Ad Astra - Zu den Sternen
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3,2
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AndiundFilm
AndiundFilm

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4,5
Veröffentlicht am 19. März 2023
Schönes Epos um die Frage, was es sonst noch im Weltall gibt und die Entfremdung zwischen Menschen beschreibt. Vor 20 Jahren ist der Raumpilot Clifford McBride (Tommy Lee Jones) auf einer Reise zum Neptun verschollen. Nun kommt es auf der Erde zu elektromagnetischen Stürmen, die aus der Richtung des Neptuns kommen. Die Raumfahrtbehörde SpaceCom vermutet, dass diese in Zusammenhang mit McBride stehen und schicken seinen Sohn Roy McBride auf eine Mission, um mit seinem Vater in Kontakt zu treten. Tatsächlich will man die "Störquelle" Clifford einfach nur ausschalten. Auf der Reise zum Neptun erinnert sich der Sohn Roy an seine gescheiterte Beziehung und die Entfremdung zwischen ihm und seinem Vater. Am Ende der Reise trifft er wirklich auf seinen noch lebenden Vater, der ihm erklärt, dass es da draußen nichts gibt und die Menschheit nur eine Illusion verfolgt hat. Der Vater erkennt, dass er zu krank und zu alt ist, um zurückzukehren zur Erde. Nach einem Handgefecht mit dem Sohn gleitet der Vater in den Kosmos hinaus, was seinen Tod bedeutet. Roy McBride kehrt alleine zurück zur Erde. Nach den Ereignissen mit seinem Vater und der Erkenntnis, dass er selbst sein (Familien-)Leben für einen sinnlosen Traum im Weltraum aufgegeben hat und dass die wichtigen Dinge daheim auf der Erde zu finden sind, kommt Roy wieder in Kontakt mit seiner Ehefrau.
Schon aus der Geschichte erkennt man, dass dieses kein einfaches Sci-Fi-Hollywood-Märchen für Kids ist. Der Film behandelt in einer tollen Regie und Stimmung die Frage, was ist wichtig im Leben?! Irgendwelche Träume...oder die einfachen Dinge, die man direkt in seiner Umgebung schon hat. Für mich sicher eine der besten Rollen für Pitt. Auch Sutherland und Lee Jones können wieder gut überzeugen. Mit "Interstellar" wohl einer der besten Sci-Fi Filme der letzten 30 Jahre!
Fazit: nachdenklicher und tiefsinniger Film!
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2022
"Ad Astra -Zu den Sternen" hat eine Menge zu bieten: Visuell ein Science-Fiction-Augenschmaus, ein ausgesuchter Cast, der auch schauspielerisch zu gefallen weiß, und einen packenden Score von Max Richter.
Lediglich das Drehbuch spielt in einer anderen Liga, was sehr schade ist. Dialoge/Monologe sind von einer beängstigenden Infantilität durchzogen, wodurch jeder philosophische Ansatz im Keim erstickt wird. Vergleiche mit "Gravity", "Interstellar" oder gar "2001" entbehren jeglicher Grundlage und gehören in die Rubrik "Majestätsbeleidigung". Ich drücke gerne mal ein Auge zu, wenn es um Sci-Fi geht, aber was hier an physikalischem Nonsens verkauft wird, beleidigt schon die Konsumentenintelligenz. Vielleicht hätte man zuvor, wie Christopher Nolan es tat, fachkundigen, wissenschaftlichen Rat einholen sollen. Selbst darüber hinaus hält das Drehbuch aber einige Szenen bereit, die nur zum ungläubigen Kopfschütteln zwingen spoiler: (Last-Minute-Einstieg in die Neptun-Mission - nur ein Beispiel).
Dass das ganze Epos dann auch noch in der Erkenntnis gipfelt, dass wir allein, einzigartig etc. in den Weiten des Universums sind, empfinde ich als äußerst unappetitlichen philosophischen Ansatz.
Unterm Strich wurden meine zugegebenermaßen hohen Erwartungen enttäuscht, gerade weil ich mit einem nachhaltig beeindruckenden Film, von philosophischer Vakanz und Tiefe gerechnet hatte.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 5. Oktober 2022
Bin mehrmals weggeschlummert beim Film. Das sagt ja eigentlich schon alles über den Film.
Wenn du also was zum Einschlafen brauchst und keine Pharmaka nehmen möchtest,kann ich den Film nur empfehlen .
Tim S.
Tim S.

