Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück
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Northman Tim
Northman Tim

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5,0
Veröffentlicht am 12. November 2015
Keine Kritik - warum "Das Imperium schlägt zurück" der beste Star-Wars Film ist

Mehr noch als der erste Teil des erfolgreichsten Filmprojektes aller Zeiten, prägte dieser Nachfolger das gesamte Bild der Star Wars Saga. Viele bekannte Charaktäre, ikonische Szenen und auch Konstruktionen wie der AT-AT tauchen erstmals in Episode V auf.
Das Imperium schlägt zurück ist Star Wars in seiner Reinform und hat die Saga enorm aufgewertet. So sehr ich den ersten Teil auch liebe, war der doch ein naives Märchen mit gewissem Trash-Gehalt und zum Teil lächerlichen Dialogen, der rückblickend wie eine einfache Eröffnungsszene wirkt. Dagegen ist der Nachfolger gleich ein epochaler Fußabdruck in der Filmgeschichte.
Das Imperium schlägt zurück ist ein Meilenstein. Ein Meisterwerk. Ein Geniestreich. Ein Feuerwerk kreativer Ideen. Beispiellos einfallsreich präsentiert. Alleine die Anfangssequenz, in der ein Sternenzerstörer mehrere kleine Suchdroiden auf den Eisplaneten Hoth schießt, lässt mich jedesmal staunend zurück. Über jede einzelne Szene könnte das Filmfan-Herz stundenlang schwärmen. Die großartigen Ideen nehmen einfach kein Ende.
Lucas kreatives Magnum Opus, für das er klugerweise die Regie an Irvin Kershner überhab, legt eine Ernsthaftigkeit an den Tag, die die Reihe nie wieder erreicht hat und selbst Lucas nicht mehr in seiner Karriere als Visionär. Und so entlarvt der beste Film der Reihe Lucas als genialen Erfinder und Kreativen Kopf aber als mittelmäßigen Regisseur, der das Niveau Kershners nie halten konnte.
Das Drehbuch ist fantastisch durchdacht und der Plot schlüssiger als im Rest der Sage um die Jedi. Wenn man bedenkt, dass Lucas die Drehbuchentwürfe stetig verworfen und verändert hat, könnte man fast glauben, das es ein purer Glücksgriff war, der Lucas hier geglückt ist. Als ob er aus purem Zufall heraus die richtige Mischung erwischt hat. Das merkt man Episode V allerdings keineswegs an, da der Film schlichtweg perfekt geschrieben ist. Kein Abschnitt langweilt, es kommen keine Längen auf und jede einzelne Minute unterhält.
Ich vermute, dass einer der entscheidenden Aspekte der faszinierenden Atmosphäre von Episode 5 darin begründet ist, das der Schwerpunkt tatsächlich auf dem übermächtigen Imperium liegt und Darth Vader bedrohlicher wirkt, als in jedem anderen Teil. Die Konstruktion und Präsentation des übermächtigen Imperiums bestimmt den Film von der ersten bis zur letzten Minute. Der Todesstern wird erneut erbaut, der wiederliche Imperator rückt erstmals finster ins Geschehen und Luke begreift, wie wichtig seine Rolle in diesem Drama wirklich ist. Die Rebellen sind verzweifelt und scheinen keine Chance gegen diese Übermacht zu haben. Und Vader präsentiert sich nochmal deutlich bösartiger als im Krieg der Sterne. Die Niederlage aus Episode 4 hat das Imperium nichtmal eingeschüchtert.
Und genau diese Präsenz des Imperiums fehlt meiner Ansicht nach in den neueren Episoden 1-3.
Das Imperium schlägt zurück wirkt über weite Strecken wie ein klassischer Kriegsfilm. Truppen werden sondiert und befehligt, Schlachten werden geplant und geschlagen, taktisches Vorgehen wird ausführlich geschildert und es gibt beeindruckende Darstellungen von massiven Truppenbewegungen. Diese sind niemals übertrieben oder unglaubwürdig, wie etwa die Fantasy-Schlachten aus Episode 1-3, die durch den übertriebenen Einsatz von CGI und der penetranten Zurschaustellung der Jedi und ihrer Lichtschwerter wie Videospiel-Kämpfe wirken und nicht wie die soliden Gefechte aus den originalen Episoden. Mit einem Satz ließe sich einer der wichtigsten Unterschiede beider Trilogien zusammenfassen: Der Mix aus Politik-Thriller und Kinder-Abenteuer, der die Prequels prägt, wirkt weniger organisch als der mix aus Kriegsfilm und Samurai-Abenteuer der die Ur-Triologie auszeichnet. Der militärische Aspekt war und ist für Star Wars enorm wichtig und verlieh dem Krieg der Sterne in Episode 4-6 immer eine realistisch anmutende Komponente, die in den modernen Jedi-Schlachten völlig verloren ging. Dort verkommt dieser Sternenkrieg tatsächlich zu einem echten Märchen für Kinder, was Episode 4-6, insbesondere 5, nie wirklich gewesen ist.
Eben diese ausführliche Beschreibung eines kriegerischen Konfliktes, basierend auf historischen Vorbildern, setzte Star Wars in den 1970er Jahren entscheidend vom Flash-Gordon Kitsch ab.
So beschreibt Das Imperium schlägt zurück schließlich ein psychologisches Katz und Maus Spiel zwischen den Rebellen und dem Imperium, auf militärischer Ebene wie auch auf zutiefst emotionaler Ebene zwischen Vater und Sohn. Zwischen Meister und Schüler. Zwischen General und Soldat. Ein Film, vollgestopft mit spannenden Konflikten: Die Dreiecks-Beziehung zwischen Luke, Leia und Han, zwischen Han und Lando, zwischen Luke und Vader, zwischen Luke und Yoda, zwischen Luke und Ben, zwischen C3PO und R2D2, zwischen Vader und seinen Generälen und schließlich der unterschwellige Konflikt zwischen dem Imperator und Vader selbst.
All das macht Episode 5 so tief und vielschichtig wie keinen anderen Teil des Weltraum-Opus.

