Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter
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CineMoenti
CineMoenti

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1,5
Veröffentlicht am 8. Juni 2022
Die Unterschiede zu den Vorgänger-Filmen sind ein gigantisches Budget von Milliarden von Dollar, eine neue Generation an HeldInnen und AntiheldInnen neben den längst etablierten Figuren - zur Befriedigung alter und neuer Fans sowie ein großes Paket an so genannten Schauwerten. Dass die "Alten" auch nach rund drei Jahrzehnten noch aussehen, wie sie aussehen, scheint schonmal eine erwähnenswerte Leistung zu sein ("Du hast dich nicht verändert"). - Inzwischen, so die Story - leben diverse Urviecher über den gesamten Globus verteilt, teils in geschützten Arealen, auf Inseln, zwischen Bergen usw. Was zur Folge hat, dass die Erzählung permanent den Schauplatz wechseln kann.

Die meisten Figuren sind hier wohl meinend, also auf der "guten" Seite zu verorten. Im Fokus der Story steht ein geklontes (!) Mädchen, das wie Dornröschen in einer Waldhütte versteckt werden muss, damit mit seinem wervollen Genpool kein Schindluder getrieben wird. Logisch, dass das Mädchen dann doch entführt wird und das Chaos seinen Lauf nimmt. Außerdem gibt es eine Plage durch Schwärme gigantischer Heuschrecken, die nur ganz bestimmte Felder verwüsten, andere aber verschonen... Wer hier böse ist, wird recht bald klar, und ab diesem Zeitpunkt können wir uns entspannt zurückgelehnt auf das Popkorn-Kino der Verfolgungen und Kämpfe einlassen. Die Dinos dürfen natürlich auch mitspielen; einige friedlich, einige blutrünstig - wie die Menschen.

Und schon sind wir bei den Schwächen dieser Produktion. Die größte scheint mir der unbedingte Wille, allen im Kinosaal alles recht zu machen und das dann noch zu toppen. Der arme, eigentlich geniale Komponist Giacchino schrieb unter diesem Leistungsdruck einen farblosen Mischmasch aus John Williams-Zitaten und eigenen Partituren, die gemessen an dem, was wir bislang von ihm erleben durften, erstaunlich unkonturiert klingen und also kaum ins Gewicht fallen.

Ruhelosigkeit ist ein weiteres, großes Manko! Spannung (und die erwarten wir hier doch) entsteht eben aus der Ruhe heraus und aus einer qualvollen Zeitspanne der Erwartung (Hitchcock beherrschte das, erinnern wir uns). Hier werden wir derart früh und konsequent beballert mit Hektik, Action und Lautstärke, dass schnell eine Art reflexartiger Taubheit (bei mir: Widerwillen) einsetzt. Derweil die Kadrierung (Bildkomposition) sträflich profan bleibt (Abfilmen nenne ich das) - was wohl der 3D Kompatibilität geschuldet ist. - 3D wird meiner Meinung nach eh überbewertet.

Stuntsequenzen, die einem James Bond-Film entstammen könnten, wirken hier wie Fremdkörper und nehmen den Fokus von den armen Dinos! Und wenn diese auftreten, kommen sie - Horror! - nicht so impressionant rüber wie wir es erwartet hätten. Werden - dem Pferdeflüsterer gleich - von einem Dinoflüsterer mit einem Lasso (!) eingefangen und mittels einer simplen Handgeste besänftigt ("ruhig, Grauer").
Die Brennweiten stimmen nicht; die Dinos wirken dadurch in ihrer Größe gern mal überschaubar und dank der immer gleichen Art von Animation wieder einmal wie gewichtslos, wie schwebend. Abgesehen davon dürfen sie nichtmal so richtig grausam sein, denn um die Kassen zu füllen, gibt es die FSK 12. Damit wäre der Splatter-Aspekt auch dahin. Allein, dem Sound Department möchte ich Respekt zollen: die guturalen Laute der Tiere sind virtuos und top designt!

Ansonsten lebt hier nicht viel. Alles ist aalglatt, das Bild erzittert nie, die SchauspielerInnen auch nicht wirklich. Routiniertes Abwickeln von so genanntem Abenteuer, kein Angstschweiß auf der Leinwand, keine Panik im Kinosessel.

So sieht es also aus, wenn eine Produktion um jeden Preis und in jedem Aspekt einer Gewinnmaximierung unterworfen wird: überladen, fad, dem baldigen Vergessen vorbestimmt.
(Ein beruhigender Gedanke: da dies angeblich das Finale ist, sollte uns Jurassic Universe erspart bleiben)