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4,0
Veröffentlicht am 10. September 2022
Sehenswert für diejenigen die sich fokussieren können auf einen sehr langsamen ich-bezogegen Film. Denn auch wenn es eine Reise durch das ganze Sonnensystem ist, so ist es auf der Meta Ebene eigentlich "nur" eine Reise in die Psyche eines Mannes, der dem Verlust des Vaters in jungen Jahren nie Recht überwunden hat. Daher gibt es auch sehr viele Monologe, die für den ein oder anderen ermüdent sein können.

Jedoch überwiegt die Einzigartigkeit dieses kleinen Meisterwerks. Er ist ein Science Fiction in besten Sinne, mit überwältigenden Bildern und Detailverliebtheit. Eine Odyssee eines Sohnes durch das All um seinen verloreren Vater wieder zu finden, nur um danach vielleicht endlich frei zu werden.
TyeJ
TyeJ

14 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. September 2022
Was für ein fantastischer Film. Ein Weltraum-Drama mit Tiefgang, tollen Bildern und einer meditativen Erzählweise. Schon lange war ich nicht mehr so gebannt vor dem Bildschirm, keine Minute war langweilig. Ich bin ehrlich gesagt etwas fassungslos, wie die Zuschauer heutzutage wohl keine langsam erzählten Filme mehr vertragen, wie man auch hier an den Reviews sieht. Ein grandioser Film, der für Cineasten und Science-Fiction-Fans ein wirkliches Highlight ist. Diejenigen sollten sich Ad Astra auf keinen Fall entgehen lassen. Bildkomposition, Darsteller und Sound sind erstklassig.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 15. September 2022
Ein guter Hauptdarsteller und tolle Bilder aus dem Weltall machen noch keinen guten SciFi Film. Ohne zu übertreiben, würde ich sagen, dass das einer der langweiligsten Filme aller Zeiten war. Das Drehbuch ist die reinste Katastrophe. Es macht einfach keinen Spaß den Film anzuschauen. Selbst wenn man eher ruhige Filme mag, die einen zum Nachdenken animieren möchten, oder gerade dann ist dieser Film ungeeignet irgendetwas anderes als Langeweile oder miese Laune zu transportieren.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2021
Den Film sollte man sich in Ruhe und vor allem ganz alleine ansehen.
Ad Astra liegt irgendwo zwischem - und +
Ad Astra ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Andrijas
Andrijas

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3,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2021
Enttäuscht ein wenig trotz guter schauspielerischer Leistungen. Hat einige Schwächen in der Story. Muss man nicht unbedingt sehen
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2020
Und die Moral von der Geschicht. Bete schön zu Gott den was anderes gibt es nicht. LOL

Man wartet und wartet auf dem Mega Twist und es kommt nichts. Wie kann man sowas als Film verkaufen.
IamBangsy
IamBangsy

29 Follower 130 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. September 2020
Oh ja... dieser Film spaltet die Gemüter. Die einen werden ihn als langweilig, langatmig und sinnlos betrachten (mit Sicherheit die Mehrheit der Zuschauer), die anderen werden ihn als großen philosophisch, cineastischen Meisterwerk feiern.
Ich selbst gehöre zu letzteren, verstehe aber dass manch einer diesen Film ablehnt. Denn er erfordert das aktive zusehen. Etwas, das wir in Zeiten völliger Reizüberflutung fast gar nicht mehr können.

Ad Astra erinnert zu teilen stark an "The New World", poetisch, langsam, melancholisch nimmt der Film, wenn man es zulässt, einen mit auf die einsame, strapazierende Reise eines Astronauten zu den fernen der Galaxie. Begleitet werden die tollen Bilder von einer herausragenden Melodie.
Nicht zuletzt aufgrund des Settings erinnert der Film aber auch an Christopher Nolans "Interstellar". Deutlich weniger spannend, viel leiser und noch langsamer. Die wenigen Kampfszenen werden sehr nüchtern inszeniert. Aber um Spannung und Action geht es hier auch gar nicht. Es geht vielmehr um die seelische Reise eines Astronauten, dessen schwierige Beziehung zu seinem Vater in diesem Film behandelt wird.

Ad Astra ist einn starker Film für Liebhaber einer trancehaften Erzählmethode aber nichts für die große Masse der Kinogänger!
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