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    Ein Mann namens Otto
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    3,5
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    15 User-Kritiken

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    BrodiesFilmkritiken
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    8.479 Follower 4.771 Kritiken User folgen

    3,5
    Veröffentlicht am 4. Januar 2023
    Ich habe weder den zu Grunde liegenden Film „Ein Mann namens Owe“ gesehen noch das Buch dazu gelesen. Daher kann ich dieses Werk nur als für sich selbst stehend ansehen welches im ersten Moment sehr überschaubar ausfällt. Es wird letztlich nur portraitiert: der von Tom Hanks gespielte, grantige alte Kerl wird ausfühlich präsentiert. Dazu zählen seine Lebensumstände, seine Gewohnheiten, die Menschen um ihn herum und letztzlich auch Rückblenden in seine Lebensgeschichte. So wird diese Figur mehr und mehr ausgefleischt und ma bekmmt einen kompletten Eindruck dieses eigentlich ganz anständigen Kerls, dem manchmal das Schicksal übel mitgespielt hat. Der Trailer kehrt vorrangig Szenen raus in denen Tom Hanks sich unfreundlich zum Umfeld verhält. Solche Szenen sind natürlich zahlreich drin und stellen auch die meiste Komik dar, im Kern hat der Film aber sehr viel Herz und bringt eine wohltuende Entwicklung der Figuren. Ob man das auf zwei Stunden dehnen muss sei dahin gestellt – aber Hanks trägt ihn über die volle Laufzeit.

    Fazit: Liebevolle und sensible Geschichte die weniger erzählt, aber mehr die Hauptfigur ausfleischt!
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    249 Follower 381 Kritiken User folgen

    3,5
    Veröffentlicht am 6. Februar 2023
    "Ein Mann namens Otto" von Marc Forster ist ein herzerwärmender Feelgood-Movie mit einem glänzend aufgelegten Tom Hanks als grantiger Witwer Otto. Nach dem Tod seiner Frau hat er den Lebenswillen verloren ... aber dann zieht eine junge Familie gegenüber ein und die neuen Nachbarn schließen den alten Stinkstiefel ins Herz. Und langsam taut er auf.

    Das ist nicht übermäßig originell und es ist auch etwas holzschnittartig erzählt, der Konflikt zwischen den skrupellosen Immobilienhaien, die Eigentumswohnungen bauen wollen, und Ottos Nachbarn ist ebenfalls ein wenig plakativ. Es ist eben eine klassische David-gegen-Goliath-Geschichte. Macht aber nichts, der Film ist einfach liebenswert und es kommt eine Katze drin vor.

    Fazit: Erfindet die Filmgeschichte zwar nicht neu, aber macht Spaß, Freude und entlässt einen mit einem Lächeln aus dem Kinosaal. Sehenswert.
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    213 Follower 778 Kritiken User folgen

    3,0
    Veröffentlicht am 22. März 2023
    AUCH GRANTLER HABEN NACHBARN
    von Michael Grünwald / filmgenuss.com

    Den Amerikanern, die ungern Filme mit Untertiteln sehen (denn englische Synchronisationen gibt es keine – das würde sich auch kaum rentieren), darf man Geschichten wie diese, die von einem Griesgram handeln, der zum nächstenliebenden Menschen wird, nicht vorenthalten. Dafür gibt’s eine einfache, aber kostspielige Methode: Man inszeniert den Film komplett neu, und zwar auf amerikanischem Boden und in englischer Sprache. Und um wirklich genug Leute ins Kino zu locken, setzt man ganz vorne einen bewährten Publikumsliebling hin, der schließlich wirklich etwas kann und seine Sache auch gut macht. Derart amerikanisierte Versionen diverser originärer Klassiker gibt es eine Menge. Zum Beispiel Michael Hanekes Funny Games. Oder Drei Männer und ein Baby. Auch Ziemlich beste Freunde wurde zwar nicht „geschwedet“ (siehe Abgedreht – Be Kind Rewind), sondern für’s amerikanische Publikum neu aufgelegt. Meist sind diese Sprachkopien nicht viel besser als das ohnehin schon vollendete Original. Aber das Kino dankt, und das sowieso viel kinoaffinere US-Publikum dankt es mit stolzen Besucherzahlen.

    Ein Mann namens Ove, nach dem gleichnamigen Roman von Fredrik Backman und von Hannes Holm 2015 auf die Leinwand gebracht, war darauffolgendes Jahr für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert. Zweifelsohne hat diese Geschichte rund um Menschlichkeit und Nächstenliebe seinen Platz im europäischen Filmolymp verdient. Rolf Lassgård gibt der anfangs miesgelaunten Figur Tiefe und eine nachvollziehbare Biografie mit auf den Weg. Er lässt sie Sehnsucht, Trauer und Verlustschmerz verspüren. Er lässt sie darauffolgend aufblühen, hoffen und einen Sinn im Leben sehen. Dank fürsorglicher und offenherziger Nachbarn, die sofort erkennen, dass dieser unhöfliche Prinzipienreiter sehr wohl noch ein großes Herz hat – im wahrsten Sinne des Wortes.

