Auf der Horrorseite punktet der Film gar nicht. Lauwarme Aufgüsse von altbekannten Pfaden langweilen massiv. Auf der Dramaseite gibt es einige kleine Ansätze und zumindest einen sehenswerten Nervenzusammenbruch, gespielt von Kate Beckinsale. Hätte allenfalls für ein knappes "Durchschnittlich" gereicht, wenn man nicht das Ende völlig verkackt hätte.
Ein Geisterhaus ist ja nichts Neues. Und so ahnt man irgendwie was kommen kann. Aber die Surround Sound Vertonung ist wirklich sehr gut. Regentropfen die man aus allen Richtungen hört, knarzen, Waldgeräusche, Windgeräusche und vieles mehr. Echt sehr gut gemacht. Dadurch schafft er es für mich auf 3 Sterne aber ansonsten ist der Film nichts besonderes.
Arrrgghh... "Raum der Enttäuschungen", das ist ja geradezu eine Steilvorlage für alle Filmkritiker... Und ich komm grad auch nicht drumrum: Der Film ist nunmal eine Enttäuschung. Die vereinzelten guten Momente werden immer wieder von unsäglich langweiligen Zwischensequenzen und lahmen Dialogen überdeckt...
Am Ende bleibt dann ein belangloser Haunted House-Horrorfilm, der uns schlichtweg gar nichts zu sagen hat... Aber die Ausrasterszene von Kate Beckinsale fand ich cool!
[...] THE DISAPPOINTMENTS ROOM ist spannend inszeniertes Gruselkino, das sich aber beim Ablauf am Altbewährten orientiert. Wer schon einmal Filme über alte Gemäuer gesehen hat in denen es spukt, weiß was gemeint ist. Die meisten Streifen dieser Art laufen nämlich nach gleichem Muster ab. So ist es nicht selten so, dass neue Bewohner alter Anwesen von Spukerscheinungen geplagt werden und die Ursachen dafür ergründen müssen. In der Regel ist das unfreiwillige Ableben ahnungsloser Menschen daran schuld, dass genau jene nach dem Tod nicht zu Ruhe kommen. Ganz ähnlich passiert das auch in THE DISAPPOINTMENTS ROOM. [...]
Eine komplette Kritik gibt es auf dem Horrorblog FILMCHECKER zu lesen.