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kira
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2,5
Veröffentlicht am 2. Januar 2026
Ein Film mit unfassbar viel ungenutztem Potential.
Eine Geschichte über einen zynischen Kranken und seines Pflegers, die sich mit der Zeit immer besser verstehen nachdem der Kranke nach langer Zeit wieder Kontra von jemandem bekommt ist nichts Neues. Das Einbauen der romantischen Aspekte und der Thematik der Sterbehilfe, haben mich zunächst dennoch überzeugt und auch das Ende hat mich emotional gespoiler: troffen.
Während des Films konnte ich der Beziehung der beiden leider nicht viel abgewinnen, da Louise durchaus bereits in einer siebenjährigen Beziehung ist. Wieso Patrick überhaupt Teil des Films war kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen, da er weder relevant für den Vortlauf der Geschichte war, noch neue Aspekte mit sich brachte. spoiler: Außerdem bin ich absolut kein Fan von romantisiertem Betrügen. Sein Handeln war für mich oft nicht nachvollziehbar, als würde er Dinge nur tun damit der Zuschauer ihn nicht mag. Wieso Louise ihm dennoch versicherte sie wolle mit ihm zusammen sein, während sie gleichzeitig die Liebesbeziehung zu Will vertiefte verstand ich ebenfalls nicht.
Die Zeit des Films die er einnahm, hätte lieber für die Erarbeitung des Themas Sterbehilfe genutzt werden sollen, da dies ja durchaus ein aktuelles, spannendes und vor allem emotionales Thema ist. Stattdessen wurden zum Ende des Films einige unterschiedliche Meinungen noch schnell in den Raum geworfen, um damit abzuschließen und sich wieder auf die Romantik konzentrieren zu können.
Wirklich schade das ein Film der durchaus einer meiner Lieblingsfilme hätte werden können, durch die Umsetzung so einen Schaden nahm, dass es mir schwer fallen würde ihn ein zweites Mal zu sehen.
Holy Cow! Was für ein Film! Und böse, böse Filmstartsredaktion, die wieder einmal so gnadenlos ihrer eigenen kritischen Unbeholffenheit verpflichtet nicht weiter von den Publikumsmeinungen entfernt sein könnte!
Ich bin ja beileibe kein Romatiker, aber dieser Film, den ich eigentlich nur per Zufall entdeckt habe, hat mich voll gecatcht! Wie lange ist es her, dass ich eine solche bittersüße, unglaublich bewegende und berührende Lovestory, die so herrlich kitschig, aber niemals wirklich drüber ist, gesehen???? Wer sich hier nicht vom Fleck weg in die so zuckersüß liebenswerte Emilia Clarke verliebt, dem ist auch nicht mehr zu helfen... Und auch Sam Claflin überzeugt in der Rolle des erst zickig-griesgrämigen, dann aber doch herzbrecherisch verliebten und doch die ganze Zeit über so verzweifelt Lebensmüden. Dabei ist das Ende so wunderschön und doch so traurig zugleich... Man muss lachen und weinen gleichzeitig... Das hatte ich auch schon lange nicht mehr.
FAZIT: Eine fantastisch bittersüße romatische Liebesgeschichte, mit zunächst mehr dann immer weniger subtilen Untertönen. Schon lange nicht mehr war Herzschmerz so schön! Und Emilia Clarke ist einfach nur unfassbar bezaubernd!
Die gefühlt hundertste Verfilmung über eine Krankenpflegerin, hier Louisa (Emilia Clark), die sich in den gelähmten, wohlhabenden Rollstuhl-Patienten Will Traynor (Sam Claflin) verliebt. Über die spannungsfreie, weil vorhersehbare Handlung kann lange Zeit die entwaffnende Fröhlichkeit Louisas hinwegtäuschen. Sie ist frisch, natürlich und in Geldnöten. Ein kurzer Blick wird auf Louisas Herkunft geworfen. Ein Klassenunterschied! Vater Bernard (Brendan-DowntownAbbey-Coyle) ist ebenso warmherzig wie Mutter Josie (Samantha Spiro) und Schwester Katrina (Jenna Coleman). Die Familie kommt gerade so über die Runden. Alle sind hocherfreut, als Louisa eine Stellung bei den Traynors bekommt. Wills Eltern Steven (Charles Dance) und Camilla (Janet McTeer) sind voller Verständnis für den totkranken Sohn und begleiten ihn, wie er es selbst bestimmt hat, in den Suizid. (vgl. Originaltitel!) Doch ganz ohne Emotionen gelingt die Tragödie der Newcomerin Thea Sharrock denn doch nicht, obwohl es ein Abschied ohne Dramatik ist. Und das ist auch gut so. Im Epilog hat Will vor seinem Ableben Louisa noch einen Brief geschrieben, in dem sie erfährt, dass sie nun wohlhabend ist und außerdem ihr Leben genießen soll. Rollstuhl und Lähmung können dank Louisa auch herzerwärmende Seiten haben.
Vorweg, ich verstehe die Kritikpunkte an dem Film. Wills Krankheit ist nicht zu sehen, Emilia Clarkes Mimik ist teilweise sehr überzogen und alles in allem wirkt der Film ein wenig als hätte man ihn mit Zuckerguss übergossen, da alles ein wenig zu perfekt wirkt.
