Matrix 4: Resurrections
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Fabian H.
Fabian H.

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3,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2022
Der Film lässt mich mit einem merkwürdigen, aber trotzdem gutem Gefühl zurück. Was möchte die Künstlerin uns damit sagen? Der Film nimmt sich oft selber krass auf die Schüppe, suhlt sich in Nostalgie (es sind ja sogar Szenen aus den ersten Teilen zu sehen), aber dann nimmt er sich auch wieder bierernst. Was mir gefiehl, war die neue (und alte) Beziehung zwischen Neo und Trinity. Die Gags auf eigene Kosten fand ich ganz gut, zwei, dreimal waren sie deplaziert. Aber am Ende habe ich mich sehr unterhalten gefühlt und das ist ja die Hauptsache ;-)
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,5
Veröffentlicht am 4. Januar 2022
LIEBE IN SIM CITY
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Was ist real? Keine Ahnung. Viel eher sollte man die Frage stellen: Wann ist etwas real? Der im Film auftauchende Analytiker umschreibt das so: Real ist dann etwas, wenn die Emotionen echt sind. Gefühle sind immer echt, und da spielt es keine Rolle, ob die Welt, in der wir leben, von archaischen Techno-Kopffüßern kreiert wurde oder tatsächlich aus Sternenstaub besteht. Und ganz ehrlich: wenn ich mir die angeblich reale Welt so ansehe, die jenseits der Matrix unter wolkenverhangenem Fake-Himmel vor sich hindämmert, und mir dann die wohlgenährte urbane Komfortzone mit goldgelben Sonnenuntergängen zum Vergleich hernehme – nun, dann bleib ich lieber in der Matrix, allem Bewusstsein, einer Illusion zu erliegen, zum Trotz. Und überhaupt: woher weiß denn diese Handvoll Rebellen, die mit ihren prähistorischen Gliederfüßern herumschippern und womöglich von einem entspannten Urlaub am Strand träumen, ob das, was sie als real erachten, nicht auch eine Matrix ist? Das könnte ewig so weitergehen, wie in David Cronenbergs Cyberthriller Existenz – übrigens das Radikalste auf dem Gebiet virtueller Welten. Quantenphilosophisch betrachtet ist sowieso alles nur eine wahrgenommene Illusion des eigenen Denkapparats. Also was soll‘s. Der Punkt ist nur der, dass die Liebe – die gerne und oft und in Film und Literatur verehrte Liebe – Grund genug ist, dort zu verweilen, wo der oder die andere auch ist. Zumindest die Wahl sollte man haben, welche Realität wohl genehmer ist.

Und die bekommt Thomas Anderson aka Neo auch, und zwar von der virtuellen Version des Morpheus, den Laurence Fishburne ob seiner Physiognomie drehbuchtechnisch nicht mehr vertreten kann. Es gibt die blaue und die rote Pille. Wie denn – alles auf Anfang? Das Szenario ist ein einziges Deja-Vu. Und auch die Katze des Therapeuten heißt so, während der Coffebreak gerne im Simulatte eingenommen wird. Das beste aber: Anderson ist der Kreator eines erfolgreichen Videospiels namens Matrix – und zwar gibt es drei Teile davon, der vierte ist in Arbeit. Seltsam, dass dem frappant an John Wick erinnernden Computerspezi die ganze Geschichte irgendwie vertraut vorkommt. Und auch die Begegnung mit Tiffany in besagtem Kaffee bleibt nicht ohne Wirkung. Alles schon mal erlebt? Jawollja. Denn die Maschinen sind immer noch geölt und werkeln vor sich hin, holen sich Energie aus den menschlichen Legebatterien für was auch immer und haben trotz des Heldentodes von Neo und Trinity selbige ins Spiel gebracht.

