Drei Schritte zu dir
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3,8
95 Wertungen

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3,5
Veröffentlicht am 16. März 2026
Nette Teenie-Lovestory, die eigentlich ziemlich tragisch daherkommt. Drei junge Menschen treffen sich im Krankenhaus, leiden an der gleichen Erkrankung und müssen daher immer etwas Abstand zueinander halten. Da passt es natürlich nicht so gut, wenn sich das Mädchen in den Jungen verliebt... Diese Konstellation bietet schon Einiges an wuchtig-dramatischem Potenzial. Leider verbringt Regisseur Justin Baldoni die allermeiste Zeit damit, die Lovestory zu etablieren und romantisch auszuschmücken, ein etwas intimerer Blick auf die grundsätzliche Tragik der Geschichte (nämlich dass 17-jährige mit einer unheilbaren und potenziell tödlichen Erkrankung, die lebenslange Therapie bedarf zurechtkommen müssen!) zu werfen. Das ist schade und nimmt dem Film am Ende ziemlich viel von der emotionalen Fallhöhe.

Zwar ist es schön, die beiden sich verlieben zu sehen, vor allem Haley Lu Richardson liefert eine eindringliche Performance und zeigt uns auch ihre verletzliche Seite. Grundsätzlich ist sie aber ein eher positives und lebensfrohes Mädchen und es macht unheimlich Spaß, ihr beim Bewältigen des Krankenhausalltags zuzusehen. Demgegenüber ist Cole Sprouse als Will dann doch eher steif und wirkt in vielen Szenen unbeholfen und fahrig. Das liegt zum Teil am Drehbuch, die Figur bietet nicht wesentlich mehr, aber auch am begrenzten Talent von Cole Sprouse. Haley Lu Richardson gleicht das aber locker aus, ihre Figur ist einfach so sympathisch und lebensbejahend, da mag man es den beiden gönnen, und es erscheint auch nachvollziehbar, dass sie den Abstand, der drei Schritte (im englische sind es fünf Fuß) betragen soll, immer ein klein wenig geringer machen wollen.

Die Geschichte rund um Stellas Schwester wirkt hier natürlich schon arg konstruiert und auch nicht besonders glaubwürdig, liefert aber zumindest nochmal ein paar Momente, um die fröhliche Liebesgeschichte etwas abzubremsen und immer mal wieder auf den Boden zurückzuholen. Ich hätte mir da allerdings wie gesagt noch etwas mehr Mut des Regisseurs gewünscht, auf eben die Erkrankung an sich einzugehen. Ich habe selbst zwei 17-jährige Töchter, die zum Glück keine zystische Fibrose haben, aber ich mag mir kaum vorstellen, wie das für so einen Teenager sein muss, mit einer unheilbaren Erkrankung konfrontiert zu sein. Selbst wenn heutzutage die Behandlungsmöglichkeiten ganz gut sind, erfordert es doch lebenslange Behandlung und immer wiederkehrende Krankenhausaufenthalte, ja sogar eine Lungentransplantation muss dann mal sein. Hier geht Justin Baldoni für meinen Geschmack etwas zu nonchalant drüber weg, es gibt zwar einige berührende Szenen, auch ein Todesfall kommt vor, aber da sehe ich auch etwas verschenktes Potenzial.

