Supergirl
Durchschnitts-Wertung
3,0
51 Wertungen

17 User-Kritiken

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Fiøna Banditø
Fiøna Banditø

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. Juli 2026
Ich fand den Film super. Endlich mal eine Superheldin, die nicht in das Klischeebild passt aber trotzdem sympatisch und nachvollziehbar ist. Außerdem ist Milly eine tolle Schauspielerin. Ich freu mich, auf die kommende Filme mit Supergirl:)
die kurbel kino
die kurbel kino

23 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2026
achtung ! ! ! !
überflüssiger text ! ! !

mir fällt nämlich überhaupt nichts ein, was ich zu diesem film sagen möchte, bzw kann.
alles, was mir einfallen könnte, steht bereits in der kritik von Isabelle D., also übernehme ich ihre kritik hier einfach mal.
abgesehen davon, dass auch ich die rolle von momoa nicht verstanden habe, habe ich im grunde den ganzen film überhaupt nicht verstanden. beziehungsweise, warum der überhaupt gemacht wurde.
also klaro, natürlich schon. man hat eine-n stressige-n arbeitstag / arbeitswoche hinter sich und will sich abends einfach nur mal unterhalten lassen. also ab ins kino und da will man sich für seine zehn euro natürlich nicht den ´superman´ aus dem jahr 1978 ansehen, wo man die bindfäden quasi sehen kann.
aber hier fehlt irgendwas. das thema ´weibliche superhelden´ wird hier irgendwie nicht richtig vorangebracht, das hat ´captain marvel´ schon erledigt. nicht neu genug, nicht anarchistisch genug, nicht innovativ genug.
aber ich gebe es zu, nach einer harten arbeitswoche würde ich, statt einem spieleabend (würg) mit dem pärchen von gegenüber, mir auch lieber diesen film anschauen, um die blöde arbeit aus meinem blöden schädel zu kriegen.
dafür taugt dieser film hier schon ein bischen.
Pandorion
Pandorion

1 Follower 18 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 19. Juli 2026
Solide Superheldenfilm wenn man Ihn mit dem DC-Universum vergleicht, der punktuell noch etwas mehr Humor hätte vertragen können, wenn man Ihn so abgedreht darstellen will. Für mich etwas unbefriedigend, dass die Vorgeschichten Supermen und Supergirl nicht ausreichend abgestimmt waren. Effekte waren aber gut und Hauptdarstellerin war passend besetzt.

Den Fim mit Inhalt aka Supermen mal anderes anzugehen hatte Potetial, jedoch ist man auch hier darauf ausgewichen es massentauglich zu verpacken. Wenn Gewalt, dann entweder doch etwas blutiger oder wie bei Buds Spencer. Das lösst Marvel besser, wenn man den Gegner weniger Humanoid darstellt und dann auch was fachgerecht wegkloppen kann, frei nach den Kalandaha Chroniken "Jungchen, das muss weg".

Fazit: Etwas mehr Dark Adam hätte dem Film gut getan, als es -mit den punktuell vorhandenen Logikschwächen- zu einer Art Supermen Version werden zu lassen = Videoabend reicht also.
Isabelle D.
Isabelle D.

331 Follower 526 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. Juli 2026
"Supergirl" von Craig Gillespie ist ein solider Actionfilm geworden und stellt Supermans Cousine Kara als Gegenentwurf zu Clark Kent auf: emotional abgewrackt, traumatisiert, zynisch, abgeklärt. Ihr einziger Freund ist Hund Krypto (der übrigens vollständig animiert ist und verblüffend echt wirkt). Eigentlich lautet ihr Motto "Not my Circus, not my monkeys", sie will sich aus allem heraushalten und ihre Ruhe haben. Aber so ganz unähnlich ist sie ihrem Vetter dann doch nicht, und eh sie begreift, was los ist, hat sie sich auch schon in eine Angelegenheit eingemischt, die Krypto zum Verhängnis werden könnte ...

