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No Use For A Name
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3,5
Veröffentlicht am 13. Januar 2026
Leute, jetzt mal ganz ehrlich: Wer von euch hat sich das nicht gewünscht, dass der Sohn von Apollo Creed es dem Sohn von Victor Drago einmal so richtig besorgt? Ja, genau das bekommen wir hier, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und es ist auch total cool, Dolph Lundgren wieder in seiner ikonischen Rolle zu sehen, sogar Brigitte Nielsen als seine Frau ist wieder mit dabei – wobei ich persönlich die jetzt nicht gebraucht hätte.
Dementsprechend vorhersehbar ist dann auch die Geschichte. Natürlich bekommt Creed erst einmal den Arsch versohlt und natürlich gibt es ein Rematch – und natürlich findet das in Moskau statt. Dazwischen sehen wir altbekannte Trainingsszenen, die man cool oder albern finden kann, die aber dennoch wunderbar zur Atmosphäre des Films passen. Am Rande gibt’s auch noch ein bisschen Drama um die schwangere Freundin von Creed und ein Sinnkrise von Rocky. Soweit, so vorhersehbar.
Bedeutet das jetzt, dass Creed II ein schlechter Film ist? Nein, absolut nicht! Die Story ist zwar lange nicht so packend wie im ersten Teil, funktioniert aber dennoch sehr gut, um die beiden Kontrahenten Creed und Drago in Position zu bringen. Box-Action gibt es leider nicht allzu viel zu sehen, diese ist dann aber unfassbar spannend und körperlich intensiv gefilmt. Mit der Realität hat das freilich nichts zu tun, aber es ist einfach unheimlich aufregend, wenn die beiden im finalen Match wie wild aufeinander einprügeln – stark! Und ohne Kitsch und Pathos wär Creed nicht Creed und Rocky nicht Rocky – also passt auch das!
Der Dramateil ist überraschend bewegend und stark inszeniert. Warum Tessa Thompson aber auch noch singen muss, das weiß kein Mensch. Niemand schaut so einen Film wegen der schauspielerischen Leistungen, Sylvester Stallone verfügt bekanntlich auch nur über ein begrenztes Repertoire, das aber immer noch umfangreicher ist als das von Dolph Lundgren. Dafür kann Michael B. Jordan hier deutlich punkten und zeigt uns auch noch eine deutlich vielschichtigere Performance als noch im ersten Teil.
FAZIT: Stark inszeniertes Box-Drama, das nicht nur im Action- sondern auch im Drama-Teil gut punkten kann. Und endlich bekommt Adonis Creed die Gelegenheit, dem Drago-Clan im Namen seines Vaters den Arsch zu versohlen! Jawoll!
Eine gute Steigerung zum ersten Teil mit mehr Boxaction. Creed Junior gegen Drago Junior . Eine gelungene Neuauflage vom Kultkampf aus der Rocky Reihe mit alten Bekannten . Wenn man jetzt noch aus 130 Minuten, eine normale Rocky Länge macht und ein bisschen die Story ohne Action einkürzt, ist es perfekt. Anschauen kann man sich diesen Film definitiv.
Fuer mich ein fader Abklatsch zur Rocky-Trilogie. Talia Shire und Thesa Thompson's schauspielerische Darbeitung zu vergleichen...nein, ein Vergleich waere sinnlos. Eine Erklaerung ist besser :) Adrian nahm man ohne weiteres die Rolle der liebenden und leidenden Frau an der Seite von Balboa ab, waerend Thompson Mitgefuehl eher geheuchelt und teilnahmslos wirkt. Gut auszuschauen reicht ja heute schon um fuer vieles qualifziert zu sein. Rocky war fesselnd und spannend, Creed ist langweilig und oede. Das Training vor der Titelverteidigung, das anscheinend nur aus 25 Minuten Wassersport bestand, episch zu nennen, scheint mir fehl am Platze. Ich mag Boxfilme, aber die Creed Trilogie gehoert zu den schechtesten Filmen in diesem Genre, Meine Kritik koennte ausfuehrlicher sein, aber meine Zeit ist zu kostbar um mehr davon an diesen Schmarrn zu vergeuden.
Was ist neu und toll an diesem Film? NICHTS! Ein warmer Aufguss vorheriger Rockyfilme, wobei noch mehr auf die Tränendrüse gedrückt wird. Der Ami hat Probleme mit Frau und Baby...der Russe hat Probleme mit der Mutter/Ex-Frau...und unser Rocky hat Probleme mit seinem Sohn. Alles wird extrem in die Länge gezogen, wobei man den Wunsch verspürt, dass wenigstens einer der Helden in diesem Film durch einen plötzlichen Autounfall ums Leben kommt und somit dem Zuschauer weiteres Leid beim gucken erspart! Interessant ist nur, dass die Kampfszenen recht kurz und wenig durchdacht sind. Aber das muss ja kein Nachteil sein Fazit: Nichts für alte Rocky- oder Boxfans
Der zweite Teil von Creed hat durch die Bank gute Bewertungen erhalten. Aber warum?
