A Cure For Wellness
Durchschnitts-Wertung
3,3
236 Wertungen

30 User-Kritiken

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No Use For A Name
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14 Follower 1.201 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
So ein richtiger Horrorfilm ist das ja nicht, vielleicht eher ein Thriller, auch ein bisschen Drama. Die gesamte Atmosphäre jedoch, die sich durch den Film zieht, ist so grundlegend unheimlich und beängstigend, das kommt Horror dann schon nahe.

Gore Verbinski versteht es hier meisterhaft, wie er das Ambiente schrittweise verdichtet und die Spannungsschraube zunehmend anzieht, es wird immer alles seltsamer, die Leute verhalten sich komisch, es passieren immer mehr komische Dinge. Auch verwischt immer mehr die Grenze zwischen Traum und Realität, alles verschwimmt zu einem immer fiebriger werdenden Exzess, bis endlich alles auf das unvermeidbare Finale zusteuert. Auf dem Weg dahin gibt es fantastische Bilder zu sehen, ungewöhnliche Kameraperspektiven, intensive und blasse Farben, die tolle Landschaft der Schweizer Alpen, all das ist sehr eindrucksvoll und trägt enorm zur Atmosphäre bei.

Die Auflösung ist vielleicht nicht auf den ersten Blick in jeder Konsequenz verstehbar, es gibt aber im Film genügend Hinweise, auch wenn einiges (wahrscheinlich absichtlich) kryptisch und unklar bleibt. Selbst die Schlussszene ist zweideutig, auf jeden Fall gibt es viel Platz zum diskutieren, ich liebe solche Filme!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 22. Mai 2022
top film und spannend ist er auch nur ein bischen lang bis zum ende bleibt er auch spannend der film hat mich überzeugt
Jürgen Stephan
Jürgen Stephan

5 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. April 2022
Wer eine Kritik schreibt möchte sich nicht einfach der Meinung seiner Vor-schreiber anschließen, was jedoch in diesem Fall durchaus als Kompliment für die zum Großteil sehr treffenden Analysen verstanden sein möchte.
Dem Regisseur konnte man nach seinen eher familentauglichen Erfolgen mit dem Fluch der Karibik Franchise wohl auch keine tiefgründige psychologische Analyse mit surrealen Hintergrund zutrauen ,obwohl die eine oder andere Szene mit Jack Sparrow in "Am Ende der Welt" durchaus jene Qualitäten kurz aufblitzen ließ.
Mit ACFW legt er nun einen zwiespältig zu beurteilenden Film vor der sowohl begeistert als auch enttäuscht.
Kamera und Produktion Design sind durchaus auf Oscar Niveau und lassen den Film wunderschön zwischen Steam-Punk und Hammer Studio Romantik changieren.
Der Cast überzeugt und damit schließt sich der Teil meiner positiven Kritik.
Ich mochte nun zu den Punkten kommen die sich im pro und kontra meiner meinung maximal das Gleichgewicht halten
Wärend ich einerseits Zitate an Klassiker wie Shining,Shutter Island,Tanz der Vampire,Marathon Man, Frankenstein,Zauberberg und so manche andere Anspielungen
durchaus charmant finde machen diese noch keinen Klassiker aus ACFW.
Hier fehlt im Mittelteil eindeutig die Spannung und der Film tritt gute 20 Minuten auf der Stelle.
Abgesehen von einigen Logiklücken von denen man sich nicht allzusehr ablenken lassen sollte,kann man sich durchwegs an Atmosphäre, Schnitt und Kameraeinstellungen erfreuen.
Zum Schluss wird noch ,ohne den ultimativen Twist hervorzuzaubern, ein passabel logisches Ende präsentiert.
Fazit: Nicht der ganz große Wurf, eher ein Hybrid aus Mystery Film und Klassik- Horror,durchaus unterhaltend,wenn auch ein bisschen zu lange.
Tim S.
Tim S.

2 Follower 28 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. April 2021
Ich fand ihn super. Leider gibts viel zu wenig klassische "Gruselfilme" mit toller Atmosphäre und Story. Hier gibts keine (richtigen) Monster, aber dennoch eine Menge Grusel für jeden der noch nicht zu sehr abgestumpft ist und nicht die Gabe verloren hat sich in einen Film (oder ein Buch) hineinzuversetzen. Vielleicht gibts ein Manko: der Typ ist nicht wirklich sympathisch, so fällt es zumindest Anfangs schwer Mitgefühl für ihn zu entwickeln. Trotzdem eine kleine "Horror"-Perle.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 27. Februar 2021
......................................................
Bester Tipp: Nicht schauen. Bitte im Voraus
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2019
An sich gut gemachter Film. Gutes Schauspiel. Interessante Story. Aber extrem viele Filmfehler. spoiler: zb als er vor allen alten Menschen beim Essen erzählt was da in der Klinik abgeht, alle näher kommen und bam plötzlich auf ner liege angekettet oder dass er nicht merkt dass sein Bein gar nicht gebrochen ist unter dem Gips einfach nur bullshit aber vor allem schwach

