Systemsprenger
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3,9
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. Juli 2020
Eigentlich wollte ich einen Stern abziehen, da das Ende viel offen lässt... kann ich aber nicht machen: ein besonderer Film, der auf jeden Fall Höchstwertung haben muß. So berührend, so beängstigend und teilweise auch so zärtlich und liebevoll.
Hat mich stark berührt dieser Film .

Hit ab vor der Darstellerin der Benni !
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,5
Veröffentlicht am 13. Mai 2020
Dies ist natürlich kein Film den man zum „Spaß“ schaut, sondern ein furchtbarer, harter und krasser Steifen. Er begleitet ein kleines Mädchen daß von psychischen Störungen und unkontrollierbaren Wutattacken gepeinigt wird, wie diese mit ihrer Art ihr Umfeld terrorisiert und wie sie durch das System fällt – alles, was es an Möglichkeiten gibt um einem solchen Kind zu helfen wird probiert und scheitert. Das funktioniert durch das eindringliche Spiel von Helena Zengel unangenehm gut, aber ebenso hat der Film einen durchgehend lebensnahen und realistischen Look. Das wird durch ein ständiges Wexchselbad der Gefühle verstärkt, auf glückliche Momente folgen wieder entsetzliche und ängstliche Szenen und so hilflos viele Personen an manchen Stellen erscheinen so glaubhaft sind sie auch. So verlässt man den Film, insbesondere durch das ungreifbare Ende, mit sehr ramponierter Emotionslage, aber ebenso it dem begeisternden Gefühl was der deutsche Film vermag.
 
Fazit: Realistisches Bild eines Problemkindes das restlos in den magen schlägt!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 7. April 2020
Richtig scheiße kriegt man Aggressionen bei dem scheiß Mädchen hab gehofft das sie im film ehlendig verreckt
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. Februar 2020
Erst einmal möchte ich mich vielen vorher gegangen kritiken anschließen.

Hier noch einmal die Leistungen der Schauspieler, und allen mitwirkenden hervorzuheben ist bereits im vollen Umfang geschehen.

Da ich (53) selbst betroffener eines solchen Systems gewesen bin, hatte mich der Film besonders bewegt. Vieles verdrängtes, vieles erlittennes wurde wieder durchlebt. Das ich mich diesem erneut gestellt habe, ist auch vielleicht der Vergangenheitsbewältigung und der immer noch nicht abgeschlossenen Aufarbeitung zu Schulden.

Streckenweise wollte ich Benni einfach an ihre Hand nehmen (nicht als Erwachsener, sondern als damals acht jähriger) und weg rennen. Weit weg! In eine Welt, wo alles besser ist! Dies waren natürlich nur Kindergedanken und empfindungen. Streckenweise ist mir die Luft weg geblieben und ich wollte das Kino verlassen. Da es so realistisch gewesen ist.

Ich kann nur hoffen, dass der Film auch die Menschen erreicht, die dieses System vertreten und gesetzlich geschaffen haben. Das hier einmal eine Kugel des nachdenkens angestoßen wird.

Es heißt immer zu wohle des Kindes. Hier wird wieder einmal deutlich, dass hier nichts zum wohle des Kindes entschieden wird.

Warum hört man nicht auch die Stimme betroffener Kinder? Und wenn sich, wie in diesem Film eine Beziehung anbahnt. Dieses nicht unterstützt? Nein!!!! Das kann und darf natürlich nicht.

Ich kann nur allen danken und hoffen, dass sich hier wirklich mal etwas ändert.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. Februar 2020
Sehr erschreckend der Film und bis zum Schluss spannend. Das Ende ist ein wenig fraglich. Man möchte gerne wissen was aus Benni wird.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Februar 2020
Ein unfassbar beeindruckender Film: Die Schauspieler, Der Realismus, Das Mädchen, Die Hilflosigkeit
Ich habe nichts gefunden, dass irgendwie negativ ist oder mir missfällt. Ein Wahnsinn, dass der Film nicht für den Oscar nominiert war. Von Helena Zengel werden wir noch viel sehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Dezember 2019
Ich war und bin tief beeindruckt - "Hammer" - Film und ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - Systemfragen...
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. Dezember 2019
Systemsprenger - Ein Film, wie ein Schlag in die Magengrube.

