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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 26. März 2023
Wusste nichts über den Film. Total unvoreingenommen. Trotzdem ziemlich schnell gemerkt an was es mich errinert. Ich habe noch nie was schlimmeres gesehen. Ihr habt eine Figur mit der ich groß geworden bin kaputt gemacht und nicht weil die Figur böse ist sondern weil es einfach eine sehr schlechte böse Kopie ist von einem Klassiker ist.Hab schon schlechte Filme gesehen aber das.... Ich schäme mich für den Produzenten und die jenigen die sich haben überzeugen lassen den Scheiss zu drehen.
Ich habe diesen Antisuperman Film kurz vor "The Boys" gesehen und mochte ihn damals schon nicht, denn obwohl beide Projekte mit dem gleichen Grundschurken eines bösen Superman spielt, so setzt dieser Film leider nur auf den Splatter und die umgedrehte Clark Kent Story. Es fehlt ihr aber an dem Witz, der Selbstironie und dem trotzdem emotionalen, wie verständlichen Hintergrund der Hauptfigur. So bleibt am Ende leider nichts von dem Film übrig was ihn nachhaltig macht
IN DIE ECKE, SUPERMAN von Michael Grünwald / filmgenuss.com
Was für ein Jammer. Wir befinden uns hier weder im DC– noch im Marvel-Universum. Weit und breit gibt’s keine Superhelden, keinen Captain America und keinen Batman. Ein ernüchternder Umstand. Und insofern tragisch, da der einzige Knabe mit besonderen Fähigkeiten nichts Gutes im Schilde führt. Es ist, als wäre Superman ein wütender Vandale und als träfe dieser auf keine ernstzunehmenden Widersacher, die sein Potenzial auch nur irgendwie zügeln könnten. Was für Kräfte Clark Kent hat, ist uns allen bekannt. Es sind die einer Gottheit. Nichts kann ihn bremsen, niemand aufhalten. Er könnte alles um ihn herum vernichten. Er könnte ganze Sonnensysteme in sich zusammenfallen, die Erde in die Sonne stürzen lassen. Ich traue Superman sowieso nicht. Batman tat das eine Zeit lang auch nicht – in Dawn of Justice war sein Grummeln in der Magengegend durchaus berechtigt. Später, in Justice League, soll er dann nochmal den finsteren Blick bekommen. So eine Gratwanderung zwischen unbegrenzter Macht und humanitärem Gewissen bedarf einer gewissen Ausdauer. Und das Herz eines guten Wesens.
Der Junge in Brightburn – Son of Darkness scheint anfangs sein nichtmenschliches Herz noch am rechten Fleck zu haben. Mit einer Raumkapsel eines Nachts abgestürzt, war er als brabbelndes Baby geradewegs in die ausgebreiteten Arme eines kinderlosen Ehepaares gefallen. Jetzt, im präpubertären Alter von 12 Jahren, scheinen gewisse Kräfte in ihm zu erwachen. Nicht solche, die in der Kindesentwicklung üblich sind, sondern eben ähnliche wie die von Superman. Mit so viel Macht muss man mal umgehen können. Das kann so gut wie niemand. Mit dieser Kraft erhält der Junge allerdings auch seltsame Befehle von außerhalb. Und die gehen auf Kosten seines sozialen Umfelds.
