Licorice Pizza
Durchschnitts-Wertung
3,8
125 Wertungen

21 User-Kritiken

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aufder LAUer_11
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3,0
Veröffentlicht am 30. März 2022
Ein wirklich schön inszenierter Film mit einer Aussage die ziemlich vorprogrammiert ist und trotzdem gut hergeleitet.
Wo ich den positiven kritiken zustimmen kann ist, dass alles in dem Film zu der Geschichte von Gary und Alana beiträgt. Es ist ihre Geschichte.
Allerdings wars das irgendwie auch schon. Es zieht sich ganz schön.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 30. Januar 2022
So, ich erbarme mich und gebe hier die erste vier Sterne Rezension zu P.T.A.'s neuem Film ab. Nicht ohne noch auf die Kritk von filmstarts.de zu verweisen, die in allen Belangen vollkommen Recht hat, allerdings den großartigen Soundtrack nicht erwähnt. Denn wie auch Tarantino ist Anderson ein hervorragender Kompilierer von Filmsoundtracks. Ende und aus!
sommer
sommer

18 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. Februar 2023
LICORICE PIZZA v. Paul Thomas Anderson, mit den Debütanten Cooper Hoffman (Sohn v. Philip Seymour Hoffman) und Alana Haim (von der Drei-Schwestern-Band HAIM, für die Anderson bereits einige Videos gedreht hat). Eine anspruchsvolle und doch mit episodisch leichter Hand erzählte Coming-of-Age-Geschichte über ein ungleiches Paar (sie ist zehn Jahre älter als er), verankert in Los Angeles im Jahr 1973, mit Verweisen auf die Geschichte Hollywoods, auf die Bigotterie und den Rassismus der Zeit u auf die Idee des Selfmademan. Vor allem aber ist es es die humorvoll erzählte Geschichte einer Beziehung, die gar keine sein will. Sie laufen beständig voreinander weg und zugleich aufeinander zu. Die jüdische Tradition wird im Übrigen auch bedient, durchaus selbstironisch von der echten Haim-Familie, die allesamt mitspielen. Der FILMDIENST hat den 134-Minuten-Film zum besten Film des abgelaufenen Jahres gekürt: „Die Flüchtigkeit ist das Grundprinzip und zugleich die große Stärke von „Licorice Pizza“. Schwebend navigiert Regisseur Paul Thomas Anderson den Film durch das San Fernando Valley, einen weniger prominenten Stadtteil von Los Angeles. Dass der prominenteste Stadtteil gleich um die Ecke liegt, ist jederzeit spürbar. Showbusiness, Filmgeschichte und Meta-Kommentare sind immer dabei, drängen sich aber nie auf.“
Sean Penn und Tom Waits haben einen kurzen herrlichen Auftritt.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 20. März 2022
LICORICE PIZZA
By Paul Thomas Anderson

Was für ein wunderschöner Film. Inhalt wie Erscheinung. Unglaubliche Nahaufnahmen. Es geht um ein Jungen, der sich in ein Mädchen verliebt und ihr ein Date aufdrängt. Gary ist sehr selbstsicher und so geht Alana, die rund zehn Jahre älter ist zu dem Date. Beim Date fragt Gary, Alana nach ihren Lebensplänen. Sie hat keine. Gary erzählt, dass er als Schauspieler arbeitet und eine eigene PR Firma hat. Als Schauspieler ist er Teil eines Musicalensembles. Für eine PR Veranstaltung muss er eine Erwachsene Begleitungsperson mitnehmen und so festigt sich die Freundschaft. Gary kauft ein Wasserbett, welches er dann verkauft. Erfolgreich und so verkauft er weitere. Alana steigt als Geschäftspartnerin ein. Viele Kinder helfen in dem Geschäft mit. Durch ein Ölmangel, muss man sich eine neue Geschäftsidee suchen und dadurch endzweit sich die enge Beziehung, in der bereits Gefühle aufloderten. Alana geht in die Politik und ist von Grays Business eher genervt. Doch am Ende weiß Sie, was Sie an Gary hat.

