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Veljanovic H.
17 Follower
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5,0
Veröffentlicht am 12. Dezember 2010
Oh Gott ich liebe Christopher Nolan!! Er schafft es jedes mal etwas völlig neues zu kreiiren. Das ist im hier wiedereinmal gelungen. Den Film verkehrt zu erzählen ist einfach eine derart geniale Idee!! Das Drehbuch ist großartig geschrieben und steckt voller Anspielungen, die man erst versteht wenn man den Film zweimal gesehen hat. Die Darsteller sind extrem gut, wie immer bei Nolan. Obwohl man dem Film anmerkt das er sehr billig gedreht wurde, stört das überhaupt nicht. Die fehlenden Special-effekts macht er mit einem genialen Drehbuch, großartigen Ideen, wunderbarer Kameraführung, extremer Spannung und wie gesagten extrem guten Darstellern weg. Zudem empfielt es sich , wie bei vielen Nolan-Filmen, ihn zweimal zu sehen. Das Ende ist total überraschend!! Alles in allem: Großartig!!
Leonard Shelby hat seid dem "Tod" seiner Frau kein Kurzeitgedächtniss mehr. Sein einziger Lebenssinn ist die Suche nach dem Mörder seiner Frau. Um sein Leben aka die Suche nach dem Mörder seiner Frau zu managen tätowiert er sich die Fakten der Suche betreffend auf die Haut und fotografiert Personen und Orte die Relevant für ihn sind . Bald scheint deutlich zu werden dass das Umfeld Lennart Manipuliert und seine Schwächen für die eigenen Vorteile ausgenutzt werden. Alles scheint mit der Zeit Sinn zu ergeben bis die dunkle Wahrheit ans Licht kommt. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt ,der Haupstrang erzählt Szenisch-rücklaufend den Mord an einem John G. . Nebenbei gibt es einen zweiten Strang in welchem Lennart einem unbekannten Anrufer die Geschichte von Sammy(einem Mann mit gleichem Gedächtnissleiden)erzählt. Zur verdeutlichung das er noch nicht zu den momentanen Ereignissen gehört wird dieser in Schwarz-Weiß gezeigt, von der Inszenierung ausgehend könnte man diesen mit Oliver Hirschbiegels "Ein ganz gewöhnlicher Jude" vergleichen. Nachdem die Story Rückwärts rückblendend erzählt wurde wechselt der scheinbare Nebenstrang zum Hauptsrang und löst das Komplizierte Pussel auf. Christopher Nolan inszenierte mit Memento einen einzigartigen Verschwörungsthriller welcher erst am Ende eine richtige Einschätzung von der Seite des Rezipienten zulässt. Auch einzigartig ist das "Invertierte Storytelling" welches mühelos ineinander Übergreift und zu keinem Zeitpunkt unausgereift wirkt. Abschließend lässt sich sagen das dieser Film zu Recht als einer der Top 50 Filme aller Zeiten gehandelt wird! Muss man gesehen haben
Ich dachte am Anfang, dies könnte ein interessanter Film sein, also rein die DVD und los. Tja das Besondere an diesen Film er läuft (teilweise) Rückwärts (Anm. nichts neues für mich kenne ich schon von "Irréversible") und bedarf Aufmerksamkeit vom Zuschauer, sonst kommt man nicht mehr richtig hinterher. Gut der Anfang ist meiner Meinung nicht schlecht, aber der Film wird dann ziemlich 08/15 bis langweilig. Ich war schon etwas enttäuscht vom der ersten Hälfte des Filmes, doch dann überraschte mich die zweite Hälfte des Filmes.
spoiler: Ich hätte natürlich schon geahnt das Teddy nicht der gesuchte ist, aber was der Film dann als Auflösung anbietet finde ich genial
Der Film schwächelt wie gesagt in der ersten Hälfte, aber holt eine Menge am Ende wieder raus ich gebe 8/10 ganz perfekt ist er nicht ;)
Christopher Nolan zeigt mit Memento sein ganzes Können und stellt einen Thriller der Extraklasse auf die Beine. Das Bemerkenswerte ist dabei die sonderbare Erzählstruktur, der Beginn ist das Ende und das Ende ist der Beginn, zwischendrin noch ein Handlungsstrang der normal verläuft. Dieses Stilmittel weis zu fesseln und gibt dem Film etwas spannendes. Allerdings sollte man den Film sehr genau anschauen, da er wirklich eine richtige Kopfnuss ist, aber wenn man das tut, kann man sich vor grandiosen Wendungen und einem tollen Ende nicht mehr retten. Zudem zeigt Guy pearce hier sein volles schauspielerisches Talent und überzeugt als verwirrter Mann auf der Suche nach sich selbst. Grandioses Filmpuzzle, das mehrmals angesehen werden muss. Leider habe ich "memento" immer noch nicht ganz kapiert.