Die Geschichte selbst schien sehr interessant zu sein. Rocky trifft Ivan Drago und sein Schützling Adonis Creed kämpft gegen den Sohn seines Widersachers von einst, um auch den Tot seines Vaters Apollo Creed zu rächen bzw. zu verarbeiten. Die ersten zwei Drittel des Films plätschern langweilig dahin, irgendwie hat man nur Bilder aneinandergereiht und lebt von Effekthascherei und stumpfsinniger RnB Musik, Szenen, die an Werbung erinnern, aber nicht an den ersten Teil von Creed, der fast wie ein Independent-Film daherkam und für mich die Überraschung schlechthin war. Noch schlechter waren viele der Trainingsbilder. Sie waren Fehlerhaft oder sehr schlecht ausgeführt, ohne Inspiration. Der Sohn von Drago wirkte wirklich bedrohlich, aber ernsthaft jetzt: so ein mit Muskeln bepackter Boxer hätte nicht den Hauch einer Chance gegen irgendeinen Schwergewichtsboxer weltweit. Wir leben nicht mehr in 1980ern, wo man den Menschen so viel Naivität zugetraut hatte. Im Zeitalter des Internets sind selbst die Augen von Laien besser geschult.
Drago Jr. würde in der realen Welt nicht nur schneller übersäuern, sondern könnte bei der Masse auch nicht das Tempo von Spitzensportlerb mitgehen. Florian Munteanu, der Darsteller von Drago Jr., betreibt zwar selbst Kampfsport, aber wie das Portal www.germanfightnews.com bekanntgab, ist er in erster Linie ein Fitnessmodel, aber kein professioneller Kampfsportler. Er verfügt lediglich über Ringerfahrung bei kleinen regionalen Events, bei denen "Hobbysportler" über drei Runden ihr Können unter Beweis stellen.
Tja, und Rocky Balboa (S. Stallone) hat in diesem Film leider komplett seinen Witz und Charme verloren. Er ist nur noch ein alter trauriger Mann, der mit Weisheiten um sich wirft, als sei er der Sohn von Konfuzius und Meister Yoda.
Sehr sehr schade, aber es lag auch am unerfahren Regisseur Steve Capel Jr., der sein eigenes Ding machen wollte und versucht hat, eine neue Story zu erzählen, statt an den ersten Teil anzuknüpfen und damit die realistisch wirkende Geschichte aus dem ersten Teil weitererzuzählen.
CREED II – ROCKY’S LEGACY ist ein einfühlsames Boxer-Drama, welches gekonnt an den großartigen Vorgänger anschließt. Toll gespielt und mitreißend erzählt, krankt der Film eigentlich nur an seiner Überraschungsarmut und seiner etwas lascheren Inszenierung. Allerdings verdient sich die Fortsetzung eine extra Portion Lob, da sie Dolph Lundgren endlich den Auftritt spendiert, den er verdient. Somit ist auch der achte Teil der Saga ein klarer Gewinner und eine absolute Empfehlung, nicht nur für Stallone-Fans, sondern auch für normale Kinogänger, die mal wieder gutes Charakterkino sehen wollen!
"Creed II" ist ein druckvoller Sportfilm und rührendes Charakterdrama zugleich. Eine mitreißende, würdevolle Fortsetzung.
Wer die Rocky -Filme kennt,weiß, dass Sylvester Stallone nichts dem Zufall überlässt und in jedem Film gibt es Szenen, die die Emotionen ansprechen, aber dieser Film schlägt alles bisher dagewesene,denn Sylvester Stallone hat eigentlich abgeschlossen mit seinem vorherigen Boxerleben und dann kommt ein junger Mann, der sich später als Sohn seines früheren Freundes Apollo herausstellt und stellt das Leben von Rocky auf den Kopf, aber es gibt da noch eine Sache, die Rocky bewältigen muss,nämlich seine eigene Erkrankung erinnert ihn an den Kampf seiner Frau gegen den Krebs, den sie leider verloren hat. NUrlaub mit Hilfe vom Sohn von Apollo nimmt er den eigenen Kampf auf und gewinnt nicht nur einen Boxkampf,sondern besiegt auch die Krankheit und so gebe ich volle Punktzahl für dEisen sehr gut gemachten Film, und absolute positive Empfehlung