Dies wären genug Gründe um dem Film 3 oder 4 Sterne zu geben. Die fünf Sterne kommen daher, dass der Film sich die Zeit nimmt eine andere Perspektive als bisher zu beleuchten. Es gibt viele Filme über körperlich behinderte Menschen aber wenige nehmen sich die Zeit um zu zeigen, wie die Arbeit mit körperlich behinderten Personen das Leben der Person zu zeigen, die nicht an der physischen Erkrankung leidet.
Ich für meinen Teil finde die Ausarbeitung von Lou wunderbar. Ihr Charakter wirkt zwar an vielen Stellen blass und nicht wirklich ausgearbeitet aber ihre Situation (sie braucht das Geld, sie befindet sich in einer toxischen Beziehung, sie entwickelt Gefühle, ihr Arbeit wird mehr und mehr zu ihrem Lebensinhalt) ist sehr nachvollziehbar. Die innerlichen Konflikte ihrerseits sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und machen es einfach sich in sie hineinzuversetzen.
Wills Situation ist aus meiner Sicht ebenfalls gut nachvollziehbar. Sein Leiden ist zwar optisch nicht gut umgesetzt worden (er wirkt nicht wie in „Beste Freunde“) aber es wird nachvollziehbar. Er hat sein Leben gehabt und er hat es verloren. Natürlich hat er Perspektiven, aber wie er es selber sagt, es wäre kein Vergleich zu seinem alten Leben. Deshalb geht er lieber.
Alles in allem ist der Film für mich sehr gelungen und zeigt eine neue Perspektive auf das Leben mit einer physischen Krankheit.
To much exaggerated facial match. Das würden die Engländer sagen. Die Schauspielerin ist nun mal echt falsch für diese Rolle. Sie redet mit ihren Augenbrauen und ist zu übertrieben in der Mimik und Gestik. Absolut falsch. Das macht den Film schlecht. Wobei der Film für die gute Idee, sehr schlecht zusammengefasst wurde für jemanden, der das Buch kennt. Zb stritten sich nicht die Eheleute des sogenannten Will's, sondern die Schwester mit der Mutter und diese hätte noch zwei mal eine Rolle gehabt aber kam gar nicht vor. Sehr schlecht. Zu dem Reden
Ein sehr guter und auch sehr trauriger Film. Das Schicksal von William Traynor geht mitten ins Herz. Emilia Clarke war fantastisch. Sie hatte so eine herzige Rolle. Louisa Clark ist ein so positiver und fröhlicher Mensch. Mit ihren süßen Klamotten und ihrer charmanten Art war sie wirklich die beste für ihn um ihn wieder aufzumuntern. Der Film ist perfekt gelungen mit einer sehr schönen Kulisse. Am traurigsten war der Schluss.
Also die Pressekritiken und die Redaktion von Filmstarts liegen diesmal wieder meilenweit neben dem Geschmack der Zuschauer. Viel gibt es zu dem Film leider auch nicht zu sagen, denn er ist eine perfekte Romanze. Ein schöner Mann, ein Mauerblümchen, beide mögen sich nicht zu Beginn, eine tragische aber doch lebensnahe Story, unglaublich schöne Schauplätze und viel passende musikalische Untermalung schaffen das perfekte Ambiente zum dahinschmachten. Die Dialoge sind passend in Länge und Text, wenn auch von den Schauspielern nicht immer in Perfektion dargebracht. Aber das interessiert nicht, da einfach eine mitreißende Story erzählt wird, die bis zum Ende offen bleibt. Das ist auch der Grund meinerseits für den halben Stern Abzug. Denn das hat mir nicht gefallen, ist aber nachvollziehbar (also rein subjektiver Eindruck) Ganz einfach: Jungs schnappt euch eure Freundin (oder die die es werden soll) und schaut euch diesen Film mit ihr zusammen an. Haltet aber viele Taschentücher bereit ;)
Das ist wirklich der klassische Schmachtfetzen und klassischer Mädelfilm, aber einer an dem auch ich nichts wirklich zu beanstanden habe außer eben daß ich nicht zum Zielpublikum zähle. Eine eigentlich furchtbare und tragische Geschichte, nämlich ein verzweifelter junger Mann der im Rollstuhl sitzt und dem seine neue Pflegerin wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert – da passiert nicht viel Handlung, aber ganz viel Gefühl. Plus: Emilia Clarke und Sam Claflin haben eine tolle Chemie; obendrein ist man sehr bemüht den Film mit Humor aufzulockern und das gelingt vorzüglich ohne das es peinlich wird; insbesondere in der unverfälschten Art von Clarke steckt viel Witz und wenig Peinlichkeit. Daher sollte der Film eben diejenigen die eine Lovestory suchen ansprechen, ebenso diejenigen die auf dramatische Krankendramen stehen.
Fazit: Kann man nichts dran beanstanden: typischer Tränenzieher mit Witz, Gefühl und ergreifenden Darstellern!
Gutes Thema, sehr gute Umsetzung und das liegt vor allem an der liebreizenden Emilia Clarke. Ich kannte sie bisher nur aus Game of Thrones wo sie mir bereits gefallen hat aber die Rolle hier ist maßgeschneidert für sie. Was für ein entzückendes Ding. Der Streifen hat mir auch einige Lacher beschert in den ersten zwei Dritteln, dann hat das Drama langsam eingesetzt. Genau mein Ding, kann ich Freunden des Genres nur empfehlen.