Nacg, Superman bekommt nun also das Supergirl, die wir aber schon am Ende des ersten Films kurz gesehen haben. Milly Alcock spielt eine versoffene, neben sich stehende junge Frau, die alles tut, um ihrer Verantwortung und ihren Fähigkeiten zu entfliehen.
Das bedeutet, dass wir hier einen Film haben, in den die Heldin eher widerwillig in eine Geschichte verwickelt wird und sich erst einmal ausnüchtern muss, bevor sie über sich selbst hinauswachsen kann. Dabei verzichtet der Film darauf, eine große übergeordnete Handlung zu erzählen, sondern reduziert das Ganze auf einen fast schon Roadmovie-artigen Plot, bei dem die Heldin versucht, ihren Hund zu retten.
Das führt einfach dazu, dass die Hauptfigur durch diverse Szenarien reist und in verschiedene Kampfmomente gerät. Dabei zeigt der Film durchaus eine gewisse Kreativität, wenn es darum geht, schräge Umgebungen zu erschaffen. Gleichzeitig springt er aber etwas zu rabiat zwischen den Stimmungen, wenn manche Szenen geradezu schreiend komisch sind und sich Rückblenden dann als extrem tragisch erweisen.
Aber man ist ja eben nicht darauf aus, einen riesigen Blockbuster daraus zu machen, sondern einen kleinen, kurzweiligen Film im Superhelden-Genre. Und dieser wird sicherlich eher unscheinbar an der Kinokasse durchrauschen. Trotzdem macht er im Kleinen recht viel Spaß, und insbesondere die Auftritte von Superman sowie die Chemie zwischen ihm und ihr bringen positive Aussichten für die Zukunft.
Jason Momoas Part als Lobo ist auch nicht verkehrt. Allerdings könnte ich mir nicht vorstellen, diese Figur in einem Film als Hauptprotagonist zu sehen, sondern eher so wie hier: Als Stichwortgeber ist er eigentlich ausreichend.
Fazit: Ein unscheinbarer Blockbuster, der auf kleinem Level eigentlich nichts entscheidend falsch macht.