    In der Neuverfilmung quält sich Tom Hanks als hagerer, ergrauter und knorriger Misanthrop mit der Sinnlosigkeit seines Restlebens herum und will dem ein Ende setzen. Alles beginnt mit dem Kauf von eineinhalb Metern Seil, was gleich zu Diskussionen an der Baumarktkassa führt. Mit dieser Szene führt der Star mit der Qualitätsgarantie eine Figur ein, die sich vielleicht nur äußerlich von jener des Rolf Lassgård unterscheidet. Bei Tom Hanks wissen wir aber auch: Der Mann kann kein schlechter Mensch sein, weil Hanks meist zu den Guten gehört (mit einigen wenigen latenten Ausnahmen, wie in The Circle oder Elvis). Daher bemüht er sich manchmal zu offensichtlich – und das ist auch fürs Publikum nicht zu übersehen – seine Mundwinkel tunlichst der Schwerkraft auszusetzen, denn so missmutig dreinzublicken ist so gar nicht sein Stil. Alles in allem aber gibt er in den Momenten, wenn er sein Umfeld anpöbelt oder einsam daheim aus dem Fenster blickt, wieder mal Lichtblicke seines künstlerischen Schaffens wider. Auch der Rundum-Cast – allen voran Mariana Treviño als die gutherzige Nachbarin Marisol – füllt seine Rollen bis in jede Charakter-Ecke aus. Ja, die Verfilmung von Marc Forster fühlt sich gefällig und geschmeidig an. Ist aber für Kinogeher, die gerne auch Europäisches mit Untertiteln wertschätzen, kein Muss mehr.

    Ein Mann namens Otto ist aber nicht besser als die Originalverfilmung. Und prinzipiell auch nicht schlechter. Doch der schwedische Streifen war zuerst da. Forsters Remake ist also weder besser noch schlechter, aber auch nicht anders. Denn eine Geschichte wie diese kann man auch nicht wirklich anders interpretieren. Theaterstücke, vor allem Klassiker, kann man in die Neuzeit verfrachten, man kann sie mit den unterschiedlichsten Requisiten bestücken und ihnen dank der Möglichkeit variabler Bühnengestaltung unterschiedliche Handschriften verleihen. Bei Ein Mann namens Otto wüsste ich nicht, wo man ansetzen könnte. Also spricht Otto die gleiche Sprache wie Ove, das Szenario vermittelt die gleichen Emotionen, die gleiche Atmosphäre, es ist tatsächlich eine amerikanisierte Kopie. Wäre Forsters Arbeit die erste Verfilmung des Romans, er wäre wahrlich beachtenswert gewesen. So aber hatten wir das alles schon, und ja, es ist solide und gut gespielt, aber als Remake, das eigenständig sein will, relativ uninspiriert. Was nicht heißen soll, dass Amerika den Film nicht dankend annehmen wird. Ich hingegen hab‘ ihn bereits gekannt.
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    Mehr Reviews und Analysen gibt's auf filmgenuss.com!
    Riecks-Filmkritiken
    Riecks-Filmkritiken

    19 Follower 211 Kritiken User folgen

    3,5
    Veröffentlicht am 1. Februar 2023
    Dir hat EIN MANN NAMENS OVE gefallen? Dann schau dir EIN MANN NAMENS OTTO nur an, wenn du Lust auf einen Rewatch hast. Du kennst den ersten Film nicht? Dann schau dir diesen an! Dass Remake des erfolgreichen schwedischen Films hat nicht mehr und nicht weniger zu bieten als das Original, zeigt Freude und Leidenschaft, Liebe und Herzlichkeit und einen charmanten, lakonischen Humor. Tom Hanks passt wunderbar als Protagonist, auch wenn seine Art etwas mehr Verbitterung und Verzweiflung ausstrahlt und daher ein wenig die missmutige und gemeine Art fehlt – denn mal ganz ehrlich: Wie könnte Hanks jemals einer Fliege etwas zu Leide tun? Somit bleibt jedoch das unangenehme Stigma, dass Produzent Nicklas Wikström Nicastro die Kuh einfach noch mehr melken will und aus dem internationalen Publikum auch den letzten Cent an der Kinokasse herauszuquetschen versucht. Absolut unnötig.

    Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/ein-mann-namens-otto
    CineMoenti
    CineMoenti

    6 Follower 137 Kritiken User folgen

    4,5
    Veröffentlicht am 13. Februar 2023
    Manchmal sind die einfachsten Geschichten die besten. Auch wenn man sich leicht zusammenreimen kann, ist diese hier so überschau- wie absehbar. Doch in der Umsetzung ist Ein Mann namens Otto - ähnlich dem Klassiker ...und täglich grüßt das Murmeltier (USA 1993) - als gleichnishaftes Märchen über den Wert des Zusammenhalts einander zunächst fremder Menschen lupenrein! Eine Geschichte, die Dank Tom Hanks' feinem Gespür für Zwischentöne und einer Dramaturgie wie aus einem Schweizer Uhrwerk instant zu Herzen geht und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Schade, dass dieser schöne Film nicht zu Weihnachten herauskam... aber nach Weihnachten ist ja bekanntlich vor Weihnachten, und dieser Film wird bleiben.