Wie das möglich ist? Fragen wir Lana Wachowski. Zwei Schicksalsschläge brachten die Filmemacherin dazu, ihren familiären Verlust zumindest auf künstlerischer Seite wieder auszugleichen. Das hieß: Neo und Trinity mussten wieder her, um das Ganze nochmal mit Gefühl zu erleben. Vielleicht weniger konfus, aber immer noch mit allen bekannten Versatzstücken wie der Bullet-Time, den Sonnenbrillen bei Nacht und jeder Menge Motorradstunts. Glas und Äpfel splittern in Zeitlupe, es weht der schwarze Ledermantel. All das und noch viel mehr versteckt sich als mehrgängiges Fan-Service-Menü in einem sagen wir mal Da Capo für ein Meisterwerk, das mehr als zwanzig Jahre auf dem Buckel hat. Als zeitlos würde ich dieses bezeichnen – und es grenzt an Genialität, wie Wachowski es angeht, das bahnbrechende Original in ihre eigene Reminiszenz einzuflechten. Das ist nicht nur voller Selbstironie, die liebevolle Hommagen so an sich haben, sondern streckenweise auch wahrlich gut durchdacht. Angesichts dieses Brockens an philosophischem Gedankengut muss es aber auch so weit kommen, dass sich Matrix Resurrections zumindest in der zweiten Hälfte ordentlich verhebt. Alles will mitmischen, und es scheint, als hätten wir wieder den konfusen Wahnsinn aus den alten Prequels zu verzeichnen – Aufdröselung bitte selbst angehen. Es fliegen die Fetzen, es kullern die grünen Ziffern und es explodieren in Häuserschluchten so manche Benzintanks. Nachhaltig ist das nicht, wohl eher dröhnend und verschwurbelt, und somit auch nicht auf Augenhöhe mit dem Klassiker.

Doch sei gesagt: besser als Matrix Reloaded und Matrix Revolutions ist Matrix Resurrections dann doch, allein schon aufgrund der etlichen kleinen Solonummern, die nach dem ersten Vorhang dank des Applauses nochmal über die Bühne geschmettert werden. Ungefähr so ist dieses Spektakel zu verstehen – abgesehen von Lana Wachowskis Seelenheil wäre die Wiederbelebung aber nicht notwendig gewesen. Auserzählt ist auserzählt – doch manchmal obsiegt die Wehmut angesichts des Vergangenen.
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Suzi RF900R
Suzi RF900R

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2,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2022
Ich war fürchterlich enttäuscht. Die Vorfreude auf den Film war groß, zumal ich ein K. Reeves Fan bin.
Aber Matrix 4 war der schlechteste der Reihe. Das kann ich noch mit absoluter Sicherheit sagen. Mehr fällt mir nicht mehr dazu ein. Ich habe den Film gesehen und vergessen. Ich kann mich nicht mehr an den ganzen Film erinnern, so nichtssagend war er. Ich kann auch nicht verstehen wie die Macher mit dem Endergebnis zufrieden sein konnten. Mit viel guten Willen 2 Sterne.
JepGambardella
JepGambardella

8 Follower 74 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2022
Die erste Hälfte des überlangen Filmes, ist eine Mischung aus langweilig und übertrieben selbstreferenziell. Action und Effekte in der zweiten Hälfte sind nicht besonders originell. Der Film scheitert letztlich auch daran, dass der erste Teil als Meilenstein der Filmgeschichte Massstäbe setzte.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Januar 2022
"Matrix 4: Resurrections" von Lana Wachowski ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber dass der Film für die Matrix-Filmreihe nun so eine Bereicherung darstellt, kann man auch nicht sagen. Es macht schon Spaß, Neo und Trinity wieder im Einsatz zu sehen und die Ästhetik und Choreografien wecken ein wenig Nostalgie ... aber das war es dann eigentlich auch schon. Die Story ist ziemlich dünn, dafür aber sehr ausschweifend, zäh und wirr erzählt, sodass ich zwischendurch immer mal wieder wegratzen konnte, ohne Wesentliches zu verpassen. Kryptische Kalendersprüche gibt's auch wieder, aus denen man sicherlich irgendeinen Sinn herausdeuteln könnte, wenn man wollte, die aber streng genommen nicht übermäßig viel Sinn ergeben. Also, an den ersten Teil reicht der Film definitiv nicht heran. Das taten Teil 2 und 3 auch nicht, aber die haben immerhin die Story aus Teil 1 weiter erzählt. Hier werden nur ein paar alte Motive wieder aufgewärmt.

