Vivarium
Durchschnitts-Wertung
2,6
86 Wertungen

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Kalab Müller
Kalab Müller

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3,5
Veröffentlicht am 19. Dezember 2025
Wie traurig ist das bitte?
Ein Film, der so gekonnt mit dermaßen reduzierten Mitteln ein allgegenwärtiges und alltägliches gesellschaftliches Drama in Szene setzt, wird so mies bewertet!?
Ob es jetzt daran liegt, dass Personen die den Film verstehen zu selten Rezensionen schreiben, oder dass zu viele Menschen nur noch hinrlose Actionfilme hypen, in denen jeder Mist erklärt wird ist ein Thema für einen andere Talkrunde.

Vivarium: lat. für "Ort des Lebens"
"(...) Ort oder eine Anlage zur Haltung und Beobachtung lebender Tiere oder Pflanzen, oft in einer Umgebung, die deren natürlichem Lebensraum nachempfindet, wie ein großes Terrarium, Aquarium oder Aquaterrarium." (Quelle: Google Gemini)

Das Drama um das es hier geht bedarf keiner hellseherischer Fähigkeiten oder ein Germanistik-Studium um es zu verstehen. Tom und Gemma, zwei junge Liebende sind auf der Suche nach einem ersten gemeinsamen Heim und finden sich vollkommen unvorbereitet mit Baby auf dem Arm in einer ausweglosen Situation: das Elternsein.

In dem Film geht es um nichts anderes, als um die Verzweiflung sich in einem Hamsterrad wiederzufinden, sobald man sich der Situation stellen muss, die wie keine andere das gesamte Leben, das man bisher kannte, vollkommen auf den Kopf stellt. Gerade eben noch lebensfroh und mit Hoffnungen und Zielen, finden sich die beiden auf einmal wieder in einer tristen, uniformen Satelliten-Vorstadt. Alle Individualität weg, unterworfen der Aufzucht des Nachwuches.

Vollkommen überfordert stürzt sich Tom in eine sinnlose Arbeit, von der er sich verspricht aus diesem Zustand entfliehen zu können. Gemma hingegen ergreift aus dem Gefühl von Tom allein gelassen zu sein verzweifelt den Versuch sich in ihrer Rolle als Mutter einzugewöhnen. Und auch das Versprechen auf dem Karton "Zieht ihn groß und ihr seid frei." erfüllt sich für die beiden nicht, denn Tom ackert sich förmlich selbst zu Tode und Gemma geht quasi an der Frage zugrunde, wer sie eigentlich nach ihrer Rolle als Mutter sein will, oder ist.

Dass dieser Zusatand kein Einzelfall ist, sondern von vielen Eltern teils mehr oder weniger empfunden wird, wird im Film sehr eindrücklich gezeigt: uniforme, grüne Einfamilienhäuser bis zum Horizont (und wird durch reale Studien belegt).
Und auch das Gefühl, das Kind sei ein Fremdkörper, ein nervtötendes Etwas, hat auch das ein oder andere liebende Elternteil schonmal heimlich gedacht.

Vivarium ist kein Arthouse-Film. Dennoch ist es erstaunlich und bemerkenswert, wie wenig Lorcan Finnegan an Kulisse und Schauspielern benötigt hat, um diesen Abgrund unserer modernen menschlichen Gesellschaft zu inszinieren.

Traurig, dass solche Filme so schlecht bewertet werden!
Ronald Tekener (Smiler)
Ronald Tekener (Smiler)