Alles scheint perfekt in diesem Film. Es gibt kaum Probleme. Alles wirkt so unmöglich und dennoch authentisch. Getragen wird dieser Film durch und durch, durch die Hauptdarsteller: Alana Haim und Cooper Hoffman. Beide spielen sehr authentische Charaktere in einem Film der ansonsten durch Bilder und Handlung besticht und in jeder Minute auch Menschlichkeit durch die Hauptdarsteller transportiert.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 12. März 2022
Ich habe lange nicht mehr einen so blöden, langweiligen, vorhersehbaren und nervigen Film gesehen wie diesen.
Worauf es hinaus läuft, ist von Anfang an klar: Dass die, die sich eigentlich nicht kriegen können, sich am Ende dann doch kriegen.
Diese Geschichte schleppt sich durch immer neue - für mich nicht witzige - Episoden. Und kaum denkt man: "So, jetzt ist es bald vorbei", kommt die nächste bis zum Happy End.
Das Ganze ist fast die ganze Zeit mit Musik unterlegt, die wohl ein "Flower-Power-Feeling" aufkommen lassen soll, nach einer halben Stunde aber nur noch nervt.
Sehr enttäuschend.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 24. Januar 2022
Ein Film ohne richtige Story und schlechter Schauspielleistung.
Im FreeTV hätte jeder Zuschauer nach der ersten Werbepause umgeschaltet.

Dinge die ich lieber tun würde, anstatt diesen Film zu schauen:
- bei rot über die Ampel gehen
- In einen Hundehaufen treten
- In die Sonne schauen
- Den Hof meines Nachbarn kehren
- links blinken, rechts überholen
- vegane Wurst essen
...
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Januar 2022
Man kann diesen Film nichtmal Spoilern, denn er ist zu verwirrend. Kein genauer Punkt auf den sich konzentriert wird. Schade, man sieht dass der Film mit Liebe und Geld gemacht wurde. Die Handlung verkackt einfach nur alles.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 17. Januar 2022
Katastrophe! Für was hatte dieser Film bitte Überlänge? Durchweg aus dem Kino treibend. Schade. Leider keine Spannung, kein Faden, fragliche Dialoge und sonst auch: was war die Idee?
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. Februar 2022
Bizarr, schräg, komisch, grandios.
Alle Adjektive treffen für Paul Thomas Andersons neuesten Streich perfekt zu.
Brilliante Dialoge, abgefahrene Szenen und eine grandiose Performance - vor allem von den beiden „Newcomern“.
Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist die, woraus genau sich der Titel zusammensetzt.
„Licorice Pizza“ ist speziell. Er ist sehr eigen… und er trägt Andersons Handschrift.
Auf seine eigene Art und Weise erzählt der Regisseur, der zugleich auch das Drehbuch für diese aberwitzige Geschichte schrieb, eine etwas andere Liebesgeschichte, gepaart mit charmanten Coming-of-Age-Passagen, situationsbedingter Romantik und positiven Vibes.
Das Setting ist großartig! Das Feeling der 70er ist in jeder einzelnen Einstellung gegeben und ich, als Zuschauer, war in einem anderen Jahrzehnt. Was diesen Aspekt betrifft: 10 out of 10!
Dahingehend ist auch der Soundtrack sehr passend zugeschnitten worden. Die Soundeffekte und die Kostüme in „Licorice Pizza“ katapultieren den Zuschauer in das Amerika der frühen 70er. Die Zuschauer*innen verfolgen von Minute eins eine schräge Romanze zwischen zwei völlig verschiedenen Figuren.
Die Chemie der beiden Hauptdarsteller*innen funktioniert - zumal beide, was ihre jeweilige Filmhistorie betrifft, ein unbeschriebenes Blatt sind (absolute Newcomer). Für ihre ersten Performances gelingt es beiden Darsteller*innen mit Leichtigkeit diese Story zu tragen. Mit großen Namen wie den zweifachen Oscarpreisträger Sean Penn oder Bradley Cooper im Cast ist der Film nahezu perfekt. Er hat 3 Oscar-Nominierungen und hat sogar gute Chancen auf den Drehbuch-Oscar.
Wäre da nicht…
Das Drehbuch. So gut die Dialoge und die unvorhersehbaren Happenings dieser Story auch sind, gibt es keine wirkliche Entwicklung. Wenn man mich nach dem Film fragen würde worum es in diesem Film ging, würde ich lediglich sagen, dass es eine Liebesgeschichte ist, die langsam an Fahrt gewinnt. Die Betonung liegt hier auf langsam, denn der Film dauert über 130 Minuten. Eine Kürzung der Lauflänge und das Weglassen einiger Erzählstränge hätten diesem Film sehr gut getan! Womit auch eigentlich einige Figuren weggelassen hätten können. Mindestens eine halbe Stunde weniger hätte diesem Film geholfen, doch so ist er inmer noch sehenswert.
Wenn man einen Film sehen möchte, der einem einen guten Abend und ein außergewöhnliches Kinoerlebnis bescheren soll, ist „Licorice Pizza“ die richtige Wahl! Vor allem eingefleischten P.T.A. Fans lege ich sein neuestes Werk ans Herz, welches sich von seinen letzten Filmen wie „The Master“, „Phantom Tread“ oder „There Will Be Blood“ am ehesten stimmungsmäßig an den Vibes von „Boogie Nights“ orientiert - jedoch bleibt die spielerische Dynamik des Kultfilmes an dieser Stelle in „Licorice Pizza“ aus.
Ein anspruchsvoller und abgedrehter Film über das Erwachsenwerden, das sich verlieben, das Älter werden, moralische Werte reflektieren und gute-Laune-haben.

