6 Below - Verschollen im Schnee
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2,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2026
Hier wird oft “The Revenant” zitiert, ich finde, die beiden Filme haben aber außer dem Schnee nichts gemeinsam. Ich fühlte mich eher an “127 Hours” erinnert, wobei “6 Below” um Lichtjahre nicht an diesen tollen Film heranreicht. “6 Below” ist ein ziemlich langweiliges und belangloses Survival-Drama, das ja nur sehr eingeschränkt die wahren Begebenheiten abbildet. So wie es hier dargestellt wird, wirkt es insgesamt ziemlich unrealistisch und unwahrscheinlich. Wenn jemand bei diesen Temperaturen in einen See stürzt, wird er kaum noch mehrere Tage überleben. Und warum hat Josh Hartnett offensichtliche Erfrierungen im Gesicht, aber nicht an Nase und Ohren – das sind doch die Stellen, die als erstes nicht mehr durchblutet werden...

Hinzu kommt eine ganz fürchterliche über-pathetische Inszenierung, die eigentlich nur nervt. Insbesondere die Musik ist ein grausames Gejaule, dann kommt noch Mia Sorvino dazu, die die Hälfte des Films nur heult oder irgendwie bedröppelt in die Kamera schaut. Josh Hartnetts Gestakse durch den Schnee ist auch sehr schnell redundant, denn es passiert einfach nix mehr, die Bilder ermüden schnell, selbst wenn die Landschaftsaufnahmen schön sind. Die Rückblicke sind komplett random und wollen eine Dramatik suggerieren, die faktisch nicht existiert.

FAZIT: Sehr lahm und uninteressante Survival-Geschichte, die an einer redundanten Handlung, einem viel zu pathetischen Inszenierung und schwachem Drehbuch krankt. Keine Empfehlung von mir!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 29. November 2020
Die Geschichte um einen abgestürzten Ex-Sportler, der wie durch ein Wunder mehrere Nächte in den Bergen überlebt, ist es wert, erzählt zu werden. „6 Below“ findet aber nicht die richtigen Mittel dazu. Die Aufnahmen sind toll, die Besetzung prominent. Die zusammenhanglosen Flashblacks und das zum Pathos neigende Ende verderben jedoch die guten Zutaten.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2018
Mit verfilmten wahren Geschichten ist das immer so eine Sache. Gerade wenn es eine einzelne Person ist, gibt es selbstredend ja auch nur eine Version, die man dann einfach mal in all den Einzelheiten so hinnehmen muss. Diese wahre Geschichte muss dann filmtechnisch auch noch so verpackt werden, dass es Zuschauer ins Kino zieht bzw. in den heimischen DVD-Sessel lockt. Nun wollen wir mal nichts in Abrede stellen, schon gar nicht weil man ja weiß, dass der Protagonist zwar überlebt, dass allerdings ziemlich lädiert und nicht ganz unbeschadet. Es gibt eine ganze Menge (ich nenne es mal) Ungereimtheiten in dem Film, die ich aber mehr der Filmindustrie als der Vorlage zuschreibe. Ich kenne nicht die Vorlage, weiß nicht einmal ob es ein Buch gibt oder nur überführte Erzählungen. Und wenn, weiß ich auch nicht inwiefern das 1:1 übernommen wurde. Auf alle Fälle kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand im Überlebenskampf 8 Tage sein Snowboard mit sich rumschleppt, oder, nachdem er im Eis eingebrochen ist, zu allererst nach seiner Tüte mit „weißem Zeug“ taucht. Abgesehen davon, würde die Tüte gar nicht so schnell untergehen. Was ich aber rausbekommen habe, er wurde nachts gefunden und nicht wie im Film zu sehen, am Tage. Wie auch immer, Story hin oder her, es geht um Eric LeMarque, einen französisch-amerikanischen Eishockeyspieler…, den eigentlich keiner kennt. Weder als er aktiv war, noch jetzt. Josh Hartnett spielt das absolut solide und das muss man dem Film lassen, obwohl man weiß, dass Eric LeMarque ja letztendlich gefunden wird, bleibt die Spannung konstant hoch, man fiebert mit und ich persönlich habe sogar mitgefroren. Tolle Aufnahmen, Musik passt, Kamerateam hat’s echt drauf, Maskenbildner auch- alles in allem kann man den Film getrost als fesselndes Drama bezeichnen. Dass Mira Sorvino, die die Mutter spielt, nicht einmal 11 Jahre älter ist als Josh Hartnett, das lassen wir mal unkommentiert. Wer achtet schon auf sowas! Wer sich für solche Überlebensdramen interessiert, für den ist der Film ganz klar zu empfehlen.
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