Kann mich der allgemeinen Begeisterung überhaupt nicht anschließen, sondern halte "Memento" für einen völlig überschätzten Film mit einer zwar originellen Erzählstruktur, die jedoch ziemlich schwach umgesetzt wurde. Da sind zunächst die allesamt eher durchschnittlichen Darsteller, wodurch die Figuren farblos und uninteressant wirken. Dies versucht die Regie durch seltsame stilistische Design-Spielereien zu übertünchen, etwa indem als Kontrast zu den Schwarzweiß-Szenen und ohne sonstige dramaturgische Funktion auffällig oft die Farbe Hellblau verwendet wird (Hemd des Hauptdarstellers, Türen und andere wenig geheimnisvolle Gegenstände). Atmosphärisch finde ich "Memento" sowas von dünn, dass er mich eher an ältere US-amerikanische Fernsehserien als an einen Kinofilm erinnert. Entsprechend das durchweg dürftige und uninspririerte Szenenbild sowie der gleichförmige und deshalb ermüdende Ton: der Film verzichtet weitgehend auf musikalische Elemente. Stattdessen hört man simple Synthie-Akkorde als gelegentliche Hintergrundklänge. Die Stimmen und Dialoge wirken ebenfalls schwunglos bis monoton, was möglicherweise den Wiederholungs-Charakter der Erinnerungsfragmente unterstreichen soll. Ich bezweifle allerdings, dass dies in dieser Weise beabsichtigt ist. Vielleicht ist hier auch einfach die deutsche Synchronisation grausam. Schlussendlich offenbart sich die Auflösung der Story eher platt als "genial": spoiler: Der Protagonist hat seine erworbene Amnesie mit einem in sich geschlossenen System von Trugvorstellungen ausgestattet und versucht infolge, die belastenden Ereignisse zu rekonstruieren und gleichzeitig die eigenen Schuldgefühle von sich fern zu halten - ja meine Güte! Fazit: ansich stehe ich sehr auf komplexe Psychothriller mit verschachtelten Zeit-, Inhalts-, Realitäts- und Sinnebenen. Umso mehr ist Memento bei allem Hype eine Enttäuschung für mich gewesen. Er ist einfach unglaublich langweilig, anzuschauen. Mit diesem Film in der persönlichen Top10 hat man vielleicht erst 9 gesehen ;-) Deutlich bessere Alternativen mit Gedächtnis-Thematik sind für meinen Geschmack: "Der Maschinist", "Angel Heart" und "Shutter Island".
Faszinierender Film aufgrund von der Erzählstruktur die rückwärts läuft. Sehr gute schauspielerische Leistung von Guy Pearce sowie den Nebendarstellern. Alle perfekt gecastet! Der Film bleibt spannend bis zur letzten Minute. Muss man sehen!
ja da bleibt wohl nicht viel zu sagen. ich denke, wer den film gesehn hat, ist auch noch eine weile danach damit beschäftigt. mal abgesehn von der super schauspielerischen leistung ist die geschichte der absolute wahnsinn und echt spannend. die idee, den film sozusagen rückwärts aus der perspektive des hauptdarstellers zu zeigen, ist filmtechnisch wohl mit das genialste, was im bereich film jemals geschaffen wurde. es bleibt nur die hochachtung und grßer dank für dieses werk.
Die Geschichte wird äusserst verwirrend, in extrem vielen, kleinen Teilen, rückwärts erzählt, man darf keine Sekunde verpassen, um auf die (glaube ich nicht bis ins kleinste Detail zu entschlüsselnde) Lösung zu kommen, dies macht auch den grössten Teil der Spannung aus.
Mag sein, dass der Film anspruchsvoll war, jedenfalls war es schwer den Zeitsprüngen immer zu folgen.
Ich liebe ja gute Filme wie L.A. Confidential & A beautiful Mind und ich habe diesen Film mir nur wegen der überwältigend guten Kritiken ausgeliehen. Allerdings wurde ich (wir) bitter enttäuscht.
Wahrscheinlich wird der Film erst in der zweiten Hälfte anspruchsvoller und spannender, jedenfalls hatten wir nach nicht ganz 45 min die Nasen voll von diesem Film.
Es geht immer nur um Gedächnisverlust, und alles spielt in dunklen Räumen. Vergeblich wartet man darauf das etwas passiert. Wir haben am nächsten Tag nochmal 10 min weiter uns angesehen und dann endgültig aufgegeben.
"Memento" lässt sich aus "Memento mori" ableiten, was wörtlich übersetzt heißt: "...dass du sterben musst". Der Protagonist Lennard (Lenny) gespielt von Guy Pearce stirbt in diesem Film insofern, weil er nicht mehr die Realität auslebt. Sein schlechtes Kurzzeitgedächtnis funktioniert wie der Film für den Zuschauer, die Unübersichtlichkeit ist Bestandteil des Drehbuchs, dazu die mit Feingefühl und Überzeugung gespielte Hauptrolle durch Guy Pearce; beides zusammen macht einen der intelligentesten und besten Thriller der Filmgeschichte. Auch die Nebenrollen sind stark besetzt, nicht nur Lenny, sondern auch das Publikum wird ordentlich aufs Korn genommen, bis zum Ende, welches konsequent und zufriedenstellend ist und den Zuschauer im Nachhinein zusätzlich zum Denken anregt. Christopher Nolan hat mit diesem Film seinen Durchbruch geschafft und zählt deshalb heute zurecht zu einem der besten lebenden Regisseure.
Zum Film: Fakt ist, dass er "sehr empfehlenswert" ist, ob ihr ihn sehen wollt hängt von eurer Interpretation des Prädikats ab.