Ein ganzes halbes Jahr
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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 22. Juli 2016
Eine komplette Inhaltsangabe werde ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, trotzdem gehe ich auf das Ende ein.

Das schauspielerische Talent Emilia Clarkes möchte man ungern anzweifeln, aber leider fand ich ihre Mimik so dermaßen aufgesetzt und somit unglaubwürdig, dass es mir schwer fiel, mich "emotional" auf den Film einzulassen, denn die Thematik an sich ist schwierig (Behinderter will seinem Leben ein Ende bereiten, trotz der Chance auf eine neue Liebe), stellt somit durchaus eine Kontroverse dar, was es reizvoll macht. Potenzial wäre also da.

Wo liegt die Grenze, einem Menschen zu verbieten, seinem Leben ein Ende zu setzen, wenn sein Dasein ein unüberwindbares Leid darstellt, trotz der Chancen, die sich ihm bieten, weiterzuleben??

Vorweg, es gab durch die grottenschlechte Darstellung einfach wenig Berührungspunkte zwischen den beiden Protagonisten; wann genau hat der mies gelaunte William angefangen, sich ihr zu öffnen und warum eigentlich? Weil sie hübsch anzusehen ist? Wann genau hatte er seine heftigen Schmerzen, die ja die Ursache seiner unerträglichen Existenz sind? Hier gibt es keinerlei Ausdruck, so dass man sich in sein Leid hineinversetzen könnte und somit die Diskrepanz, die sich in ihm bildet (Weiterleben oder neue Liebe) nachvollziehen könnte?

Letztendlich finde ich die Message des Films nicht nur deprimierend, sondern frech, insbesondere in Zeiten des Hochkonsums, wo es in erster Linie nur um eigene Bedürfnisse geht, um die Befriedigung des Egos:

Erfolgreicher und wahnsinnig gut aussehender junger Mann aus gutem Hause (was für eine Sahneschnitte dieser Sam Claflin, oh ja, das muss man ihm lassen!!!) wird durch einen Unfall aus seinem Yuppie - Leben gerissen und erträgt sein Leben und Leid im Rollstuhl nicht, weil (ok, da sind ja noch die Schmerzen, von denen ich aber herzlich wenig mitbekommen habe), ja warum eigentlich??? Ist es so beschämend, behindert zu sein? Ist das dann jetzt die Botschaft? Ganz zu schweigen davon, dass er eine wunderschöne, lebensbejahende, herzensgute Frau abweist...
In der Schlussszene schreibt er ihr in einem Brief, sie solle einfach das Leben genießen, es hinnehmen wie es kommt und sich keine Sorgen machen, etc., wie bitte, ist das jetzt sein ernst???
Buäähhh, konsequent ist etwas anderes.

Also, nein, mit aller Liebe, das geht gar nicht, sorry.
soulface
soulface

12 Follower 67 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Juni 2016
Also ich kann diesen Film nur empfehlen wir haben uns diesen heute angesehen und ich glaube das ganze Kino hat geweint und gelacht gleichzeitig so soll Kino sein!!
Ich will nicht viel drüber nachdenken ich möchte einfach nur unterhalten werden und das macht dieser Film ganz gewiss wunderschön die Szenen und die Filmmusik einfach nur wunderschön!!
Note 1 !
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Juni 2025
Holy Cow! Was für ein Film!
Und böse, böse Filmstartsredaktion, die wieder einmal so gnadenlos ihrer eigenen kritischen Unbeholffenheit verpflichtet nicht weiter von den Publikumsmeinungen entfernt sein könnte!

Ich bin ja beileibe kein Romatiker, aber dieser Film, den ich eigentlich nur per Zufall entdeckt habe, hat mich voll gecatcht!
Wie lange ist es her, dass ich eine solche bittersüße, unglaublich bewegende und berührende Lovestory, die so herrlich kitschig, aber niemals wirklich drüber ist, gesehen???? Wer sich hier nicht vom Fleck weg in die so zuckersüß liebenswerte Emilia Clarke verliebt, dem ist auch nicht mehr zu helfen...
Und auch Sam Claflin überzeugt in der Rolle des erst zickig-griesgrämigen, dann aber doch herzbrecherisch verliebten und doch die ganze Zeit über so verzweifelt Lebensmüden.
Dabei ist das Ende so wunderschön und doch so traurig zugleich... Man muss lachen und weinen gleichzeitig... Das hatte ich auch schon lange nicht mehr.

FAZIT: Eine fantastisch bittersüße romatische Liebesgeschichte, mit zunächst mehr dann immer weniger subtilen Untertönen. Schon lange nicht mehr war Herzschmerz so schön! Und Emilia Clarke ist einfach nur unfassbar bezaubernd!
Marcel P.
Marcel P.