www.cinemoenti.blogspot.com
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.026 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Juni 2022
Man ist hier geneigt etwas Unfaires zutun, nämlich diesen Film neben das unantastbare Original zu stellen und Vergleiche zu ziehen. Da kann dieser neue Teil nur unterliegen. Auf der anderen Seite mu0 er sich dies Gefallen lassend a er sich im Marketing als das präsentiert auf das von Anfang an alles hingelaufen ist. Dies ist schlichtweg falsch. Der Film versumt seine Chance um seinem Titel gerecht zu werden. Wir haben nun eine „Jurassivc World“, eine Welt in der Menschen und Dinosaurier gemeinsam leben und es entstehen viele kleine Dinge daan die sehr interessant sind: ein Schwaqrzmakt für seltene Arten oder eben das Auftauchend er Dinos an alltägliochen orten. Der Film bringt dann aber eine ganz neue Bedrohung auf und bastelt dazu zwei Handlungsstränge: in einem haben wir die Figuren der World Filme, Pratt und Bryce Dallas Howard, die nach verschwunden Personen suchen, in der anderen haben wir die Figuren der alten Filme die einem Geheimnis nachgehen. Wir als Zuschauer wissen allerdings die ganze Zeit was da vorgeht und wie die Handlungen zusammengehören, im Film begegnen sich diese erst nach zwei Drittel. Dabei wird eine absolut routinierte Mischung aus Agententhriller und Actionszenen abgefahren in denen halt Dinosauerier sind. Da liegt eben die große Schwäche: wenn Menschen und Dinos aufeinander treffen, gerade wenn die Menschen dabei wehrlos sind entstehen die größten Spannungsmomente. Wenn aber Dinosaurier wie Drohnen abgesetzt und losgehetzt werden hat das mit dem eigentlichen Ursprungsgedanken nicht mehr viel zu tun und erzeugt absolut triviale Action, die auch noch dadurch hässlicher wirkt daß hier eindeutig auf Green Screen und nicht auf Locations gesetzt wird. Die Dinosaurier an sich sind charakterlos, tauchen wie in einer Geisterbahn auf um eben im entsprechenden Moment vor Ort zu sein, einen eigenen Charakter bekommen sie (außer altbekannten Figuren wie z.B. dem T-Rex) nicht. Immerhin gibt der Film zum Ende jenes was Fans sich wünschen und bringt die alten und neuen Figuren zusammen. Dabei entstehen ein paar charmante Momente, aber eben nichts unfassbares und nichts was mit dem alten Film mithalten kann. Und ohne das Ende zu verraten: es war sicherlich nicht so daß im Konzept von „Jurassic Park“ einmal vorgehen war daß dies so endet.
 
Fazit: Für sich genommen ein passabler Actionfilm und nichtmehr – als Teil der Jurassic World Reihe enttäuischend
Riecks-Filmkritiken
Riecks-Filmkritiken

34 Follower 212 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 6. Juni 2022
Filmkritik zu Jurassic World: Ein neues Zeitalter

Es gibt Filmreihen, die eine ganze cineastische Welt für sich beanspruchen. Wenn wir den Begriff Dinosaurier hören, denken wir nicht erst an IN EINEM LAND VOR UNSERER ZEIT oder DINOSAURIER – IM REICH DER GIGANTEN, sondern an JURASSIC PARK und JURASSIC WORLD. Nahezu konkurrenzlos bekommen wir nun den Abschluss der zweiten Trilogie, welcher dennoch auf eine große Community zurückgreift und damit einen absoluten Erfolgsgaranten darstellt. Zugegeben sehen wir keine Vollkatastrophe und die niedersten Bedürfnisse des Publikums werden bestens befriedigt. Auch ist JURASSIC WORLD: EIN NEUES ZEITALTER deutlich mitreißender und harmonischer als der vorherige Teil. Dennoch agiert das Werk weit unter den eigentlichen Möglichkeiten und spielt die Herausforderungen einer weltweiten Dinosaurierverbreitung nicht wirklich aus. Ein klarer Handlungskern ist nur schwer erkennbar, die Figuren bleiben allesamt blass und 2,5 Stunden Film sind wohl etwas zu viel für die recht dünne Story.

Stattdessen setzt man darauf, dass alte Stars den Charme der Spielberg-Filme wieder aufleben lassen und dem Publikum ordentlich Fanservice anbieten. Das nun noch mehr einzigartige Dinosaurier im Mittelpunkt stehen, die teilweise überragend visualisiert wurden und allesamt auch in der Realität existiert haben sollen, ist jedoch ein absolut richtiger Schritt gewesen, der dafür sorgt, dass wir am Ball bleiben und auf gelegentliche Nickerchen zwischen den diversen Filmreferenzen verzichten. Als Abschluss der Trilogie ist dieses Werk zwar vollkommen akzeptabel, doch sollte in Zukunft wohl eher ein neues Saurier-Franchise eröffnet werden.

Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/jurassic-world-ein-neues-zeitalter
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Oktober 2021
Es Währe schön wenn beim Jurassic World 3 alle die alten Schauspieler dabei währen und es wehr schön wenn es noch eine Vierte Staffel gäbe...
Lisa D.
Lisa D.

61 Follower 188 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2017
Dieser Teil war ebenfalls gut wie seine Vorgänger. Sehr spannend und grausig aber man fiebert so unheimlich mit das man gar nicht anders kann als es anzusehen. Spannend auch das es diesmal eine Insel war.
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