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Tiegars
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2,0
Veröffentlicht am 3. August 2026
Visuell beeindruckend, aber ein echter Geduldstest Man sollte meinen, dass ein Sci-Fi-Epos mit einem Weltstar wie Brad Pitt in der Hauptrolle und Hochkarätern wie Tommy Lee Jones und Donald Sutherland an Bord ein garantierter Kinohit ist. Doch Ad Astra beweist leider das Gegenteil: Starbesetzung schützt nicht vor gähnender Leere.
Warum der Film enttäuscht Zähes Erzähltempo: Der Film zieht sich wie Kaugummi. Was als spannende Reise an die Grenzen unseres Sonnensystems verkauft wird, entpuppt sich als extrem langsames Charakterdrama.
Endlose Monologe: Brad Pitts Figur schwebt stundenlang durch das All und unterhält den Zuschauer fast ausschließlich mit monotonen Flüster-Monologen über seine Vaterkomplexe. Das soll tiefgründig wirken, ist auf Dauer aber einfach nur anstrengend.
Wenig Spannung, kaum Dynamik: Zwar gibt es vereinzelte Actionszenen (wie eine Verfolgungsjagd auf dem Mond), doch diese wirken deplatziert und schaffen es nicht, den Film aus seiner Lethargie zu reißen.
Das Fazit Ad Astra ist wie eine wunderschöne Verpackung, in der sich leider fast nichts befindet. Wer visuell beeindruckende Weltraumbilder liebt und ein extrem ruhiges Entspannungsprogramm zum Einschlafen sucht, kommt vielleicht auf seine Kosten. Wer jedoch eine packende Story, Dynamik oder echte Spannung erwartet, wird trotz des prominenten Casts maßlos enttäuscht. Viel Potenzial, leider extrem langatmig.
Gähn....totlangweilig. Ein schwacher Film. Vieles ist für mich unlogisch. Zum Beispiel: Keine Weltraumorganisation hätte jemals einen derart labilen und psychich verkommenen Astronauten den Brad Pitt spielt, allein (!) ins All geschickt. Weder heute noch in der Zukunft. Ausserdem unlogisch ist, warum eine Reise zum Neptun nur 100 Tage dauern soll?? Selbst wenn der Film in der Zukunft handelt, hätte diese neuartige Antriebstechnik dem neugierigen Zuschauer erklärt werden müssen!! Nervtötend: Diese Erzählweise aus dem Off, die momentan modern ist, ist für mich extrem ermüdend. Eingeführt wurde diese erstmals in dem übermässig gelobten Kriegsfilm "Der Schmale Grat". Aber genau diese Erzählweise misfällt mir. Ein guter Film erklärt sich immer selbst!!
Puh, also was soll man zu diesem Film sagen?! Bred Pitt spielt sehr gut, die Story ist auch nicht verkehrt. Aber der Film läuft so lahm ab, dass man währenddessen noch 2 andere gucken kann. Ich hatte auch viel Zeit, mir Gedanken über die vielen Logikfehler machen zu können. Darum habe ich sie einfach zwischendurch notiert: spoiler:
- Gebäude bis in die Stratosphäre zu bauen ist aufgrund des enormen Gewichts und der Statik eigentlich nicht möglich
- Der Vater ist doch viel zu alt für solch eine Mission zum Neptun und noch weiter. Selbst als er dazu aufgebrochen ist. Mit 50+ kommt man doch nicht mehr in Frage für sowas
- Wieso sind die Leute auf dem Flug zum Mond schwerelos? Die "Schwere" müsste sich sogar noch addieren aus Erdanziehung und Beschleunigung der Rakete. Dasselbe gilt für den Flug vom Mars Richtung Neptun
- dagegen wird die jeweils geringere Anziehungskraft von Mond und Mars in den Gebäuden vollkommen ignoriert
- wieso muss die Nachricht an den Vater beim Neptun eigentlich vom Mars aus gesendet werden? Die Übertragungsdauer von etwa 4 Stunden verringert sich dadurch um ganze 3 Minuten. Das hätte man also auch direkt von Erde oder Mond aus machen können.
- und warum heißt der Film überhaupt "Zu den Sternen" wo sich doch alles nur in unserem Sonnensystem abspielt? Apropos, wieso hat der Vater, nachdem er seine meuternde Crew eleminiert hat, seine Mission Richtung Sterne nicht fortgesetzt, sondern ist im Neptun Orbit verblieben?
Hinter der eindrucksvollen Optik, dem bombastischen Sound und dem tollen Soundtrack wird ein wenig versteckt, dass der Film eigentlich nicht viel zu erzählen hat.
Und dennoch hat er mich schwer beeindruckt. Eine Art "Apocalypse Now" im Weltall, welches trotz oder vielleicht sogar wegen der ruhigen Erzählweise in keiner Sekunde langweilig wird.
Und das Schauspiel-Ensemble enttäuscht ebenfalls nicht.
Ein ruhig erzähltes Meisterwerk, mit Botschaft und wohl dosierter Action, welches mich an "Interstellar" von Christopher Nolan erinnert, mit einem genialen Brad Pitt.
Für Sci-Fi-Begeisterte und vor allem Astronomie-Begeistere durchweg ein guter Film, für allgemeine Zuschauer, wird der Film stellenweise sicherlich zäh und etwas langweilig. Was mich am meisten gestört hat, das im Hauptplot ein eigentlich absolut schwachsinniger Fehler steckt: spoiler: Sein Vater bricht auf eine Reise ohne Wiederkehr auf, in der er 16 Jahre (mit moderner Technik durchaus realisitisch) zum Neptun braucht. Der Sohn fliegt aber einfach mal in 79 unrealistischen Tagen hin und zurück, als wär es nur eine Kreuzfahrt, wofür der Vater aber Jahrzehnte seines Lebens gewidmet hat.
Macht einfach physikalisch keinen Sinn und wurde im Film einfach so abgehandelt.
Ich mag Brad Pitt sehr. Die meisten seiner Film sind grandios. Dieser hier enttäuscht mich allerdings nur. Der Film ist absolut nicht spannend und unnötig lang. Brad Pitt spielt seine Rolle gut, aber der Film ist langweilig. Finde ich sehr schade.