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Riecks-Filmkritiken
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3,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2022
Eigentlich sagt man ja immer, dass „nett“ der kleine Bruder von Schei** ist. Es ist erschreckend wie oft diese Beschreibung auch zutrifft. Doch LICORICE PIZZA ist ebenfalls nett, doch noch lange nicht so ein bescheidenes Werk, wie es eben jener Vergleich suggeriert. Mit zwei Schauspieldebütierenden in den Hauptrollen präsentiert uns Paul Thomas Anderson eine ganz ordentliche kleine Romanze, die durchaus charmant anzuschauen ist und immer wieder einige Überraschungen im Cast für uns parat hält. Darüber hinaus geht jedoch die Begeisterung nicht. Der Film plätschert so vor sich hin und bietet einen optischen und akustischen Genuss, wie wir ihn bereits in ONCE UPON A TIME… IN HOLLYWOOD erleben durften, kann aber nicht gerade mit nennenswerten Szenen oder überragenden Performances herausstechen. Mit 113 Minuten ist das Werk zudem leider zu lang für einen Snack zwischendurch, fällt aber inhaltlich genau in diese Beschreibung.
Ich möchte nicht ausschließen, dass Nostalgiker und Personen, die die 70er Jahre noch miterlebt haben, hier viele tolle Erinnerungen wiederfinden werden und dadurch sicherlich etwas mehr hingerissen sein könnten, als ich es bin. Ich jedoch würde sagen, geht ins Kino und habt eine nette Zeit, aber erwartet keinen umwerfenden Film, der euer Kinojahr gänzlich bereichern wird.
Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/licorice-pizza