Und viele mehr also leider echt nicht mehr als 1 Stern weil man sich so schwache Tricks um irgendwie doch zum Ziel zu kommen echt sparen kann. Außerdem lassen sich die opfer also die Tochter und der junge Mann einfach alles gefallen.
Insgesamt eine zweieinhalbstündige Enttäuschung.
Das Ende ist nur die Spitze des Eisbergs . Daumen runter.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2018
Einer der besten filme die ich je gesehen habe! Wie ein zweiter teil von shutter island. Ich finde jeder der den film schlecht bewertet hat keinen Geschmack für kunst!
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 10. Mai 2018
selten so einen an den Haaren herbeigezogenen Schwachsinn gesehen!
Im Ansatz und von der Idee her nicht schlecht, aber zu große Schwächen in der Umsetzung, von der fehlenden Logik mal abgesehen.
Spannung wird nicht aufgebaut und die Handlung ist einfach langatmig
Zeitverschwendung, es gibt tausendmal bessere Filme aus diesem Genre!
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 651 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. April 2018
"A cure for wellness" fand ich richtig ärgerlich, weil er so unfassbar gut beginnt und das Niveau leider nicht halten kann. Brillante Aufnahmen, tolle Kamera und guter Score ziehen einen schnell in den Bann. Visuell und atmosphärisch so beeindruckend, dass ich anfangs der festen Überzeugung war, ein einzigartiges Meisterwerk zu sehen, bis der grottig animierte Paarhufer verunfallt auf der Straße lag. Verbinski ("Ring") hätte es besser wissen sollen, hätte er sich die Rotwild-Sequenz im Ring-Sequel seines Kollegen Nakata genauer angesehen, die ging auch völlig daneben. Ausser diesem Ausreißer gab es aber auch in der Folgezeit wenig zu meckern. Reminiszenzen an Thomas Manns "Zauberberg" (eines meiner Lieblingsbücher) hätten eines separaten Fingerzeigs kaum bedurft. Die Hermetik des Sanatoriums wird durchaus glaubhaft herausgearbeitet, nicht ohne auch Parallelen zu Scorseses "Shutter Island" herzustellen. Beim kurzen Ausbruch aus dieser Hermetik wird mit einem Augenzwinkern noch auf Kafka's "Das Schloss" verwiesen. Sehr symbolträchtig mit viel Interpretationsspielraum, ich war in meinem Element und dachte noch bei der Hälfte der Spielzeit: "Lass ihn nicht so schnell enden". Hätte ich das mal nicht gedacht, danach ging dem Drehbuch ziemlich die Puste aus. Wäre es geheimnisvoller geblieben, Lynch-mäßig oder aber zielführender und klarer in der Erzählstruktur, alles okay. Aber leider wurde eine arg konstruierte, abstruse Story wirr und haltlos vorgetragen, die in einem sowohl erzählerisch wie auch visuell absolut unangemessen schlechtem Finale gipfelte. Selten habe ich mich mehr geärgert, keine höhere Wertung vergeben zu können. "A cure for wellness" hat unterm Strich allerdings so viele beeindruckende Bilder zu bieten, dass man ihn gesehen haben sollte.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2018
Der Film hat mich von Anfang an sehr begeistert und geradezu fasziniert mit den schönen Aufnahmen und der düsteren Atmosphäre. Der Film ist wirklich anders als jeder andere Thriller bzw. Psycho-Thriller den ich bisher gesehen habe. Dass er unter Horror verkauft wird verstehe ich dabei echt nicht. Es kamen auch ein paar Szenen vor, bei denen ich wirklich nur dachte "Ich glaube ich seh´nicht richtig...". Einfach so ziemlich alles was in diesem Film vorkommt, Charaktere, Story, Plot etc. ist einfach anders und einzigartig und macht diesen Film besonders. Alleine, dass er fast überhaupt keinen Sinn ergibt, sondern einfach immer mehr Fragen aufwirft als beantwortet werden ist auch wieder etwas spezielles.

Es ist einfach kein Film den man sich anschaut und dann mit den Gedanken woanders ist, man muss sich am Ende gedanklich wirklich damit befassen um die Besonderheit des Films zu verstehen. Der Sinn hinter dieser Sinnlosigkeit ist nämlich, dass man sich den Rest selber dazu denkt und nicht, dass die Geschichte und Charaktere wie in jedem "normalen" Film vorgelegt wird. Ist zwar nicht ein Film für jeden, aber wer auf etwas wiklich anderes steht sollte sich den unbedingt einmal anschauen.
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