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hylby
52 Kritiken
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3,0
Veröffentlicht am 2. September 2026
Schon ein beeindruckender Film. Satire? Drama? oder doch Komödie? Jedenfalls passiert viel bizarres in diesem preisgekrönten Stück. Seltsame 'Szenen die man nicht sofort versteht, aber man blei bleibt dran. Iris Berben in einer kleinen Nebenrolle, sehr beeindruckend.
Rüben Östlund inszeniert sein "Triangle of Sadness" als beißende Gesellschaftskritik auf die Welt der Schönen und Reichen. Darüber hinaus geht es ihm aber auch um Strukturen der Macht und Hierarchie, die eine wunderbare Umkehr im Film erfahren. Das völlig offene Ende bietet Interpretationsspielraum in alle Richtungen, erreicht aber in jedem Fall, das man quasi gezwungen ist, über die inhaltlichen Konsequenzen nachzudenken. Es wird eine Vielzahl von herrlich kleinen, fiesen und auch krass ekligen Szenen aufgetischt. Bei einer Laufzeit von 2,5 Stunden, gibt es trotz dieser guten Ansätze leider auch eine Menge Leerlauf. Unterm Strich aber sehenswert.
I’m honestly surprised by the amount of bad reviews this movie got. I really enjoyed watching it. Even if the third part wasn’t as good as the first two, it still contributes to the story, helps to underline the message and is therefore important and necessary to complete the movie.
Schräge Gesellschaftssatire, der ihre Zweiteiligkeit gut bekommt. Schade, das Östlund beim "Großen Fressen" die Ekelszenen abgekupfert hat, sowas hat er eigentlich nicht nötig. Auch der Cast ist nicht ganz stilsicher, einer unsäglich schwachen Sunnyi Melles steht eine gewohnt stark aufspielende Iris Bergen gegenüber. Dann noch eine aseptische Sexszene ... und dafür die Goldene Palme? Ein gut anzusehender Film mit einem treffenden Schluss, nicht weniger aber auch nicht mehr!
Ein scharfer satirischer Blick auf dem Leben der Superreiche. Luxus und Exzesse gehören dazu - Die Superreiche werden auf Händen getragen sozusagen, aber was passiert, wenn die Bedienungspersonal plötzlich die Überlebensfähigkeiten haben und die überlebende Superreichen total von denen abhängig sind. Eine abgefahrene Geschichte, aber sehr faszinierend ausgepackt.
Zweieinhalb Stunden in der abstoßenden Welt der schönen und Reichen. Die nun mal nicht meine ist. Ebenso lange beobachtet man oberflächliche und unangenehme Gestalten, erlebt merkwürdige und oftmals peinliche Momente. Dabei ist man aber nie sicher, was als nächstes geschieht. Innerhalb der Laufzeit ändern sich mehrfach die Szenarien und eines kann man dabei sicherlich nicht sagen oder sehen: was als nächstes kommt.
Fazit: unangenehme und faszinierende Gesellschaftssatire mit furchtbar peinlichen Momenten!
hätte gut werden können. aber am ende doch viel zu brav und belanglos. als satire zu zahm, als komödie nicht humorvoll/überspitzt genug und als drama zu fern von jeglicher sympathie für eine der figuren. seit die presseverftreter nicht mehr zu großen empfängen geladen werden, ist so ein bisschen kapitalismuskritik also hoch angesagt und bekommt beifall. und die elite öffnet dazu eine weitere flasche champagner. hier kann sich der alte weiße mann und die frau im scham suhlen, wie es der zeitgeist verlangt. ps: hat ires berben vorher gelesen, welche rolle sie da spielen soll?
"Triangle Of Sandess" von Ruben Östlund presst einem seine Botschaft ganz klar mit dem Hammer in den Kopf, tut dies aber mit seinem zugespitzten Dialogen auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise, die die Welt der Reichen und Schönen aus den Fugen nimmt und extrem aufs Korn nimmt. Auch wenn der letzte Akt dem Film nicht gerecht wird, so bekommen wir einen sehr starken ersten Akt, mit einer sehr unangenehmen Modelszene und einer Dinnerszene, bevor sich dann im zweiten Akt alles in einer herrlich anstoßenden Szene auf der Luxusyacht entlädt. An dieser Stelle musste ich mehrfach laut loslachen und konnte mich an den doch eigentlich sehr widerlichen Bildern herrlich erfreuen. Die Darsteller machen dabei ebenfalls einen guten Job. Vor allem Woody Harrelson, dessen Auftritt zwar kurz ist, hat hier definitiv eine Menge Spaß. Eine klare Empfehlung.