Neueste Kritiken: Mia And Me - Das Geheimnis von Centopia
Mia And Me - Das Geheimnis von Centopia
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Ava
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3,0
Veröffentlicht am 17. Juni 2025
Mia & Me Der Film war nicht schlecht, aber hätte besser sein können.
Der Handlungsablauf ist ähnlich konzipiert wie in der Serie: Centopia wird von einem neuen Bösewicht bedroht, der die Insel der Elfen unter seine Kontrolle bringen möchte. Diese Storyline passt gut und gibt einem ein ähnliches Gefühl wie bei der Serie, ohne dass man das Gefühl bekommt, dass etwas kopiert wurde. Die Handlung kam so bisher in keiner Weise vor und ist etwas Neues, was sich gut an die Serie anschließt. Außerdem wurden manche Details aus der Serie wieder aufgegriffen, „alte Bekannte“ sind (neben den Elfen) in Centopia unterwegs.
Jedoch gibt es Einiges, was aus meiner Perspektive besser hätte gemacht werden können. 1. die Geschichte weist viele Parallelen zu bereits vorhandenen Fantasie Geschichten auf. Die drei Steine - Rubin, Saphir und Smaragd - sind genau gleich gewählt wie in der Edelsteintrilogie. Das Ende, an dem Alles auf magische Weise wieder ungeschehen macht, ähnelt sehr der Vorgehensweise von Ladybug bei Miraculous, die mit ihrem Glücksbringer die Welt wieder in Ordnung bringt. 2. Die Figuren von Mia im realen Leben und vor allem ihrem Großvater wirken sehr komödiantisch, was ich etwas überzogen finde. Eine gewisse Leichtigkeit schadet nicht und passt zur Geschichte/Zielgruppe, jedoch nicht ins Lächerliche gezogen. 3. Der Kontext der Realität ist etwas random. Die Idee, dass Mia zusammen mit ihrem Großvater in ihr altes Zuhause fährt, ist eine schöne Idee, jedoch fehlt das „Warum?“. ]Ebenfalls random ist, dass Mias Großvater ihre Verwandlung sieht. Es hat keinen Einfluss auf den Lauf der Geschichte und zieht keine Konsequenzen (außer dass Mias Opa vielleicht eine Gehirnerschütterung hat). 4. Gegen Anfang wird angedeutet, dass es vor Mia bereits eine Heldin von Centopia gab. Es lässt sich schon ahnen, dass diese ihre Mutter ist, jedoch wird dieser „Plottwist“ ohne Weiteres in der Mitte des Films fallen gelassen, statt daraus eine relevante Geschichte zu machen. Mia erfährt etwas über ihre verstorbene Mutter, doch nach 10 Sekunden ist die ganze Thematik wieder weg. 5. Details. Mias Eltern sind im Film ertrunken statt bei einem Auto Unfall umzukommen. In Centopia wird von Mayo geredet, obwohl Yuko in Folge 1 der Serie fragt, was Ketchup ist (weil es sowas in Centopia nicht gibt). Das typische Dreamteam von Yuko, Mo & Mia arbeitet zwar auf einer Seite, hat aber nicht diesen engfreundschaftlichen Teamgeist aus der Serie.
Also zusammengefasst: der Film war definitiv schön anzusehen und hat Kindheitserinnerungen aufgebracht, hätte aber an manchen Stellen besser ausgearbeitet sein können. Für Kinder bestimmt sehr gut und spannend, für Jugendliche die die Serie von früher kennen, mangelt es aber an paar Stellen.
Mia and me ist ursprünglich eine deutsche italienische Serie mit einem interessanten Art Design. Die Serie handelt von der Vollwaisen Mia die im realen Leben den Verlust ihrer (verschwundenen) Eltern verarbeitet. Ihr Vater hinterließ ihr ein Buch welches ein Spiel darstellt und Mia in die zauberhafte Welt von Centopia versetzt. Ab hier sind die Episoden animiert. Mia muss mit ihren Freunden Einhörner vor Dunkelelfen retten und erlebt kindgerechte Abenteuer. So viel zur Serie.
Der Film startet wieder in der realen Welt. Mia ist mit ihrem Opa am heruntergekommenen Familienferienhaus an einem idyllischen See gelegen. So schön ist das wenn man da wohnt, wo andere Urlaub machen... Dem Muster der Serie folgend wird Mia wieder nach Centopia gerufen und muss sich hier gegen einen bösartigen Frosch der die Elfen in eigene Untertanen verwandelt. Es folgt ein Abnutzungskrieg bei dem sukzessive immer mehr Elfen in Froschkönig-Untertanen verwandelt werden. Eine Zombiemetapher im kindgerechten Gewand. Die Lösung ist ein Set von Mcguffin Steinen die am Ende zum sehr vorhersehbaren und seichten Ergebnis (es geht gut aus) führen.
Nun ist mir klar, das ich als End 30er nicht die Zielgruppe bin und meine 2 hatten durchaus ihre Unterhaltung. Aber es ist mir unbegreiflich das man den Stoff der Serie (Eltern von Mia verschwunden, Kampf gegen Dunkelelfen, etc.) nicht besser verarbeitet. Was für eine Überraschung wäre wenn Mias Eltern in eben jenem Centopia gefangen wären? Der Verlust wird im Film sogar mehrmals thematisiert. Verschenktes Potenzial! Was wenn der Dunkelelfen König doch nochmal materialisiert worden wäre? Der Film hätte einen schönen Abschluss der Geschichte mit ordentlichen Gewicht bedeutet. So war es eine langweilige und etwas uninspirierte Geschichte, die handwerklich sehr gut gemacht ist aber schnell aus dem Gedächtnis verschwunden ist.