Was passiert eben, wenn die Nummer 1 aller Superhelden plötzlich böse wird? Und niemand da ist, der ihn aufhalten kann? Das gute Zureden seiner Ziehmutter? Das Läutern seines Gewissens? Die Suche nach so etwas Ähnlichem wie Kryptonit? Der von James Gunn (Guardians of the Galaxy, Super – Shut up, Crime!) produzierte Science-Fiction-Horror macht es sich mit seiner Antwort auf diese Fragen relativ leicht. Und klar – man braucht da gar nicht viel drum rum reden. Die Aussichten sind blutig, hundsgemein, bedrohlich und erschreckend. Mit so einer Gabe bleibt einem Dreikäsehoch wie diesen gar nichts anders übrig, als nur Schaden anzurichten, allein aus einem impulsiven kindlichen Verhalten heraus, angesichts dessen erlernte Erziehungswerte gnadenlos abstinken. Einmal damit angefangen, gibt’s kein Aufhören mehr. Und das ist es, was Brightburn erzählt: ein recht straightes Coming of Age-Grauen, das allerdings stellenweise mehr Familiendrama als Slasher ist, und das so seine Phasen durchmacht – von der dargestellten Bandbreite kreativer Tötungsmethoden bis hin zu den leisen Selbstzweifeln einer nichtmenschlichen und gleichermaßen erschreckend menschlichen Kreatur. Interessant dabei ist die klar erkennbare Metaebene: Brightburn hat ganz offensichtlich vor, die Sorgen und Ängste der Elternschaft ob der Entfremdung und Abnabelung ihres Nachwuchses in einen Worst Case-Alptraum zu konvertieren. Im Gegenzug ist das Entdecken der eigenen Stärken und das Erstarken eines kolossalen Ich-Bewusstseins der posttraumatische Folgetraum. Alles in allem bleibt David Yaroveskys kleiner, kerniger und letzten Endes gnadenloser Reißer die Visualisierung einer aus biologischer Sicht determinierten Ohnmacht. ____________________________________________ Mehr Reviews und Analysen gibt´s auf filmgenuss.com!
Der Film fällt in die Kategorie "Kann man sehen, muss man aber nicht". Ich fand ihn jedenfalls ganz unterhaltsam, auch wenn er das Genre sicherlich nicht neu erfunden hat. Grundsätzlich albern - also nicht nur in diesem Fall - finde ich übrigens den Vorwurf der "Vorhersehbarkeit". Das gilt nämlich für die meisten Filme und ist mir immer noch lieber als konstruierte Twists, die in den wenigsten Fällen so originell wie bei "The Usual Suspects" oder "The Sixth Sense" sind.
Die vielen sehr negativen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich erfindet "Brightburn" das Rad nicht neu, bietet aber bei einer interessanten Prämisse (Superman gone bad) grundsolide Horrorkost. Atmosphärisch dicht, wartet der Film mit guten schauspielerischen Darbietungen auf und konnte mich über die gesamte Spielzeit gut unterhalten.
Was wäre, wenn Superhelden nicht wie üblich helfen würden? Was wäre, wenn Superhelden ihre Kräfte nicht für, sondern gegen die Menschheit einsetzen würden? Auf diese und ähnliche Fragen gibt der Horrorfilm "Brightburn - Son of Darkness" einige Antworten.
Es geht um ein Pärchen, das auf dem Land lebt und sich sehnlichst ein gemeinsames Kind wünscht. Doch dieser Wunsch bleibt leider unerfüllt. Eines nachts fällt dann ein seltsamer Komet auf ihr Grundstück, das sich bei genauerer Betrachtung als ein kleines Raumschiff herausstellt. Im Inneren des Raumschiffs ist ein Menschen ähnlicher Säugling. Äußerlich ist das Wesen kaum von einem menschlichen Kind zu unterscheiden. Kurzerhand adoptiert das Pärchen den Fremdling und zieht ihn als ihr eigenes Kind groß.
Doch die Freude über den kosmischen Nachwuchs währt nicht lange: Mit der Pubertät setzen auch übernatürliche Kräfte beim Spößling ein. Und dieser denkt sich: "Hey, warum sollte ich meine Kräfte nicht einsetzen, um die Welt zu beherrschen? Immerhin werde ich ständig in der Schule gehänselt." So kommt es, wie es kommen muss und Sohnemann wendet sich erst gegen seine Eltern (was in der Pubertät vielleicht noch normal sein mag), dann jedoch gegen die ganze Welt. Und das geschieht manchmal recht blutig und brutal.
