Ich spuck’ auf dein Grab (I Spit On Your Grave)
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3,3
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2022
Zwei Dinge vorweg zu diesem R.+ R. Film (rape & revenge). Die Ausgangssituation wirkt etwas konstruiert. Eine junge Frau (hier Camille Keaton als Jenny) fährt in eine einsame, abgelegene Gegend um ein Buch zu schreiben. Davon kriegen nur vier Bengels aus der Nachbarschaft etwas mit. Wer würde das schon tun? Nach der Gruppenvergewaltigung, die recht ausführlich geschildert wird, beginnt Jenny einen Rachefeldzug, nachdem sie sich durch einen Plumps in den Fluss den Unholden entzogen hat. Sie verfügt anscheinend über umfangreiche chemische Kenntnisse, sowie über Selbststrangulierung, Selbstschussanlagen inklusive Water Boarding. Und das zieht sie alles so locker aus ihrem Tötungsrepertoire. Kastration gehört natürlich auch zum Standard.
Man mag für die amerikanische Sehweise nach dem Motto ‘Auge um Auge…‘ durchaus Verständnis haben. Ich glaube aber, dass die Übertreibungen hier eher das Gegenteil bewirken.
Einziges Plus sind zwei konturenreich gezeichnete Figuren, die etwas aus dem Rahmen fallen und denen ein Hauch von Tragik anhaftet: der Sheriff, der als Familienvater den Wandel vom Gesetzeshüter zum Mittäter bringt und der Stotterer unter den Vergewaltigern, der eigentlich gar nicht mitmache will. Eine `Überraschung gibt’s allerdings noch: die hochbegabte Tochter des Sheriffs bekommt eine neue Lehrerin, die passt dem Sheriff überhaupt nicht. Egal Jenny macht da keine Ausnahme. Sie zieht den Rache Engel eiskalt durch. Und vom letzten Akt hört man nur den Schuss sonst nichts. Also unterm Strich bleibt: der Film ist zu konstruiert, zu übertrieben und damit auch weitgehend unglaubwürdig.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2011
Definitiv einer der besseren `Rape & Revenge`-Streifen! Gute Schauspieler tragen zum Realismus der Geschichte bei. Besonders Hauptdarstellerin Camille Keaton bringt die Qualen und Schmerzen der Gepeinigten sehr `echt`rüber. Dieser Film ist Nichts für schwache Nerven; die Vergewaltigungs-Szenen sind heftig inszeniert, auf eine unangenehme Art und Weise, und einige der Rache-Akte enden dann doch recht blutig (von der Färbung her etwas zu rot ;-) Ein ironisch angehauchter Tick Psychologie steckt auch noch in dem Ganzen. Liebhaber des Genres sollten diesen Film auf jeden Fall (uncut!) gesehen haben.
Danny
Danny

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2,0
Veröffentlicht am 11. Juli 2026
ICH SPUCK AUF DEIN GRAB Kritik Review (1987):
Eine junge Schriftstellerin aus New York zieht in eine abgelegene Hütte inmitten eines Waldes, um an ihrem neuen Buch zu arbeiten. Doch anstelle des ersehnten friedlichen Aufenthalts findet sie sich inmitten eines schrecklichen Vorfalls wieder. Vier Männer vergewaltigen sie und lassen sie zum Sterben zurück, allerdings gelingt es ihr, zu überleben. Seitdem sinnt sie auf Rache und ermordet nacheinander die Männer. „Ich spuck auf dein Grab“ ist einer der kontroversesten Rape-&-Revenge-Filme überhaupt und setzt bewusst auf eine kompromisslose Darstellung seiner Geschichte. Gerade dadurch hinterlässt der Film einen beklemmenden Eindruck, konnte mich insgesamt aber nur teilweise überzeugen.
Die düstere Atmosphäre und die konsequente Inszenierung sorgen zwar für einige intensive Momente, gleichzeitig wirken viele Szenen unnötig in die Länge gezogen und stellenweise schwer zu ertragen. Der Fokus auf Schockwirkung steht für mich oft stärker im Vordergrund als eine wirklich packende Geschichte.
Unabhängig von seiner Bedeutung innerhalb des Genres konnte mich der Film emotional und erzählerisch nicht vollständig abholen.
Fazit: Ein kontroverser Kultfilm mit bedrückender Atmosphäre und historischer Bedeutung, der mich persönlich jedoch nur begrenzt überzeugen konnte.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐☆☆☆☆☆☆
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