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3,0
Veröffentlicht am 3. November 2016
Thematisch auf jedenfall ansprechend. Darstellerisch überzeugt für mich Sam Claflin am meisten. Emilia Clarke ist ziemlich enttäuschend. Sie spielt viel zu überzogen. Das zieht den Film runter.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 29. November 2022
Die gefühlt hundertste Verfilmung über eine Krankenpflegerin, hier Louisa (Emilia Clark), die sich in den gelähmten, wohlhabenden Rollstuhl-Patienten Will Traynor (Sam Claflin) verliebt. Über die spannungsfreie, weil vorhersehbare Handlung kann lange Zeit die entwaffnende Fröhlichkeit Louisas hinwegtäuschen. Sie ist frisch, natürlich und in Geldnöten. Ein kurzer Blick wird auf Louisas Herkunft geworfen. Ein Klassenunterschied! Vater Bernard (Brendan-DowntownAbbey-Coyle) ist ebenso warmherzig wie Mutter Josie (Samantha Spiro) und Schwester Katrina (Jenna Coleman). Die Familie kommt gerade so über die Runden. Alle sind hocherfreut, als Louisa eine Stellung bei den Traynors bekommt. Wills Eltern Steven (Charles Dance) und Camilla (Janet McTeer) sind voller Verständnis für den totkranken Sohn und begleiten ihn, wie er es selbst bestimmt hat, in den Suizid. (vgl. Originaltitel!)
Doch ganz ohne Emotionen gelingt die Tragödie der Newcomerin Thea Sharrock denn doch nicht, obwohl es ein Abschied ohne Dramatik ist. Und das ist auch gut so. Im Epilog hat Will vor seinem Ableben Louisa noch einen Brief geschrieben, in dem sie erfährt, dass sie nun wohlhabend ist und außerdem ihr Leben genießen soll. Rollstuhl und Lähmung können dank Louisa auch herzerwärmende Seiten haben.
Jenny V.
Jenny V.

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4,5
Veröffentlicht am 17. Juli 2018
Also die Pressekritiken und die Redaktion von Filmstarts liegen diesmal wieder meilenweit neben dem Geschmack der Zuschauer.
Viel gibt es zu dem Film leider auch nicht zu sagen, denn er ist eine perfekte Romanze. Ein schöner Mann, ein Mauerblümchen, beide mögen sich nicht zu Beginn, eine tragische aber doch lebensnahe Story, unglaublich schöne Schauplätze und viel passende musikalische Untermalung schaffen das perfekte Ambiente zum dahinschmachten. Die Dialoge sind passend in Länge und Text, wenn auch von den Schauspielern nicht immer in Perfektion dargebracht. Aber das interessiert nicht, da einfach eine mitreißende Story erzählt wird, die bis zum Ende offen bleibt.
Das ist auch der Grund meinerseits für den halben Stern Abzug. Denn das hat mir nicht gefallen, ist aber nachvollziehbar (also rein subjektiver Eindruck)
Ganz einfach: Jungs schnappt euch eure Freundin (oder die die es werden soll) und schaut euch diesen Film mit ihr zusammen an. Haltet aber viele Taschentücher bereit ;)
Robin H.
Robin H.

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4,5
Veröffentlicht am 3. November 2016
Ein sehr ernstes Thema, sehr gut und teilweise lustig erzählt, verpackt in eine wunderschöne Liebesgeschichte!! Außerdem gibt es wundervolle Landschaftsaufnahmen obendrauf!! 
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 9. November 2016
Gutes Thema, sehr gute Umsetzung und das liegt vor allem an der liebreizenden Emilia Clarke. Ich kannte sie bisher nur aus Game of Thrones wo sie mir bereits gefallen hat aber die Rolle hier ist maßgeschneidert für sie. Was für ein entzückendes Ding. Der Streifen hat mir auch einige Lacher beschert in den ersten zwei Dritteln, dann hat das Drama langsam eingesetzt. Genau mein Ding, kann ich Freunden des Genres nur empfehlen.
Lisa D.
Lisa D.

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5,0
Veröffentlicht am 16. September 2019
Ein sehr guter und auch sehr trauriger Film. Das Schicksal von William Traynor geht mitten ins Herz. Emilia Clarke war fantastisch. Sie hatte so eine herzige Rolle. Louisa Clark ist ein so positiver und fröhlicher Mensch. Mit ihren süßen Klamotten und ihrer charmanten Art war sie wirklich die beste für ihn um ihn wieder aufzumuntern. Der Film ist perfekt gelungen mit einer sehr schönen Kulisse. Am traurigsten war der Schluss.
TheAce
TheAce

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1,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2016
Klischees, Klischees und noch mehr Klischees. Eigentlich ein typischer Liebesfilm, überlang und vorhersehbar. Die Story ist sicherlich besser als bei vielen des selben Genres, aber schlussendlich wird dem Genre nichts neues hinzugefügt. Dazu haben die Darsteller eine Chemie wie Nord- und Südkorea, am meisten sieht man das in der absolut lächerlichen Schlußszene, die anstatt große Gefühle unfreiwilliges Lachen hervorruft.
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