Fazit: Joa ... der Film musste aus meiner Sicht nicht unbedingt sein. Aber immerhin ist er auch keine absolute Katastrophe geworden. Also, aus Nostalgie-Gründen kann man sich den schon ansehen, muss man aber auch nicht.
Michael B.
Michael B.

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2,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2022
Teil 1 und 2 waren richtig gut. Aber wie bei so vielen Mehrteilern, sollte man wissen wann schluß ist. Nachdem Teil 3 schon derbe nachgelassen hat, kam hier meiner Meinung nach dann doch der Tiefpunkt. Viel verworrenes, wer mit wem und warum und wodurch ...... blablabla. Klar gehört das auch zu der Matrix aber sehr vieles war dann doch einschläfernd. 2 Sterne gibts für die guten Actionszenen und einen doch ab und an kultigen Neo.
pschmorde
pschmorde

3 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2021
Habe den Film gestern gesehen und bin doch sehr enttäuscht aus dem Kino gegangen.
Er fing ganz gut an, ich mochte die sympathische Geschichte um Neo und Trinity, auch das neue Gesicht 'Bugs' war sehr erfrischend.
Dann ist das alles leider abgedriftet in zu schnell geschnittenen, zum Teil unübersichtlichen und austauschbaren Action-Sequenzen und merkwürdigen Erklärungen.
Es wurden viele verschiedene Handlungsstränge reingebracht ( spoiler: Zion, Agent Smith
), dann fehlte aber die Zeit, diese genauer zu beleuchten und wurden nur angekratzt. Das Finale war dann leider der traurige Schlusspunkt.
Aus meiner Sicht hätten die Macher hier den Mut haben müssen, mehr Risiko einzugehen, mal etwas Neues zu versuchen. Zu Beginn dachte ich auch, dass es in die Richtung gehen könnte. Letztlich wurde dann aber nur wieder das Bekannte eingearbeitet und zum Teil auch sehr schlecht ( spoiler: Stichwort Merowinger
).
Michael K.
Michael K.

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1,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2021
Von den Bildern und auch teilweise von der Atmosphäre her gesehen hat auch die vierte Folge der "Matrix" einiges zu bieten. Aber ich finde es ums bedauerlicher, dass das Storytelling hier (wieder) nicht stimmt. Es fehlt vor lauter Szenenwechseln an jeder wirklichen Spannungskurve - und dadurch, dass die Figuren in der Regel damit "beschäftigt" sind, zu erklären, in welcher "Realitätsebene" sie gerade was machen, gibt es kaum sinnvolle Dialoge und somit wirkt das Ganze erschreckend flach und nur wie eine schnelle Aneinanderreihung visueller Knallefekte. Das ist überzogen und hat auch wenig bis keinen philosophischen Tiefsinn, mit realsatirischen Tiefpunkten wie Niobes Spruch in der Art "dass ich alt bin, ist auch ungerecht" oder Platitüden über "das Binäre". Das enorme Potential, das die Matrix-Idee beinhaltet, wird hier wieder nicht ansatzweise genutzt, das finde ich schon enttäuschend - allerdings ist der Film trotz allem optisch beeindruckend.
Goffler
Goffler

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4,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2021
Endlich gibt alles einen Sinn, danke!
Fortsetzung viel zu spät weil viele Teil 1-3 nicht kennen.

Für Matrix Fans ein muss :-)
Nils M.
Nils M.

7 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2021
Mehr als 2,5 konnte ich dem Film nicht abgewinnen. Er fing nach meiner Meinung zu fad an und die Story wirkte irgendwie nicht wirklich glaubwürdig. Der Film hat mich weder gefesselt noch emotional berührt. Ganz im Gegensatz zu den ursprünglichen Teilen, die ich sehr gut gefunden habe. Irgendwie wirkte es aufgewärmt. Es gibt ein paar nette Kampfzenen, das aber war nicht genug.
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