Der Todesstern ist das zentrale Thema in der militärischen Auseinandersetzung und der Einfall, den zerstörten Todesstern durch einen neuen und noch stärkeren zu ersetzen, ist so einfach wie geschickt: es wird ein Wettlauf gegen die Zeit provoziert. Das Imperium muss die Station fertig bauen bevor die Rebellen eine große Raumflotte formieren können und die Rebellen müssen im Gegenzug die Station zerstören, bevor diese ihre fürchterliche Macht entfalten kann. Hier entsteht nun ein klassischer Spannungsbogen, in deren Verlauf nicht nur so viele weitere Entwicklungen auf ein großes Ganzes hinaus laufen, er bietet außerdem dem Nachfolger ein solides Fundament.
Ebenfalls auffällig sind die fehlenden Klamauk-Einlagen, die fast alle anderen teile abgewertet haben. Sei es nun der ewig verwirrte Goldjunge C3PO, der in Episode V auffallend wenig zu tun bekommt, oder die Abwesenheit der Ewoks, die die finale Schlacht auf Endor im letzten Teil bisweilen zu einem knuddeligen Familienspass verkommen lassen, oder eben der lächerliche Entenschnabel, der Episode 1 quasi ruiniert hat. Aus welchen Gründen auch immer verzichtet Lucas weitestgehend auf eben diese kindischen Zugaben im zurück schlagenden Imperium. An Episode 5 zeigte sich eben schon vor langer langer Zeit, das Lucas lieber bei dem hätte bleiben sollen, was er am besten beherrscht: Geschichten schreiben. So war es nur logisch konsequent, dass Lucas diesen enorm starken Mittelteil in Episode 6 nicht ebenbürtig auflösen konnte. Der starke Bruch der zwischen Episode 5 und 6 entstand, wird schon durch den Kontrast der letzten tragischen Szenen aus Das Imperium schlägt zurück und dem zwar sehr kreativen aber eben auch chaotischen, grotesken Anfang des Die Rückkehr der Jedi Ritter deutlich.
So ist der Finale Teil zwar bei weitem kein schlechter Film und gerade in Punkto Charakter-Design ein Musterbeispiel, eine Blaupause für Monster-Fans, doch steht er im tiefen, langen Schatten eines absoluten Meisterwerks.
Ich werde nie vergessen, wie mich schon als kleiner Junge die Schlacht auf Hoth zutiefst beeindruckt hat oder die Wolkenstadt meine kühnsten Fantasien bediente, wie Han Solo das Imperium in einem Asteroidenfeld abgehängt hat oder Luke das erste mal auf Yoda traf. Noch heute kann ich mich an die Explosion in meinem Kopf erinnern, die dieser eine legendäre Satz in meinem Kinder-Hirn ausgelöst hat: "...ich bin dein Vater!"
Bad Taste
Bad Taste