    Mehr Seele geht nicht.

    www.cinemoenti.blogspot.com
    Breite Masse im Hintergrund
    Breite Masse im Hintergrund

    2 Follower 25 Kritiken User folgen

    4,0
    Veröffentlicht am 13. Dezember 2022
    Vorneweg: Ich gehöre leider zu den Menschen, die das skandinavische Original noch nicht gesehen haben. Daher kann und möchte ich nicht darauf eingehen, wie viel im nun vorliegenden amerikanischen Remake übernommen wurde. Das macht aber auch nichts, da ich so wirklich nur das bewerten kann, was ich gesehen habe. Und das war einfach nur wunderbar.

    Der Witwer Otto Anderson lebt in einer nicht näher benannten amerikanischen Vorstadt und möchte seit dem Tod seiner Frau nichts mit seinen Mitmenschen und Nachbarn zu tun haben. Jedoch passt er penibel darauf auf, dass die strengen Regeln bezüglich der Straßenverkehrsordnung oder die Mülltrennung eingehalten werden. Ebenso kommt ihm sein Leben mittlerweile sinnlos vor, was zu zahlreichen Suizidversuchen führt, die aus verschiedenen Gründen jedoch nie gelingen. Als bei einem solchen plötzlich die neuen Nachbarn klingeln, wird Otto's Leben anfangs unfreiwillig auf den Kopf gestellt.

    Amerikanischen Remakes haben leider immer ein kleines Geschmäckle, was das Publikum in der Vergangenheit auch stets entsprechend quittiert hat. Während zum Remake zu Ziemlich Beste Freunde zwar keine Besucher kamen, der Film an sich aber wenigstens gut war, gilt Honey in the Head bis heute als mahnendes Abschreckungsbeispiel. Nun hat man es also gewagt, sich an "Ein Mann namens Ove" zu versuchen und man kann sagen, dass zumindest das Ergebnis sehr vielversprechend ist. Tom Hanks spielt den Titelhelden mit einem spürbaren Respekt vor der Rolle und dessen Geschichte, das man sowohl Otto als auch sein Leben sofort ins Herz schließt. Erstmalig zu sehen ist auch Tom Hanks Sohn als jüngere Version von Otto, der seinen Part ebenfalls überragend spielt und von dem man in Zukunft hoffentlich noch mehr zu sehen bekommt. Absoluter Publikumsliebling wird sicherlich jedoch Marina Trevino werden, welche die Nachbarin von Otto spielt. Ihre Mischung aus Hektik, Stress, aber auch Fürsorge und Herzlichkeit vereinfacht es einen sehr, sich auf die Geschichte des Films komplett einzulassen.

    Wer die Geschichte rund um Otto/Ove noch nicht kennt, sollte sich am besten vorher auch nicht informieren und den Film ohne Vorwissen genießen. Nicht oft hat man eine herzlichere Geschichte auf der Leinwand gesehen, die so nun hoffentlich noch mehr Leute zu sehen bekommen!
    Patrick N.
    Patrick N.

    48 Kritiken User folgen

    4,5
    Veröffentlicht am 6. Februar 2023
    Ja, schon klar. Es ist ein Remake eines schwedischen Films (Ein Mann namens One)… und weiter? Gibt doch in der Musikwelt genug Coversongs und sagt jemand, dass „Sound of Silent“ von Disturbed“ grottenschlecht ist? Nö, genauso hier. Gut gemachter Film mit tollen Schauspielern. Tom Hanks beweist ein weiteres Mal, dass er ein hervorragender Schauspieler ist. Reingehen lohnt sich.
    Anonyme Katzenfreunde
    Anonyme Katzenfreunde

    5 Kritiken User folgen

    5,0
    Veröffentlicht am 13. Februar 2023
    Ich hab geweint, ich hab gelacht, ich hab mich einfach über diesen wundervollen Film gefreut.
    Mehr mag ich gar nicht schreiben, geht selber in den Film...genießt es.

    PS: Ich hab das Buch gelesen und den OriginalFilm natürlich auch geschaut, auch wundervoll!
    Andkra67
    Andkra67

    10 Kritiken User folgen

    3,5
    Veröffentlicht am 8. März 2023
    Hanks trägt den Film souverän und ist schon extrem gut. Der Film strahlt Menschlichkeit aus. Fazit: Besser als gedacht
    Marcel Winterhoff
    Marcel Winterhoff

    1 Kritiken User folgen

    5,0
    Veröffentlicht am 1. Februar 2023
    Gestern den Film in einer Vorpremiere gesehen. Ein wirklich wundervoller Film mit einem grandiosen Tom Hanks als "Otto". Es gibt viel zu lachen, schmunzeln und zu weinen...wahrlich eine besonderen Dramödie...unbedingt anschauen.
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