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rene riedel
2 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 30. Oktober 2023
Ein Film mit viel Gänsehaut und lachen und weinen und beides daraus. Missverständnisse vorprogrammiert. So schnulzig, dass es wieder schön ist. "Die Liebe kennt kein Jaein" Zu finden wonach man sich sehnt, ist manchmal nur ein Lächeln weit entfernt. Eine gelungene Komödie mit der besten Besetzung.. Von mir gibt es daher, 11 von 10 Punkten. rr
Klara verliert ihren Verlobten Ben durch einen Unfall und ihre Lebensfreude, versteckt sich zwei Jahre lang, kommt zurück. Nichtsahnend, dass Bens Handynummer neu vergeben wurde, schickt sie dem Toten SMSs, die aber bei einem Lebenden landen, der sich in die SMS und somit sie verliebt. Der Weg zum Happy End ist steinig.
Soweit, so gut. Karoline Herfurth spielt im eigenen Film eine überzeugende Hauptrolle, die Figur der Klara ist authentisch, nervt aber ein wenig durch Unbeholfenheit und Realitätsferne, die an aber noch verstehen mag. Hölzern und realitätsfern ohne reellen Grund wirkt ihr Konterpart Mark, Sportjournalist, der fasziniert ist aber offenbar keinerlei Skills hat, das zu äußern und über die SMS zu sprechen. Er bleibt als Figur ziemlich unattraktiv - Frisur a la Lothar Matthaeus und ein Faible für Lionel Messi während romantischen Dates tragen nicht gerade dazu bei, sich für ihn zu erwärmen. Gespielt wird es auch eher steifhüftig. Allgemein rotiert die Handlung eher impressionistisch vor sich hin und wird zunehmends absehbarer - wir konnten gleich drei Szenen mit Ansage vorwegbestimmen, nämlich, dass nach Liebsnacht Klara die SMS bei Ben entdeckt und dann wieder auf Distanz geht, dass Deutschpopsängerin Katja Riemann (die schön spielt) natürlich mit einem Song für die beiden und anderem positiv interkeniert - und dass es natürlich ein Happy End gibt. Alles andere war Beiwerk - wenn auch teils prima: Currywurstimbissinhaber Karl Heinz leuchtet ebenso positiv wie die herausragende Leistung der überzogenen Nora Tschirner. Auch alle Mitglieder der Zeitungsredaktion waren schön plastisch und teils erfrischend satirisch überzogen sehr unterhaltsam tätig.
Alles in allem ein Film mit o.g.Problemen aber reizvoller Anlage des Plots.
Ganz schwierig allerdings gestaltet sich die Akustik - hier wird zu viel Text herumgenuschelt, der offenbar auch nicht wichtig war. Schade. Ebenfalls nerven dümmliche synthie-überladene Deutschpop-Einlagen zwischen sonst eigentlich teils doch netter Musikauswahl. Dritter Nervtöter: eingeblendete SMS-Texte. Geht nicht, Teenie-Niveau, vorübergehender Trend, der den Film in einigen Jahrzehnten unansehbar machen wird.
Ein sehr guter Film von Karoline Herfurth. Wirklich unglaublich sie schauspielert und macht Regie! Sie ist einfach großartig und der Film berührt das Herz und die Seele. Ein unglaublich schöner Film mit tollen Schauspielern, tolle Kulisse und fantastischer Soundtrack. Mir gefiel es, dass es im Herbst gespielt hat. Der Herbst ist einfach romantisch. Liebe diesen Film! Großartige Arbeit Karoline.
Für's erste Mal, nicht schlecht. Karoline Herfurth's erste Regiearbeit in einem (Lang)Film, durchaus gelungen. Der Film lebt vordergründig nicht wie erwarten von der ziemlich weit hergeholten Story, sondern von den Dialogen und dem Zusammenspiel zwischen Clara (Karoline Herfurth) und ihrer Freundin Katja (Nora Tschirner). Absolut Bombe, vor allem Nora Tschirner. Auch Frederick Lau (David) und Enissa Amani (Nikki) sind in Nebenrollen eine echte Bereicherung. Friedrich Mücke finde ich persönlich ziemlich blass und den Plot um die Schlagersängerin Henriette Boot (grauenvoll gespielt von Katja Riemann) hätte es meiner Meinung nach, nicht gebraucht. Auch die Cameo-Auftritte von Tom Beck und Cordula Stratmann hätte man sich getrost klemmen können. Macht sich, wenn überhaupt, nur gut auf dem Filmplakat. Man merkt dem Film an, dass hier 5 (!) Drehbuchschreiber bzw. -innen am Werk waren. Ab und an verzettelt sich die Story. Ich finde es immer komisch, wenn die Autoren der Buchvorlage (hier Sofie Cramer) am Drehbuch nicht mitwirken. Sei's drum, alles in allem hat der Film doch ziemlich gut unterhalten. Man könnte zwar noch ein paar Härchen in der Suppe suchen und auch finden, machen wir aber nicht, da die erste Regiearbeit noch Welpen-Schutz genießt. Überaus positiv ist abschließend zu bemerken, wie Karoline Herfurth ihre "Muddastadt" Berlin in Szene gesetzt hat. Top! Naja..., ist ja auch ne geile Stadt.
Der Film von Karoline Herfurth ist sehr süß, berührend und emotional. Das liegt auch daran, dass es neben traurigen Momenten viele lustige Szenen gibt. Der Konflikt der Hauptperson sich auf Jemanden Neuen einzulassen ist gut nachvollziehbar und die Schauspieler sind dabei einfach klasse. Meiner Meinung nach ein sehr guter Film, der sich mit anderen erfolgreichen, deutschen Filmen vergleichen lässt.
Ein richtig schöner Film zum Lachen und Weinen und endlich mal eine deutsche RomCom, die keine Angst vor großen Gefühlen und Emotionen hat! Vielen Dank, Caroline Herfurth für dieses wunderschöne Regiedebüt! Bitte mehr!
Wer ihn noch nicht gesehen hat - REIN MIT EUCH! Absolute Empfehlung!!!! Der Streifen steckt voller Liebe, voller Lacher und voller wundervoll gezeichneter Momente. Der Cast ist grandios, die Musik ist eine absolute Kaufempfehlung. Karoline Herfurth hat mit ihrem Regiedebüt die Latte für ihre zukünftigen Werke VERDAMMT hoch gelegt! Abzug für Vorhersehbarkeit und etwas Klischee. 9 von 10 Punkten
Der beste deutsche Film der letzten Jahre. Super Schauspieler, egal ob Haupt- oder Nebenrollen. Die Story wurde genial umgesetzt. traurige Szenen werden kurz darauf wieder mit lustigen Szenen aufgearbeitet. Super Soundtrack, gleich gekauft. Besonders wegen dem Schlagertitel vom Film. Den Film werde ich definitiv auch auf Blueray kaufen.