Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten mehr als eine Millionen Menschen aus der weltoffenen Provinzstadt Taishan im Süden Chinas aus. Obwohl heute fast eine Millionen Menschen in der Stadt im Delta des Pearl Rivers wohnen, sind die Auswanderer noch überall auf der Welt zerstreut. Doch die Beziehung zu ihren Wurzeln haben die Migranten niemals aufgegeben - vielmehr investierten sie im Ausland verdientes Geld in den Bau von sogenannten "QiaoXu". Die an westlicher Architektur orientierten Wohn- und Handelskomplexe erstrecken sich heute über ganze Stadtviertel und sind Zeugen eines einst weltoffenen Chinas, das sich vom Kaiserreich zum modernen Staat gewandelt hat...