Neueste Kritiken: The King's Man: The Beginning - Seite 5
The King's Man: The Beginning
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Riecks-Filmkritiken
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2,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2021
Die Eleganz ist zurück auf den Kinoleinwänden. Kurz nach Jahreswechsel schlagen die King’s Man wieder zu und retten die Welt vor der totalen Vernichtung. Diesmal jedoch kämpfen sie nicht für den Erhalt der Gegenwart, sondern tauchen wir mit ihnen ab in die eigene Historie und begutachten, wie es überhaupt zur Gründung dieser sehr speziellen Geheimorganisation kam. Auch wenn der zweite Teil der Reihe zuletzt etwas enttäuscht hat und nicht an die Stärken von KINGSMAN: THE SECRET SERVICE anknüpfen konnte, so war doch die Hoffnung groß, dass mit diesem Prequel wieder vermehrt auf die alten Stärken gesetzt wird. Dieser Wunsch wird auch teilweise erfüllt, denn tatsächlich bekommen wir einige sehr interessante Kampfchoreografien präsentiert, einen recht interessanten Antagonisten, sowie eine menge actiongeladener Gewalt, kombiniert mit unzähligen humoristischen Sprüchen. Leider jedoch, bekommen wir davon viel zu wenig in oftmals viel zu stümperhafter Form. Die Protagonisten bringen viel zu wenig Persönlichkeit mit sich, auch wenn es immer eine Augenweide ist Ralph Fiennes bei der Arbeit zuzuschauen. Zudem besteht der Film zu einem viel zu großen Anteil nur aus Exposition und liefert uns darüber hinaus viel zu wenig ausgefallene und einfallsreiche Ideen. Stattdessen wird uns ein etwas überzogener Agentenfilm gezeigt, der sich nur marginal von seinen Genrekollegen unterscheidet. Die gesamte Story wird zudem in ein reales historisches Szenario etabliert, was meiner Ansicht nach, ein großer Fehler ist, denn dadurch fehlen einfach viele Freiheiten, die sich die ersten beiden Teile nehmen konnten. Letztlich ist es ein solider Actionfilm, der ein wenig Unterhaltung bringt, aber bei weitem nicht aus der Masse heraussticht und den ich in dieser Form absolut nicht gebraucht hätte.
Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/the-kings-man-the-beginning