21 Follower 62 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. September 2015
Kurz und knapp: Der Beste unter den Besten der Saga!!!!!!!!
Matthias B.
Matthias B.

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5,0
Veröffentlicht am 26. Juni 2015
Ein Meisterwerk! Genau wie die anderen alten Filme von Star Wars. Eine genauere Bewertung hab ich beim 4Teil geschrieben.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 14. Juni 2017
"Das Imperium schlägt zurück " ist unangefochten der wohl beste Star Wars Film, den es jemals geben wird. George Lucas bzw. Irvin Kirschner führen uns mit der Fortsetzung des ersten Teils von 1977 tiefer in die Galaxie von Star Wars hinein und schlagen neue Wege ein, nach dem doch sehr märchenhaften "Eine neue Hoffnung". Und damit tun sie auch genau das richtige ähnlich wie bei Lucas und Spielbergs "Indiana Jones und der Tempel des Todes" später ist dieses Mittelstück der mit Abstand düsterste Film der Trilogie. Die Handlung bekommt mehr tiefe und gibt es Figuren, die wir im ersten Teil kennen lernen durften Platz sich zu entwickeln. Was auch eine große Stärke dieses Filmes ist. Alle Charaktere müssen kämpfen, auf ihre Art und jeder muss einen Schicksalsschlag hinnehmen, den es so in Star Wars weder vorher noch nachher gab. Diese Tiefe der Charaktere, die konsequente Weiterführung der Handlung, die gesamte dunkle Stimmung oder der jedem bekannte Twist am Ende, der wirklich für jeden einen Schock war, machen diesen Film einfach so perfekt. John Williams übertrifft seine Arbeit am Soundtrack nochmal im Vergleich zum ersten Teil und schafft mit dem "Impirial March" eines der ikonischsten Stücke aller Zeiten. Die Kameraarbeit ist ebenso umwerfend, bedenke man die Szene gleich zu Beginn, wo sie gegen die AT-AT Läufer kämpfen. Eine Szene, die immer in Erinnerung bleiben wird. Handwerklich ist an "Das Imperium schlägt zurück" ohnehin nichts auszusetzen. Der Flug des Falken, Lukes Training durch Yoda, der Gefrieranlage auf Bespin bis hin zum alles entscheidenden Duell zwischen Luke und Vader, ist das der Hammer von einem Film. Luke alias Mark Hamill macht dabei eine super Entwicklung durch, ebenso wie die vom Pech verfolgte Leia, der man durch Carrie Fisher, ihre Zerbrochenheit ansieht. Aber die Arme bekommt auch gar keine Ruhe. Dennoch bleibt sie eine starke Frau. Und Han ist Han und das macht Harrsion Ford natürlich mit seinem Charme gewohnt großartig. Auch die anderen bereits Etablierten wie 3PO, R2 oder Chewbacca sind gewohnt gut. Die Neuzugänge erweisen sich ebenfalls alle als großartig, allen voran Yoda, der weiße Meister, der bis heute mein Liebling dieser Reihe ist. Aber diese Figur ist einfach die größte, trotz einer Körpergröße von 66 cm. Auch Lando fügt sich super die Handlung ein, ebenso wie der angeteaserte Imperator oder der Bad Ass Boba Fett, der hier schon Fanherzen höher schlagen lässt. Und dann natürlich Darth Vader, der in diesem Film zu der Ikone wird, die wir heute kennen. Dem Inbegriff des Bösen und eine der bekanntesten Figuren aller Zeiten. Wir lernen ihn hier fürchten und lieben. Kurz: "Das Imperium schlägt zurück" ist der beste Film der je gemacht wurde, der alles da gewesene in den Hintergrund rückt und filmisch unerreichbar sein wird. Er vollführt das Kunststück eine Fortsetzung zu sein, die alles besser macht, was ein ohnehin perfekter Film schon gut gemacht hat und sollte maßgeblich sein für alle Filmemacher, die vorhaben zu einem Film eine Fortsetzung zu drehen,
Lorenz Rütter
Lorenz Rütter

