Baise-moi - Fick mich!
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1,5
Veröffentlicht am 15. November 2025
Ja, was soll man dazu sagen? Ich hatte auch ein feministisches Rape&Revenge-Drama erwartet, das wird ja auch auf der DVD so angeteasert... Und was hab ich bekommen?
Eine ganz merkwürdige Mischung aus Sozialstudie, Sexfilmchen und B-Actionmovie, das aber alles mit wenig klarer Zielrichtung und alles in allem auch ein bisschen wirr.

Die Sozialstudie funktioniert von allem vielleicht noch am Besten. Wir bekommen ja einen ganz guten Eindruck von der Lebenswelt, in der sich die beidenm Frauen da befinden, wenngleich das alles natürlich reichlich klischeehaft und wenig differenziert vorgetragen wird. Es sind halt einfach alle Männer, die ihnen begegnen, dämlich Arschlöcher, ich glaub es gibt im ganzen Film keinen einzige Mann, der nett zu den beiden ist...

Dann der Sexteil. Ja, die Sexszenen sind sehr explizit, aber oft auch nur für wenige Sekunden. Also nicht wirklich ein Porno, aber doch weit über dem Blümchensex, den man sonst so zu sehen bekommt. Das fand ich tatsächlich recht erfrischend, denn es gibt doch keinen Grund, so verklemmte Sexszenen mit Klamotten an (!) zu machen, wenn der Film eh schon eine FSK18 hat. Naja, am Ende ist es dann aber auch wieder nix Halbes und nix Ganzes.

Und dann der Action/Gewaltanteil, der funktioniert für mich am Allerwenigsten. Die Gewalt passiert ausschließlich im Off, man sieht die Pistole, hört den Knall und dann ist da plötzlich Blut an der Wand. Die Version ist offiziell ungeschnitten, also daran liegtÄs auch nicht. Für einen soclhen Film ist mir das dann auch zu wenig. Denn die Gewalt, die die Frauen hier gegen die Männerwelt richten, ist doch essenzieller Teil de Geschichte, dafür wird das dann viel zu lieblos inszeniert. Mir ist bei alldem nicht klar, wohin die Regisseurin mit ihren Zuschauern will, was hat der Film zu sagen? Ich würde sagen: Nichts.

Und dann noch ein Wort zur Gestaltung des Films insgeseamt. Bekanntermaßen hat die Regisseurin ja mehrere echte Pornodarsteller engagiert, insbesondere die beiden Protagonistinnen sind mehr oder wenige bekannte Pornostarlets. Naja, da ist es dann auch keine große Überraschung, dass uns hier kaum großes Schauspiel geboten wird. Die Regisseurin scheint das überspielen zu wollen, indem sie die Kamera unruhig umherfahren lässt oder extreme CloseUps vom Gesicht oder Teilen des Gesichts, anderen Körperteilen oder einfach der Wand einbaut, ohne dass das aber irgendeinen kpnstlerischen Mehrwert hat. Überhaupt ist der Schnitt oft zu hektisch und auch wenig fokussiert, manche Szenen werden abrupt unterbrochen, die Übergänge sind unpassend oder ähnliches.

FAZIT: Sichtlich und auch etwas zu plump um Provokation bemühtes B-Filmchen. Diese liegt dann aber auch nur in der ungewohnt expliziten Darstellung von Sexakten, die jedoch dem Film selbst auch nicht zwingend dienlich sind, sondern einfach nur die billige Provokatin exponieren wollen. Ansonsten hat der Film schlichtweg nichts zu bieten. Also alles in allem keine Empfehlung von mir!
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