Von mir gibt es gut und gerne eine lieb-gemeinte 8,4 von 10 Punkten.

An diejenigen, die den Film bereits gesehen haben:
Mein Lieblingszitat des Filmes war:
„Sie erinnern mich an einen Pitbull. Ein Pitbull mit einer jüdischen Nase.“


Bliebt gesund, ihr lieben! 
MogliderausdemKinokam
MogliderausdemKinokam

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3,0
Veröffentlicht am 25. Januar 2022
Eine andere Romanze - anders im Bezug auf die Handlung, die man zwischenzeitlich wohl oder übel etwas aus den Augen verliert, weil der Film teilweise mehr wie eine Anreihung von Anekdoten der beiden Hauptakteure scheint, als ein zusammenhängender Film mit rotem Faden. Und trotzdem befinde ich dieses Anders in diesem Fall für gut.

Viel zu lange habe ich die Romanzen satt, welche mir suggerieren das Person A & B von Anfang an perfekt füreinander sind, sie verlieben sich, Person A oder B vermasselt irgendwas und nach rührender Comeback Geschichte gibt's ein happy End.

Licorice Pizza verabschiedet dieses Schema meiner Ansicht nach, und widmet sich eher den Empfindungen und Charakterzügen der Hauptdarsteller. Alana und Gary werden eher jeder für sich portraitiert, als lediglich plumpe "Ja - wir lieben uns so sehr und um was anderes geht's hier auch nicht" - Stimmung aufkommen zu lassen. Zwischenzeitlich ist der Ausgang des Filmes fast unklar, da in den Situationen die die beiden durchleben (sowohl getrennt als auch alleine) viele kleine Sachen auffallen, die einen eigentlich fast nicht mehr an eine Romanze denken lassen. Ich war mir jedenfalls zwischendurch relativ unschlüssig wo das ganze hinführen möchte.

Ich muss jedoch auch den Kritikern dieses Films recht geben - ohne Diskussion fehlt es dem Film an jeglichem roten Faden. Nicht nur 2 oder 3 mal hat man Fragezeichen über dem Kopf, da viele Szenen mMn. einfach keinen Beitrag zum Gesamtbild der Charaktere noch zu ihrer Beziehung ergeben.

Die in vielen Szenen vorhandenen komödiantischen Elemente lassen diese Abschnitte aber dennoch ganz gut mit dem Rest verschmelzen. Auch wenn der Humor hin und wieder etwas kindlich sein mag, gab es im Kino ausreichend Gelächter - von jung sowie alt. Besonders die etwas "gröberen" Witze und Sticheleien fand ich sehr amüsant, trauen sich ja heute viele nicht mehr.

Im Großen und Ganzen ein Film den man gesehen haben kann, aber keinesfalls muss. Der fehlende Faden und die vielen verwirrenden Nebensächlichkeiten können auch von den Witzen und erfrischendem Aufbau einer Romanze nicht ganz gerettet werden. Ein zweites mal werde ich ihn wohl nicht schauen. ;-)
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