Der Verlust seines kleinen Sohnes stürzt ein New Yorker Ehepaar in eine tiefe Krise: Eleanor Rigby (Jessica Chastain) bricht jeden Kontakt zu ihrem Ehemann Conor (James McAvoy) ab und zieht zurück zu ihren Eltern Julian (William Hurt) und Mary (Isabelle Huppert). Außerdem entschließt sie sich, wieder ans College zu gehen. Sie hat die feste Absicht ihr Leben grundlegend zu ändern, wobei die Familie und die eigensinnige Professorin Lillian Friedman (Viola Davis) der jungen Frau beistehen. Conor wiederum leidet darunter, dass Eleanor alle seine Versuche, mit ihr Kontakt aufzunehmen, abblockt. Der Besitzer einer kleinen Bar hat zusätzlich mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und ringt sich schließlich dazu durch, das ehemals gemeinsame Apartment zu verlassen. Vorübergehend kommt er bei seinem Vater Spencer (Ciaran Hinds) unter, zu dem er nie das beste Verhältnis hatte...
„Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ ist ein Beziehungsdrama aus den USA von Ned Benson. Erst als Zweiteiler aus den verschiedenen Sichtweisen der Lebenspartner konzipiert, entstand nach Umschneiden ein weiterer Teil, der in den deutschen Kinos zu sehen ist. In den USA kamen alle Teile auf die Leinwand, zunächst der dritte, etwas später und gleichzeitig die ersten beiden.
Eleanor (Jessica Chastain) möchte verschwinden, auch aus dem Leben. ...
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FILMGENUSS
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2,5
Veröffentlicht am 10. November 2019
ALL THE LONELY PEOPLE
Erst wälzen sich zwei Liebende in einer lauen Sommernacht im Rasen eines urbanen Parks, dann Szenenwechsel – und Jessica Chastain springt von der Brücke. Was hat denn das zu bedeuten? Nun, ein etwas verwirrender Anfang für ein Beziehungsdrama, aber wir sind da auch schon anderes gewohnt, wie zum Beispiel vom französischen Ehedrama 5×2, welches die Geschichte der ersten Liebe bishin zur Trennung rückwärts erzählt. ...
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Daniel P.
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4,0
Veröffentlicht am 28. Oktober 2015
Erstklassige Beziehungsgeschichte mit zwei Hauptdarstellern in Höchstform. Zwei sehr unterschiedliche Personen, die das gemeinsam erlebte ganz unterschiedlich verarbeiten. Jeweils aus der Nähe und aus deren Perspektive betrachtet und vom Regisseur perfekt zusammengestellt. Man kommt als Zuschauer beiden Versionen daher auch richtig nahe und kann sie sehr schnell mitfühlen, auch wenn man zunächst nicht weiß, was genau vorgefallen ist. Die ...
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BrodiesFilmkritiken
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3,0
Veröffentlicht am 30. August 2017
Es gibt Filme wo man gerne die Hauptfigur wäre und es gibt solche wo man froh sein kann wenn einem das Leid und das Elend der Figuren nicht selber passieren – dies hier ist definitiv ein Vertreter der zweiten Gattung. Es geht um ein Ehepaar das mit dem tragischen Tod ihres Kindes klar kommen muß und eben vorrangig die Frau die dabei mit ihrer Welt und ihrer Umgebung bricht und sich absetzt, ebenso den Ehemann der verzweifelt versucht einen ...
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Drei unterschiedliche Kino-Versionen von "The Disappearance Of Eleanor Rigby"
Ned Bensons "The Disappearance Of Eleanor Rigby" ist ein Film-Kollektiv, bestehend aus drei Einzelfilmen. Die Geschichte über eine schwierige Phase in der Ehe eines New Yorker Paares (James McAvoy und Jessica Chastain) wird dabei einmal aus der Sicht der Frau in dem Film "Her" beleuchtet sowie aus männlicher Perspektive in "Him". Beide Teile sind zusammen etwa drei Stunden lang. Zudem gibt es noch eine dritte, zweistündige Version mit dem Titelzu
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Einfluss der Beatles
Der Filmtitel bezieht sich auf den Song "Eleanor Rigby" von den Beatles.