229 Follower 341 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 27. August 2013
Eine der gelungensten Fortsetzungen der Filmgeschichte! Nachdem die Personen vorgestellt wurden, müssen sie sich dem Schicksal stellen. Vom Angesicht zu Angesicht! Obwohl der Film düsterer ist, hat es trotzdem noch mehr Tiefgang, Romantik und Humor! Auch der Schluss ist ein Meilenstein!
Luca P.
Luca P.

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4,5
Veröffentlicht am 6. April 2013
"Das Imperium schlägt zurück" ist für mich der beste Teil der Klassischen Trilogie. Die Handlung ist sehr gut erzählt und die Schauspieler sind auch top. Insgesamt hat der Film eine sehr schöne und tragische Geschichte.9/10 Punkten.
Örnywood
Örnywood

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5,0
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
"Ich liebe dich"......"Ich Weis". Leias Wort am Ende von das "Imprium schlägt zurück" an Han Solo, der in großen Schwierigkeiten steckt ist einer der legendärsten Sätze der Kinogeschichte und das obwohl das ganze am Set improvisiert war. Das ist ganz große Schauspielkunst und Gänsehaut pur. Dabei zählt diese Fortsetzung der alten Trilogie, also Episode 5 für mich nicht nur zum besten Star Wars Film,sondern auch zu einem der besten Filme aller Zeiten! Den der neue Regisseur Irvin Kershner und Neu Drehbuch Autor Lawrence Kasdan haben sowohl bei den Plot Points, als auch bei den Szenen einzigartige Bilder entwickelt.

Das Erfinder George Lucas nicht gerade für sein Schreib und Regie Talent bekannt ist, habe ich bereits oftmals erwähnt. Was er aber ungemein versteht ist es eine Fantastische Welt zu erfinden und auf der Credit Liste die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn sowohl die Darsteller, aber auch die ganze kreative Crew haben hier mit viel Liebe zum Detail und handwerklichen Könen Lucas Idee konsequent weiter gestrickt. Autor Lawrence Kasdan hat mit den Figuren und der Idee von Star Wars etwas eigenes, und spektakuläres gemacht. Er erfand einer der besten Sprüche der Filmgeschichte und schuf eine emotionale, temporeiche Science Fiction Oper. Die ersten 20 Minuten wird erst einmal das bereits geschaffene Feld aus Episode 4 weiter bestellt. Das Imperium ist zurück und greift mit unerbittlicher Härte in Richtung Rebellen. Jung Jedi Luke soll sich auf eine Mission zu einem großen Meister begeben um seine Ausbildung fortzuführen. Und dann geht die Post erst richtig ab. Die Schnitte und das Tempo sind hier nahezu perfekt gesetzt. Wir begleiten Luke auf den Sumpf Planeten Yodas, werden Zeuge seiner ersten Skepsis und seiner unreife. Visuell ist Dagobar ein Genuss. Der Sumpf sieht sehr alt und modrig aus, er ist komplett umgeben von Bäumen, Wasser und Nebel. Es sieht gewollt sehr künstlich aus, also wie in einem Studio, wo das ganze sicher auch gedreht wurde, ist dadurch aber sehr atmosphärisch, und auch die kleine Behausung von Yoda ist liebevoll gestaltet worden. Wir sehen aber nicht nur die Ausbildung von Luke, hier wird immer wieder ein sehr gelungener Schnitt gesetzt. Wir folgen auch Leia und Han Solo auf ihrer Flucht mit dem Millenium Falken vor den Fightern des Imperiums. Hier liefern sie sich permanent Wort Gefechte die so charmant dargestellt und geschrieben wurden das man aus dem Lachen gar nicht mehr heraus kommt. Diese Trennung der Hauptfiguren erzeugt große Spannung und Emotionen, den Luke spürt alsbald das etwas schreckliches auf die beiden zukommt. Er bricht seine Ausbildung ab, trotz mahnender Worte von Yoda.