Endlich schafft die allseits beliebte und liebenswerte Heldin aus der erfolgreichen TV-Serie und von zahlreichen Kinderbüchern, den Sprung bzw. Flug auf die große Kinoleinwand. Die Rede ist von „Mia“, die mit ihrem neuen Abenteuer, dem „Geheimnis von Centopia“ nun endlich auch die Kinobesucher verzaubern kann. Der Film ist eine wunderbare und gelungene Kombination aus einer Mischung zwischen Realfilm und Animation. „Mia“ muss sich auf eine abenteuerliche Reise zu den entlegensten Inseln von Centopia begeben. Im Fernsehen begeistert die liebevolle Fee seit gut 10 Jahren. Zudem gibt es noch ein Fan-Magazin, zahlreiche Kinderbücher und jede Menge Merchandise-Produkte. Nicht zuletzt gibt es von „Mia and Me“ auch DVDs und Hörspiele, wovon bereits über 1,6 Millionen verkauft wurden (Bücher über 1,8 Millionen). „Mia and Me“ ist jedenfalls ein wunderschönes Abenteuer, in dem es um Erinnerungen geht. Es geht aber auch um Entscheidungen treffen, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Freundschaft und überrascht mit jeder Menge Fabelwesen, wie z. B. den traumhaft schönen Einhörnern, die nicht nur Kinderaugen erstrahlen lassen. Es ist ein rundum gelungenes und farbenprächtiges Abenteuer mit Regenbogen und natürlich darf auch ein Bösewicht nicht fehlen, was das Abenteuer auch ein wenig spannend macht. Man sollte vor dem Kinobesuch mit jüngeren Kindern unbedingt noch den Trailer anschauen. Nicht, dass es die ganz kleinen, zartbesaiteten Mädchen mit der Angst zu tun bekommen. Abgerundet wird das wunderschöne, phantasievolle und kindgerecht gestaltete Abenteuer von einem liebevollen Soundtrack, u. a. von der großartigen Sängerin Lisa-Marie und jeder Menge Einhörner! Alles in allem ein rundum gelungenes, spannendes und farbenprächtiges Abenteuer für kleine und große Einhorn-Fans. Aus der Botschaft des Films geht hervor, dass man, wenn man ein Held sein möchte, auch mutig sein muss. Die perfekte Botschaft also für alle kleinen Mädchen und Jungen, die selbst noch lernen müssen, mutiger zu werden. Untermalt wird das rundum gelungene Abenteuer von einem traumhaft schönen, romantischen und kindgerecht gestalteten Soundtrack.
Der Film ist ein Hybrid aus Realfilm und digitaler Animation. Mia kehrt zu ihrem Opa zurück, nachdem sie auf tragische Weise ihre Eltern verloren hat. Opa gibt sich alle Mühe, sie aufzuheitern und ins Leben zurück zu führen, doch das Mädchen hat andere Pläne, denn sie hat ein SOS empfangen. So schnell es geht, verschwindet sie wie von Zauberhand in einem magischen Buch, das sie immer bei sich trägt, und taucht darin als animierter Avatar ihrer selbst in der farbenfrohen Welt auf: Centopia. Zusammen mit einem Einhorn und dem Elfen Iko gilt es für sie, die wunderschöne Insel vor dem finsteren Toxor zu beschützen, einer Kröte, die Centopia mit aller Macht in Beschlag nehmen will. Damit das gelingt, muss sie ein Rätsel lösen, viele Abenteuer bestehen und sich auf dem Weg so einiges einfallen lassen. Eine Mutprobe, die sie mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert, soll zu den bevorstehenden Prüfungen gehören. - Basierend auf der gleichnamigen, offenbar erfolgreichen Serie.
Womöglich werden die Kleinen vom Film begeistert sein, vor allem, wenn sie diese fantastische Welt (vor allem die hier präsentierten Farbwelten sind ohne Übertreibung prachtvoll) bereits aus dem Fernsehen kennen. Diese Welt ist leicht zu konsumieren: es gibt ein recht klar unterscheidbares Gut und Böse, Mädchen dürfen auch mal stark und klug sein, vor allem - und das ist eine Information, die sehr beiläufig rüberkommt - sind sie durchweg superschlank, die Vorstufe zur Magersucht, was mir so gar nicht unbedenklich scheint. Während die Geschichte angenehm sensibel in der realen Welt startet, wirkt sie in der grellbunten und hektischen Welt bald recht vordergründig. Wenn Mia gegen Ende eine mutige Entscheidung trifft, um den Konflikt zu lösen (erkenne und umarme deinen Feind), ist das zwar das gute Herz des Films, könnte m.E. in all dem sonstigen Wirbel jedoch allzu leicht untergehen.
An sich schöne Botschaft droht in einer Welt aus vergleichsweise schlecht animierten Stereotypen und unnötiger Hektik zu versanden. Ein Abenteuer, das, fürchte ich, bald nach dem Konsum verpufft.