Neueste Kritiken: Ad Astra - Zu den Sternen - Seite 2
Ad Astra - Zu den Sternen
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Thomas Z.
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2,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2022
"Ad Astra -Zu den Sternen" hat eine Menge zu bieten: Visuell ein Science-Fiction-Augenschmaus, ein ausgesuchter Cast, der auch schauspielerisch zu gefallen weiß, und einen packenden Score von Max Richter. Lediglich das Drehbuch spielt in einer anderen Liga, was sehr schade ist. Dialoge/Monologe sind von einer beängstigenden Infantilität durchzogen, wodurch jeder philosophische Ansatz im Keim erstickt wird. Vergleiche mit "Gravity", "Interstellar" oder gar "2001" entbehren jeglicher Grundlage und gehören in die Rubrik "Majestätsbeleidigung". Ich drücke gerne mal ein Auge zu, wenn es um Sci-Fi geht, aber was hier an physikalischem Nonsens verkauft wird, beleidigt schon die Konsumentenintelligenz. Vielleicht hätte man zuvor, wie Christopher Nolan es tat, fachkundigen, wissenschaftlichen Rat einholen sollen. Selbst darüber hinaus hält das Drehbuch aber einige Szenen bereit, die nur zum ungläubigen Kopfschütteln zwingen spoiler: (Last-Minute-Einstieg in die Neptun-Mission - nur ein Beispiel). Dass das ganze Epos dann auch noch in der Erkenntnis gipfelt, dass wir allein, einzigartig etc. in den Weiten des Universums sind, empfinde ich als äußerst unappetitlichen philosophischen Ansatz. Unterm Strich wurden meine zugegebenermaßen hohen Erwartungen enttäuscht, gerade weil ich mit einem nachhaltig beeindruckenden Film, von philosophischer Vakanz und Tiefe gerechnet hatte.
Bin mehrmals weggeschlummert beim Film. Das sagt ja eigentlich schon alles über den Film. Wenn du also was zum Einschlafen brauchst und keine Pharmaka nehmen möchtest,kann ich den Film nur empfehlen .
Sehenswert für diejenigen die sich fokussieren können auf einen sehr langsamen ich-bezogegen Film. Denn auch wenn es eine Reise durch das ganze Sonnensystem ist, so ist es auf der Meta Ebene eigentlich "nur" eine Reise in die Psyche eines Mannes, der dem Verlust des Vaters in jungen Jahren nie Recht überwunden hat. Daher gibt es auch sehr viele Monologe, die für den ein oder anderen ermüdent sein können.
Jedoch überwiegt die Einzigartigkeit dieses kleinen Meisterwerks. Er ist ein Science Fiction in besten Sinne, mit überwältigenden Bildern und Detailverliebtheit. Eine Odyssee eines Sohnes durch das All um seinen verloreren Vater wieder zu finden, nur um danach vielleicht endlich frei zu werden.
Was für ein fantastischer Film. Ein Weltraum-Drama mit Tiefgang, tollen Bildern und einer meditativen Erzählweise. Schon lange war ich nicht mehr so gebannt vor dem Bildschirm, keine Minute war langweilig. Ich bin ehrlich gesagt etwas fassungslos, wie die Zuschauer heutzutage wohl keine langsam erzählten Filme mehr vertragen, wie man auch hier an den Reviews sieht. Ein grandioser Film, der für Cineasten und Science-Fiction-Fans ein wirkliches Highlight ist. Diejenigen sollten sich Ad Astra auf keinen Fall entgehen lassen. Bildkomposition, Darsteller und Sound sind erstklassig.
Ein guter Hauptdarsteller und tolle Bilder aus dem Weltall machen noch keinen guten SciFi Film. Ohne zu übertreiben, würde ich sagen, dass das einer der langweiligsten Filme aller Zeiten war. Das Drehbuch ist die reinste Katastrophe. Es macht einfach keinen Spaß den Film anzuschauen. Selbst wenn man eher ruhige Filme mag, die einen zum Nachdenken animieren möchten, oder gerade dann ist dieser Film ungeeignet irgendetwas anderes als Langeweile oder miese Laune zu transportieren.
Den Film sollte man sich in Ruhe und vor allem ganz alleine ansehen. Ad Astra liegt irgendwo zwischem - und + Ad Astra ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Oh ja... dieser Film spaltet die Gemüter. Die einen werden ihn als langweilig, langatmig und sinnlos betrachten (mit Sicherheit die Mehrheit der Zuschauer), die anderen werden ihn als großen philosophisch, cineastischen Meisterwerk feiern. Ich selbst gehöre zu letzteren, verstehe aber dass manch einer diesen Film ablehnt. Denn er erfordert das aktive zusehen. Etwas, das wir in Zeiten völliger Reizüberflutung fast gar nicht mehr können.
Ad Astra erinnert zu teilen stark an "The New World", poetisch, langsam, melancholisch nimmt der Film, wenn man es zulässt, einen mit auf die einsame, strapazierende Reise eines Astronauten zu den fernen der Galaxie. Begleitet werden die tollen Bilder von einer herausragenden Melodie. Nicht zuletzt aufgrund des Settings erinnert der Film aber auch an Christopher Nolans "Interstellar". Deutlich weniger spannend, viel leiser und noch langsamer. Die wenigen Kampfszenen werden sehr nüchtern inszeniert. Aber um Spannung und Action geht es hier auch gar nicht. Es geht vielmehr um die seelische Reise eines Astronauten, dessen schwierige Beziehung zu seinem Vater in diesem Film behandelt wird.
Ad Astra ist einn starker Film für Liebhaber einer trancehaften Erzählmethode aber nichts für die große Masse der Kinogänger!
Ganz schlecht gemacht, unglaubwürdig, nicht spannend , Story überhaupt nicht nachvollziehbar Brad pit schwebt durchs Weltall und surft auf einem Blech zum Raumschiff