Die 68-jährige Nojet (Léonore Ekstrand) hat bislang ein sorgloses Leben in Spanien geführt, doch als ihr Vater im Alter von 97 Jahren stirbt, kehrt sie in ihre Heimat Schweden zurück, um dort ihr Erbe anzutreten: Ein großes Mietshaus mit mehr als 80 Wohnungen. Angesichts des heruntergekommenen Zustands will sie das Haus eigentlich nur so schnell wie möglich loswerden, doch da hat sie die Rechnung ohne die Mieter gemacht...
4,0
stark
The Real Estate
Von Christoph Petersen
Wenn Frauen jenseits der 60, die nicht Isabelle Huppert („Elle“) heißen, auf der Leinwand Sex haben, dann ist das nur selten sexy. Und das liegt weder an den Figuren noch an den Schauspielerinnen, sondern daran, wie Regisseure den Sex inszenieren – nämlich in den meisten Fällen als übertrieben ungeschicktes oder übertrieben vorsichtiges Liebemachen. Aber nicht so in dem sein Publikum immer wieder verblüffenden Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „The Real Estate“. Wenn die 68-jährige Immobilienerbin Nojet hier mit einem potentiellen Interessenten in die Kiste springt, dann nimmt sie sich, was sie will, und reitet sein Gesicht, bis seine lauten Schmatzgeräusche schließlich noch von ihrem eigenen Lustgestöhne übertönt werden. Das ist rau, ein bisschen verstörend und verdammt sexy – wie der ganze Film von Axel Petersén und Måns Månsson, die hier mit massig Understatement und einer Noir-haften Insz
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1:38

Produktionsländer
Schweden,
Großbritannien
Verleiher
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Produktionsjahr
2018
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Schwedisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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