Insgesamt fand ich die Idee von "Brightburn - Son of Darkness" ganz interessant. Wann wird schon mal ein Horror- mit einem Superheldenfilm kombiniert? Die teilweise wirklich derben Schockeffekte saßen und auch die Stimmung wurde im Laufe des Films immer düsterer. Trotzdem wollte mir der milchgesichtige Super-Teenie-Schurke nicht so wirklich gefallen. Irgendwie nahm ich ihm seine aufkeimende Bosheit nicht wirklich ab. Daher ist dieser Film meiner Meinung nach nur mittelmäßig.
Die Idee, die Superman-Story mal ins Negative zu drehen, fand ich von Anfang an eine spannende Vorgehensweise. Die Umsetzung im Film ist nicht perfekt gelungen, aber dennoch sehr stark gemacht. Zwischen ruhigen Momenten kommen dann immer wieder krasse WTF-Szenen, die Spannung in die Geschichte bringen. Auch dürfte man bei einigen Szenen an der FSK 16-Freigabe zweifeln. Zum Beispiel die Szene spoiler: im Auto, wo er seinem Onkel den gesamten Unterkiefer abreißt und er dort langsam verblutet, bleibt einem lange im Gedächtnis. Alles in Allem ein guter Thriller mit Horrorelementen.
Seit Monaten hatte ich mir vorgenommen, BrightBurn zu sehen, weil mich die Geschichte und die Frage so sehr reizten: Was wäre, wenn Superman böse wäre? Auch wenn die Protagonisten des Films nicht Clark Kent, Lois Lane & Co. heißen, ist der Bezug zur Geschichte des DC-Superhelden unverkennbar. Das Team hinter der Kamera war prominent besetzt, das vor der Kamera ordentlich. Aber was aus der Idee gemacht wurde, war sehr enttäuschend. Eine größtenteils vorhersehbare Story plätschert in bester 0815-Horrorfilmmanier vor sich hin, die Dialoge und schauspielerischen Leistungen erinnern an schlechte B-Movies des Horrorgenres aus den 80er Jahren, als es einem auch egal war, was auf dem VHS-Player lief, Hauptsache es war eklig. Gelungen hingegen waren die Spezialeffekte und die Filmmusik, die zumindest ein wenig Spannung aufkommen ließen.
Mein Fazit: Sinnlose Zeit und Geldverschwendung für eine eigentlich gute Idee, die aber am Ende irgendwo an der Lust des Stabes oder den fehlenden finanziellen Mitteln verhungert ist. Trotzdem ist eine Note von 0,5 zu niedrig angesetzt, wobei meine 1,5 auch nicht viel besser sind.
Naja, für einmal kucken langt es...nicht so richtig Horror und auch nicht richtig Mystery, Inszenierung und Schauspieler durchaus solide und einige Schreckmomente dabei, aber naja...
Leider hat dieser Film den recht zahlreichen Negativkritiken voll und ganz entsprochen. Es fehlt bei 'Brightburn' eigentlich an allem, was einen guten Thriller oder einen guten Superheldenfilm ausmacht. Die Handlung ist komplett unspannend und die 'Effekte', wenn man sie so nennen will, sind schon erschreckend plump (in der Regel irgendwelche Katastrophen, bei denen der Anti-Held irgendwo im Hintergrund zu sehen ist). Die Figur 'Brightburn' selbst ist zudem sehr flach dargestellt und wirkt damit eher wie ein düsteres Abziehbild als wie eine kontroverse Gestalt. Man hätte die Story in mehrere Richtungen viel besser entwickeln können, etwa als echten Superheldenfilm mit einer passenden, globalen oder mindestens 'großen' Story. Oder man hätte wie bei dem sehr gelungenen und unverständlich schlecht bewerteten 'Prodigy' eine 'Bad Child'-Geschichte mit der nötigen Dramaturgie machen können. Nichts davon ist hier zu sehen. Doch reichlich enttäuschend.