Richtung letzter Akt wird es dann noch großartiger. Die Helden suchen unterschlupf auf Bespin, eine kleine Gas Kolonie die ein Freund von Han solo, nämlich Lando Carlirissian betreibt Auch dieser ist ein Macho und unterhält durch viele coole Sprüche. Die Gas Stadt ist einfallsreich ausgestattet, die Innenräume aber auch das Äußere des Planeten ist toll umgesetzt. Dann kommt es zum Showdown, und hier braucht es keine große Action Orgie um zu fesseln. Den Vader ist ebenso auf Bespin, und Luke kommt um seine Freunde zu retten, womit er sich in aller größte Gefahr begibt. Jeder Fan weis natürlich was beim Kampf gegen die dunkle Seite passiert, doch die Licht Schwert Choreografie ist dynamisch und strahlt eine ungeheure Präsenz aus. Zum Ende kommt dann gar der erste in meiner Erinnerung gesetzte Cliffhanger zum Einsatz, was die Spannung auf der finalen Teil nicht aushalten lässt. Was hebt diesen Film jetzt komplett ab?

Es ist einfach die andere Sicht auf die Dinge, die bei den Neuerungen der Regie und Drehbuch heraus kommen. Die Charaktere machen erstmals gewaltige Veränderungen durch ohne ihr Kern wesen zu verlieren. Durch die Figur des Yoda kommen mystischere Elemente in die Story hinzu, wir tauchen mehr ein in die Macht und erfahren das diese nichts mit Größe oder Stärke zu tun hat. Gleichzeitig ist immer diese Präsenz da, das böse greift nach Luke und seinen Freunden und nach seiner neuen Macht, ihr zu widerstehen ist seine größte Charakter Entwicklung und erzeugt unheimlich viel Tiefgang. Das Han Solo und Prinzessin Leia fast den ganzen Film alleine unterwegs sind trägt ebenso zu ihrer Beziehung und der daraus resultierenden Unterhaltung bei. "Empire" ist einer der düstersten, aber auch lustigsten Star Wars Filme, und Lawrence Kasdan schafft es immer wieder Situationen humorig aufzulösen sie aber nie zum Slapstick werden zu lassen oder die Spannung heraus zu nehmen. Visuell sieht alles noch einmal eine Spur besser aus, das Setting, die Masken und Kostüme sind natürlich superb. Ein richtiges Finale fehlt zwar ein bisschen, das Mantra eines Zwischenteils trägt dieser Film aber ohne Probleme und nimmt mit Schwung und Ideenreichtum diese Hüde. Es werden viel offene Plots für das Finale geschaffen, und doch die Charaktere gut weiterentwickelt. Und einige Dialoge sind einfach nur Kinogeschichte, und lassen bei jedem Fan das Herz höher schlagen. Auch für sich als Film genommen passt hier einfach alles. Das Tempo, der Schnitt die Kamera und das Drehbuch verschmelzen in ein Abenteuer im Weltall mit wenig, aber aufregender Action, die Spannung knistert permanent und brennt auf konstant hohem Niveau und es gibt viel Magie und Humor. Die Musik die wieder einmal von John Williams kommt ist Emotion pur und unterstreicht wie immer jede Szene nahezu perfekt. Er ist auch sehr kurzweilig, weil sich mit nichts zu viel aufgehalten wird und so vergehen die zwei Stunden wie im Flug. Für mich hat er somit alles was ein guter Film braucht. Liebevolle Charaktere die eine Entwicklung durchmachen, einen spannenden Plot und die daraus resultierende rasante Action Bilder die sich lange in das Gedächtnis einbrennen. So muss die Magie des Kino sein, und da haben Kirshner und Kasdan einen großen Teil dazu beigetragen. Die Schauspieler sei noch erwähnt sind noch einmal eine Spur besser weil sie auch mehr gefordert sind. Hier sticht für mich aber wieder einmal Harrison Ford ganz klar heraus, sein Han Solo ist so verdammt famos cool das es kaum in Worte zu fassen ist.