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1,0
Veröffentlicht am 25. Januar 2025
Schlicht pseudointellektueller Müll. Hätte unter Umständen in den 60ern funktionieren können.
Jetzt werden dumme Prämissen als gegebene der Realität entnommene Fakten verkauft.
Der gesamte Plott bricht sich bereits an dem Balg das Genick.
Im 21.Jahrhundert ein ungewolltes Kind? Ernsthaft?
Ein fixer Ankerpunkt am Rande einer Großstadt ist eine Sackgasse? Könnte man auch auf schicke Altbauten in angesagten Wohngebieten sagen...
Da wird wohl eher die Agenda der Kapitalisten befördert, ohne Fixpunkt kann das gemeine Volk wie Nomaden der Arbeit hinterherlaufen.
Die Geschichte ließe sich 1:1 auf unzählige vermeintliche Zwänge oder Erwartungen der Gesellschaft umlegen. spoiler:
spoiler:
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2025
"Vivarium" von Lorcan Finnegan aus dem Jahr 2020 ist ein Sci-Fi-Thriller, der es bei vielen Usern auf der Hassliste ganz nach oben geschafft haben dürfte.
Zum Einen liegt das an der äußerst unangenehmen Atmosphäre, die der Film kreiiert. Angesichts der kitschigen Sterilität, die Yondar ausstrahlt, fühlt man sich schlicht unwohl. Verstärkt wird dieses Gefühl durch das großartige Acting von Senan Jennings, der den Jungen im Kindesalter spielt, was für eine unfassbare Nervbacke.
Hinweise zur Intention des Plots streut Finnagan bereits durch den Titel (Vivarium = Behälter für lebende Tiere) und die Kuckucksnest-Eröffnungssequenz, die Interpretation überlässt er aber dem Zuschauer selbst und hier eröffnen sich doch einige Möglichkeiten, was wiederum viele User abschrecken dürfte.
Auch wenn die Grundthematik gleichermaßen interessant, wie verstörend ist, täuscht dies nicht über einige Längen im Mittelteil weg.
Fazit: Nicht schlecht aber kein Must-See!
Fabian Holtappels
Fabian Holtappels

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 18. August 2024
Großartiger Film, der die Thematik des „Uncanny Valley“ exzellent umsetzt. Durch das unterschwellige und nicht direkte Storytelling profitiert die Kunst immens, schadet leider doch den Bewertungen des Films, da es so scheint, als hätten viele Zuschauer, die sich nur unterhalten lassen wollen, mehrere Bedeutungen stumpf nicht verstanden. Ich möchte es noch einmal klarstellen: Ja, die Szenerie des Films soll den Zuschauer nerven, verunsichern und ein ungutes Gefühl geben. Ja, das Kind soll nerven, das ist gewollt. Letztendlich bleibt der Film wohl für pures Entertainment der Gesamtmasse ungeeignet, möchte und kann man sich jedoch auf ein sehr künstlerisches Werk der Uncanny Valley Thematik einlassen, ist der Film fantastisch.
Leyli
Leyli

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1,0
Veröffentlicht am 5. August 2024
Der Film ist vom Thema so schlecht und sinnlos.
Hat mir garnicht gefallen. Hätte so schön sein können wenn man sich mühe gegeben hätte.
Wuf
Wuf

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0,5
Veröffentlicht am 11. März 2024
Sprachlos/ warum und wer sowas überhaupt dreht ..........,...................... ... ......................
schängel
schängel

3 Follower 15 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 31. Juli 2023
Beginnt eigentlich recht spannend und hätte das Potenzial haben können, sich zu einem guten Horrorfilm zu entwickeln.
Dann ist der Regie offenkundig nichts mehr eingefallen. Insbesondere nichts dazu, wie man den ganzen Unsinn erklären soll.
Letztlich ein Film mit sehr viel Länge (im negativen Sinn), der den gelangweilten Zuschauer völlig ratlos zurücklässt...
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 18. März 2023
Absolut keine Empfehlung Der Film ergibt keinen Sinn und inhaltlich auch nicht spannend Zeitverschwendung
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2022
Mir hat der Horror–Mystery–Film „Vivarium“ gut gefallen. Der Film ist kurzweilig, hat keine unnötigen Längen und neben der unheimlichen Handlung kann man auch etwas Gesellschaftskritik entdecken.

Hauptsächlich lebt der Film von menschlichen Urängsten, also beispielsweise sich einsam und hilflos fühlen, sich verlaufen oder ausgeliefert sein. Dass die Charaktere die spießige Reihenhaussiedlung nicht verlassen können und immer wieder vor dem Haus Nr. 9 stehen, erinnerte mich an den schon etwas älteren Horror–Klassiker „Die Mächte des Wahnsinns“. Gut gefallen hat mir auch, dass nicht alle Fragen im Film geklärt werden (z.B. gelber Sand im Erdloch, vielleicht doch ein anderer Planet? Eine Simulation?).

Nicht so gut war dagegen der schauspielerische Cast, allen voran Jesse Eisenberg, der auf mich irgendwie gelangweilt wirkte (unterfordert?). Wird würden zig tausend andere Schauspieler/innen einfallen, die besser für „Vivarium“ geeignet wären. Trotzdem ein unterhaltsamer Horror–Mystery–Film, der eines deutlich machte: Das Haus gewinnt immer.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 14. Januar 2022
Dieser Film ist die größte scheiße, es passiert nichts ausser das man seine Zeit verschwendet.

Ich kann euch nur empfehlen ihn niemals zu schauen, nur kranke Menschen mögen sowasb
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