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4,5
Veröffentlicht am 28. Januar 2026
Das Setting und die Inszenierung sind an sich schon ziemlich geil und hat mich sehr angesprochen. Wir verfolgen die Handlung komplett und ausschließlich (!) und in Echtzeit (!!) über den Bildschirm von Blaire, die somit auch ein bisschen als emotionaler Anker dient. Die Figurenexposition ist relativ kurz aber effektiv, zumindest zu Beginn sind alle Figuren auch einigermaßen sympathisch. Dass jeder von ihnen irgendein Geheimnis hat, steht auf dem DVD-Cover, aber man kann es sich auch so schon denken.
Die sich dann entspinnende Horrorstory wird an dem Suizid einer Mitschülerin aufgehängt, die offensichtlich Opfer von Cybermobbing geworden ist und dadurch in den Tod getrieben wurde. Heute, 2025 weiß man, dass das nicht bloß Horrorfilmdrehbuchschreiberutopie ist, sondern tatsächlich bittere Realität, Cybermobbing ist längst im Schulalltag angekommen, nicht nur in den USA. Die Atmosphäre schlägt relativ bald um in eine sehr beängstigende und unheimliche, der Horror kommt erst schleichend, dann immer fieser und krasser. Die Jumpscares sind rar, sitzen aber 100%, der Film lebt aber eher vom gruseligen Ambiente.
Schauspielerisch ist wie bei solchen Filmen üblich nicht allzuviel, los, es reicht aber für das Setting. Die Effekte sind bedingt durch das Setting nicht massiv, aber effektiv. Die üblichen Found Footage-Fehler (in gewisser Weise ist das hier ja ein FF-Film!) tauchen natürlich wie immer auf, da muss man – ebenfalls wie immer – drüber hinwegsehen, sonst verdirbt man sich den ganzen Spaß!
FAZIT: Fieser kleiner, sehr effektiver Cyber-Horror-Streifen, der ein cooles Setting und eine spannende Prämisse anbietet und hauptsächlich von seiner hervorragend gruselig inszenierten Atmosphäre lebt. Für Genrefans sicher einen Blick wert, für Found Footage-Fans eine klare Empfehlung!
Mir ist bewusst, dass die meisten hier diesen Film als schlecht bis sehr schlecht beurteilen und das kann ich teils auch nachvollziehen. Der Film ist teils auch sehr anstrengend anzusehen, weil man Chatverläufe mitlesen muss, um an der Handlung dran zu bleiben, aber das stört mich persönlich nicht.
Ich fand die Grundidee ganz gut. spoiler: Dass der Geist einer gemoppten Schülerin, die sich suizidiert hat, sich nun an ihren Peinigern rächen will und deshalb einen nach dem anderen umbringt. Für meinen Geschmack bleibt aber zu viel im Dunkeln - beispielsweise: Was hat der Geist an Valerie geschickt, weshalb diese so austickt? Warum ist Ken wie hypnotisiert, als er die zweite Webcam entdeckt?
Der Film ist sicherlich eine Geschmacksache, aber auf jeden Fall mal was Neues und ich hab ihn mir ein paar Mal angeschaut und fand ihn ganz ok.
Mir hat der Film gut gefallen. Mal eine völlig andere Sichtweise. Man muss aber definitiv schnell lesen können, sonst versteht man wahrscheinlich den halben Film nicht.
Ich verstehe nicht, was an dem hysterischen Gelaber von unsympathischen Grenzdebilen zufolge der Filmstarts-Kritik "kurzweilig, formal und thematisch leidlich spannend" sein soll. Die schwachsinnige Handlung ist urlangweilig und von der Laptop-Darstellung endloser sinnbefreiter Textnachrichten und dauernder Bildstörungen bekommt man Augenkrebs. spoiler: Das einzige Positive ist, dass am Schluss keiner dieser ungustiösen Deppen überlebt.
Katastrophe. Ich bin beinahe eingeschlafen. Lediglich das nervige rumgeschreie der Teenies hat mich davon abgehalten. Die Story hätte richtig Potential gehabt jedoch wurde es vergeigt. Ein paar kleine Schock-Momente die jedoch eher amüsant als "Horror" waren. Schade.
Bis auf die immer nerviger werde Bildschirmarsicht und dem fehlenden plot ist der film zudem extremst Langweilig und bedarf niemandes zeit mehr zu stehlen, schaut ihn nicht an, eure zeit ist wichtiger als das ding, da is Bob der Baumeister spannender
Der Film ist einfach nur enttäuschend. Es macht meiner Meinung nach alles gar keinen Sinn. Der zweitschlechteste Film den ich je gesehen habe. (47 Meters Down ist der schlechteste)
Ich fand die Grundidee gar nicht mal so schlecht, zumal wichtige Themen wie Cybermobbing angesprochen wurden. Aber da „Unknown User“ nun mal ein Horrorfilm ist, driftete die Story schnell ins Übernatürliche ab: Der Geist eines durch Selbstmord getöteten Mädchens nimmt Rache an ihren Peinigern. Gestört haben mich die penetranten Bildstörungen („Klötzchen“ bei Skype), die wie bei Found-Footage-Horrorfilmen die Authentizität steigern sollten. Schön und gut, aber man kann es auch übertreiben. Unausgegoren.