Die 9-Jährige Benni wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschickt. Aus jeder Schule fliegt sie raus. Die Medikamente, die ihr verschrieben werden nimmt sie nicht, oder sie helfen ihr nicht.
Und eigentlich will sie auch nur eines: Zurück zur Mutter oder zumindest einen liebevollen Ort, an dem sie bleiben kann.

Dieser Film ist auf so viele verschiedene Weisen etwas ganz besonderes.
Zunächst einmal wären da die Schauspieler, denen man ihre Emotionen und ihre Verzweiflung, ihren Schmerz; aber auch ihre Freude zu 100% abnimmt.
Besonders zu erwähnen, die 11-jährige Helena Zengel, die eine oscarreife Leistung bietet.

Dann die Geschichte, die so wunderbar zeigt, wie sich das System selbst im Weg steht.
Menschen, die mit diesem Kind arbeiten, dürfen die professionelle Distanz nicht verlieren. Plätze in Unterbringungen sind knapp bemessen, die Verantwortung diesem Kind zu helfen wird von Instanz zu Instanz geschoben.
Anstatt nach Ursachen für Bennis Verhalten zu suchen und Traumata aufzuarbeiten, wird nur darauf hingearbeitet, dass sie sich "verträglich benimmt".

Und schließlich die Inszenierung.
Die Art, wie dir Macher einen leiden lassen, wenn sie dem Zuschauer minutenlang zumuten in Bennis traurige Augen zu blicken oder ihr zuzuhören, wie sie verzweifelt nach ihrer Mutter schreit.
Es gibt Momente, in denen man als Zuschauer durch die Leinwand greifen und dieses Kind einfach nur umarmen. Und in anderen Situationen möchte man sie einfach nur schütteln und fragen, warum sie sich alles kaputt macht. Bis man merkt, dass sie gar nicht anders kann.

Für mich der beste Film, den ich jemals gesehen habe und zu Recht der deutsche Oscar-Anwärter in diesem Jahr.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 10. November 2019
Ja, dieser Film ist schwer zu verarbeiten. Er zeigt die pure Wahrheit. Anstatt der Familie mit Beistand zu helfen wird das Kind herum geschoben und bekommt alles Andere als die Liebe und die Zuwendung nach der es sich so sehr sehnt und braucht. Viel zu wenig honoriert wird die Arbeit der Menschen die versuchen zu helfen und täglich diesen Frust ausgeliefert sind nicht das tun zu können was zu tun wäre. Der Film zeigt dass es uns nicht wert ist soziale Arbeit zu fördern.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 27. Oktober 2019
Ich war heute morgen in diesem Film. Wenn ich den Film zuhause angeschaut hätte, wäre ich wahrscheinlich irgendwann ausgestiegen, da ich die Momente oft gefühlt habe, diese Hilflosigkeit und diese Wut und völlig überfordert war. Nora Fingscheidt hat ein ganz sensibles Thema in diesem Film verarbeitet. Kinder, die nicht in das System passen. Die uns Erwachsene überfordern und die uns hilflos werden lassen. Das Gefühl des Kindes, dass sich nirgendwo zugehörig fühlt, eine Mutter, die völlig überfordert ist und ein System, dass am Schluss keinen richtigen Ausweg mehr sieht. Dieser Film ist, meiner Meinung nach, ein echtes Meisterwerk. Die Balance zu halten, um nicht in die eine oder andere Richtung zu gehen, was der Zuschauer immer wieder erwartet und das Ende offen zu lassen, besser geht es nicht. Dieser Film wird mich noch länger beschäftigen, denn selten hat mich ein Film so sehr mitgenommen wie dieser.
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