nur von den Haien gefressen.“
Und hier sind wie gerade mal bei der Hälfte des Filmes. Es geht immer so weiter. Aber schlimmer kann es nicht mehr werden. Läuft auf Netflix, somit hält sich der Ärger in Grenzen. Und es gibt tatsächlich eine Fortsetzung dieses Geniestreichs. Hilfe, nein danke.
Ich kann die negative Kritik absolut nicht nachvollziehen. Ich und alle, denen ich den Film empfohlen habe, fanden ihn alle sehr gut! Der beste Haifilm, den ich je gesehen habe. Die Realitätsnähe, mag an wenigen Stellen vllt nicht 100% gewesen sein, aber es ist eben ein Film und da gibt es deutlich unrealistischere! Super spannend und unvorhersehbar bis zum Schluss!
Nette Story, Dramatik und Effekte... allerdings fragt man sich den ganzen Film über wie die Taucher via Funk miteinander reden können, während ihre Ohren nicht von der Tauchermaske abgedeckt sind und sich frei im Wasser befinden. Ein sehr grober Filmfehler?
Ich fand den Film garnicht so scheiße wie alle anderen. Und der Anfang war jetzt auch nicht sooo schleppend meiner Meinung nach. Natürlich würden viele Leute mit Tauch Erfahrung nur den Kopfschütteln wenn sie die zwei da rum hantieren sehen aber es ist ein Thriller oder nicht? Die meisten Horrorfilme haben nicht viel mit der Realität zu tun oder starke Abweichungen. Wie auch immer, das Ende war recht überraschend damit hätte ich nicht gerechnet. Und eine Szene die besonders gelungen war war die Fackelszene.
Der beschießenste Film überhaupt... Wer hat den Bock auf ne verzweifelte alte dir nix gebacken bekommt und ne Schwester die muschi geteuert ist.. Die dann denke jo boys Käfig tauchen mit weißen Haien ist ja mal mega POG.. Schmutz spuck auf den scheiß film und verbrennt ihn
Eigentlich bewegt sich der Film aus ausgelatschten Pfaden: es ist ein Haifilm, eine typische Geschichte in der zwei recht normale Menschen bei einem Tauchgang in die Misere geraten und von einem Hai attackiert werden. Das hat es schon in zahlreichen Varianten gegeben, mal teuer, mal billig, mal blutig und mal albern. Dieser hier baut sein Szenario schleppend auf und macht einem die Hauptfiguren auch nicht gerade sagenhaft schmackhaft: zwei bleiche Partygirls, eine mit Liebeskummer, die jetzt nicht furchtbar unsympathisch daherkommen, aber eben auch nicht gerade Begeisterung auslösen. Wenn es dann unter Wassert geht wird es aber spannend: der Film bleibt sich an den beiden dran und versucht ein realistisches Szenario zu entwerfen in dem sich die betroffenen irgendwie herauswinden können. Das fllt optisch nicht so irre aus, weils eben einfach nur dauerhaft blau ist, kann aber durchaus die ein oder andere Schweißperle erzeugen. Ob man das leicht unkonventionelle Ende mag oder nicht muß man für sich selsbt entscheiden.
Fazit: Seichte Figuren in spannender Hai-Bredouille!