Fazit: "Das Imperium schlägt zurück" ist der beste aller Star Wars Filme, und einer der besten der Kinogeschichte. Mit viel Tempo, Charme, einer spannenden Story und klasse Darstellern vereint er alle Essenzen des Blockbuster Kinos und bietet einige der genialsten Dialoge der Kinogeschichte!
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. März 2013
Der beste Teil der Saga! Unfassbar gute Effekte. Eine überaus epeschiche Schlacht die grandios aussieht. Dann die Enthüllung überhaupt! Hier ist natürlich die Rede von: "Luke ich bin dein Vater". Zu Schade, dass das bereits die ganze Welt kennt. Wohl das berühmteste Filmzitat überhaupt. Es wäre viel geiler wenn ich es nicht gewusst hätte. Aber das macht den Film kein deud schlechter.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 30. September 2012
Neben der Pate II die wohl beste Fortsetzung der Filmgeschichte.
Noch düster ist die Grundstimmung des Films, mehr Rollenprofil wird geboten und
verletzlicher waren unsere Helden nie. Und das, obwohl noch nicht einmal George Lucas
auf dem Regiestuhl Platz genommen hat. Ewig bleibt die Frage, ob nicht in Wirklichkeit
der Mastermind die Fäden gezogen hat.
Andererseits hat auch Irvin Kershner eine Anzahl guter Filme vorzuweisen und somit
ist seine Regiearbeit eigentlich glaubhaft.
Und doch haben sich minimale Fehler eingeschlichen:
Nach Lukes Notlandung in Meister Yodas´ Exil Dagobah hätte R2D2 (einer der heimlichen Helden der Reihe) eigentlich sofort ein Warnsignal geben müssen.
Denn sein Speicher wurde damals im Gegensatz zu C3PO nicht gelöscht und somit hätte der kleine Astro-Droid den weißen und mächtigen Jedi-Meister erkennen müssen.
Doch dies ist diesem unvergänglichen Klassiker in keinster Weise abträglich.
Meiner Meinung nach wäre auch hier ein Pressespiegel von 5,0 angebracht gewesen.
Max S.
Max S.

19 Follower 92 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. September 2012
Der Film ist besser als Episode 4. Und da Episode 4 ein Meisterwerk ist, ist "Episode 5 Das Imperium schlägt zurück" auch nichts anderes als ein Meisterwerk und sogar ein noch besseres. Der Film ist einfach aufregender und düsterer als der Vorgänger. Ich finde, man sollte wenigstens die Originaltrilogie von Star Wars mal gesehen haben, denn diese ist die beste Filmtrilogie, die es meiner Meinung nach gibt. Und "Das Imperium schlägt zurück" ist das meiner Meinung nach zweitbeste Stück dieser Trilogie. Die Schlacht auf Hoth ist die bestinszenierte Bodenschlacht aller Star Wars Filme und Yoda hat einen guten Auftritt als weiser und fortsetzender Meister von Luke nach Obi-Wan Kenobi (bzw. Ben Kenobi). Darth Vader entwickelt sich als Bösewicht sehr gut weiter und offenbart sich als Vater Lukes. Das muss ich nicht als Spoiler markieren, denn das wissen auch Leute, die noch keine einzige Star Wars Episode gesehen haben. Fazit: Meisterwerk
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