Aber ich will nicht so viel meckern, unterm Strich ist “Drei Schritte zu dir” doch eine gelungene und teils durchaus dramatische Teenie-Romanze, die auch sicher nicht Menschen wie mich als primäre Zielgruppe hat, mir aber dennoch gut gefallen hat. Es ist vor allem Haley Lu Richardson, die mit ihrem fantastischen und überzeugendem Schauspiel diesen Film deutlich aus dem Mittelfeld hieven kann.
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 18. November 2020
Ernstes Thema, aber die Hauptdarsteller bleiben mir viel zu blass dabei.
Konnte keine rechte Verbindung aufbauen & daher war es mir zu zäh.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2020
Dieser Film ist einfach nur magisch. Ich habe ihn das erste Mal im Kino gesehen, mit ein paar Freunden und dem Typen den ich liebe. Er hat uns alle zu Tränen gerührt. Ich verbinde damit Emotionen und Gefühle die unbeschreiblich sind. Wenn ich den Trailer dieses Films sehe habe ich sofort die Erinnerung zurück. Jeder der typische Romantische Filme nicht aufstehen kann und ein Realist ist so wie ich, wird diesen Film lieben und nicht aufhören können ihn immer und immer wieder anzuschauen.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2020
Auch hier kann ich mich nur wiederholen, wer weiß worum es geht, der weiß auch, was man erwarten kann und genau das wird auch „Step by Step“ abgearbeitet, wobei auch hier die Krankheit hauptsächlich nur der Dramaturgie dient. Letztendlich muss die Taschentücher-Industrie ja von irgendetwas leben, von der Krankheit jedenfalls erfährt man nur Oberflächlichkeiten, was allerdings auch reicht. Will man nicht haben, will man auch keinen wünschen und die Konstellation das es sich auch hier um Teenager handelt, tut ein Übriges. In einer Teenager-Romanze will ich auch gar nicht mehr Input über die Krankheit haben. Dafür gibt es Dokumentationen und Bücher. Nach "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Du neben mir", "Wenn ich bleibe" und "Midnight Sun" also erneut eine "Tragik-Romanze" bei der man sich als mitfühlender Vater natürlich hütet, großartig was schlechtes zu schreiben. Es gibt auch kaum Anlass dafür. "Drei Schritte zu dir" schafft es vor allem in der ersten Filmhälfte die Kitschgrenze in Sichtweite zu lassen, aber nicht zu überschreiten.
Alles in allem ist der Film Genreentsprechend mehr als ordentlich gemacht. Handwerklich gibt's nichts zu meckern, Schauspielerisch passt das alles. Die Musik untermalt super und genau das macht den Charme aus, den solch ein Film trotz seiner Tragik haben muss. Ob das "Leben" im Krankenhaus, gerade in den USA, nun tatsächlich so ist wie dargestellt..., hm..., das lassen wir mal außen vor. Konzentrieren wir uns auf die romantische Geschichte unter wideren Umständen, da macht der Film nicht viel falsch.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 14. August 2019
Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Film so stark berühren kann, aber dieser Film hat es geschafft. Die Macher haben es geschafft, eine tödliche Krankheit mit sehr viel Gefühl und Liebe zu mischen und eine Achterbahn der Gefühle beim Kinobesucher hervorzurufen. Perfekt gemacht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2019
3 Schritte zu dir ist ein harter Film, der aber gleichzeitig so viele Glücksgefühle hervorbringt, sodass die Wahrheit, die dann wieder folgt, einfach nur wehtut
Es ist mein absoluter Lieblingsfilm 2019 geworden und ich kann ihn nur weiterempfehlen
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2019
Wunderschön! Ich denke dieser Film gehört zu den besten, die ich gesehen habe und ist an Emotionalität kaum zu übertreffen. Die Schauspieler passen perfekt zu den Rollen und man fühlt sich direkt mit ihnen verbunden. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Juni 2019
So ein wunderschöner Film! War mit einer Freundin in der Premiere, ich habe noch nie so viele tränen fließen lassen wie bei diesem Film. Aufjeden Fall sehenswert!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. Juni 2019
spoiler:
Bin vor ungefähr 2 Stunden aus dem Kino gekommen und muss sagen, das der Film mich wirklich sehr berührt hat..
Meiner Meinung nach wirklich einer der schönsten Filme die ich kenne.
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 13. Juni 2019
Also eigentlich mag ich solche verklärten Süßholzraspel Schmonzetten überhaupt nicht. Aber eigentlich wirkte der Film erstaunlich locker. Das mag angesich des Themas zwar deplatziert sein, aber es lässt einen doch hinschmachten. Die Gegebenheiten waren arg geschönt. Realismus spielte in dem Film überhaupt keine Rolle. Das war es denn auch, was mich den Film so negativ anstieß. "Ein Krankenhaus ist ein Funort, ähnlich wie ein Jugendcamp", "Im Krankenhaus ist es wie im 5-Sternehotel mit allen Annehmlichkeiten". Und ernsthafte Gespräche und Tod und Schmerz finden nicht statt?!?!?
So ein Bullshit. Anstelle glaubhaft die Zweifel, Ängste und Schmerzen zu zeigen, grinsen alle Figuren um die Wette.. Aaaber am Ende hat der Film einen bewegt und deshalb gibt es die Punkte.
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