Zugegeben, die Handlung ist ziemlich dünn. Zwischen den beiden jungen Protagonistinnen könnte die Chemie noch etwas mehr sprühen. Und was genau Jason Momoas Figur in der Geschichte zu suchen hatte, habe ich auch nicht ganz verstanden. Vielleicht wollte man sich dann doch nicht auf die weiblichen Hauptrollen alleine verlassen. Gleichzeitig ist der Film kurzweilig, geradlinig erzählt und der Hund extrem niedlich.

Fazit: Kann man sich gut angucken, auch wenn's kein Meisterwerk ist.
Antonia .spl_
Antonia .spl_

7 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 14. Juli 2026
„Supergirl“ ist leider ein Film, der deutlich mehr Potenzial hat, als er letztlich ausschöpft. Milly Alcock macht ihre Sache als Kara Zor-El grundsätzlich gut und bringt eine angenehm raue, verletzliche Seite in die Figur ein. Gerade in den emotionaleren Momenten merkt man, dass hier eine interessante Interpretation von Supergirl steckt.
Das Problem ist jedoch das Drehbuch. Die Handlung wirkt über weite Strecken überladen und gleichzeitig überraschend vorhersehbar. Viele Szenen fühlen sich an, als hätte man sie in ähnlicher Form schon in zahlreichen anderen Superheldenfilmen gesehen. Auch das Tempo schwankt stark: Während manche Abschnitte unnötig in die Länge gezogen werden, rauscht der Film durch wichtige Charakterentwicklungen förmlich hindurch.
Optisch gibt es einige gelungene Bilder und die Weltraumkulissen sehen stellenweise beeindruckend aus. Allerdings wirken manche CGI-Sequenzen künstlich und nehmen den Actionszenen ihre Wirkung. Der Gegenspieler bleibt zudem blass und hinterlässt kaum Eindruck, wodurch es dem Film an echter Spannung fehlt.
Am Ende bleibt „Supergirl“ ein durchaus anschaubarer, aber leider sehr durchschnittlicher Superheldenfilm. Fans des DC-Universums werden vermutlich ihren Spaß haben, doch für einen Neustart der Figur hätte es mehr Mut, mehr Eigenständigkeit und vor allem ein stärkeres Drehbuch gebraucht.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 11. Juli 2026
Also, ich muss für den Film jetzt einmal eine Lanze brechen. Die schlechten Bewertungen sowohl von der Presse als auch einzelnen Usern kann ich nicht nachvollziehen. Der Film hat meine Erwartungen deutlich übertroffen und erzählt die Geschichte von Supergirl spannend, innovativ und unterhaltsam. Es ist Wirklich eine Empfehlung ins Kino zu gehen.
Jan
Jan

12 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. Juli 2026
Nichts besonderes, aber besser, als der durchschnittliche Marvelfilm nach Endgame. Außerdem sehr kurzweilig und damit nicht langweilig.
BibiG3
BibiG3

1 Follower 58 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 3. Juli 2026
Hat mich gut unterhalten. Die Schauspielerin ist aus House of Dragon  Sie war eine bisschen hyperaktiv aber sonst wars ganz gut.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 309 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2026
Auch wenn ich bisher keinen anderen "Supergirl"-Film gesehen habe, kann ich sagen, dass mir diese Version recht gut gefällt. Milly Alcock ist eine gute Besetzung und trägt das unterhaltsame und mit vielen originellen Figuren wirklich hervorragend produzierte Spektakel, so dass es fast nicht auffällt, dass die Story spoiler: gar nicht sonderlich facettenreich
ist. Ein Blockbuster, der hält., was er verspricht und auch im Hinblick auf weitere Folgen mehr Zuschauer verdient hätte
FILMGENUSS
FILMGENUSS

1.001 Follower 974 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. Juni 2026
IN DEN WELTRAUM HINEINSCHREIEN
von Michael Grünwald /

Thanos und eine Lanze für den Comicfilm

Ich weiß nicht, warum gerade im Genre des Superheldenfilms andauernd geunkt wird. Wenn schon, dann müsste sich den Vorwurf des sich wiederholenden Einheitsbreis fast schon jede Art von Film gefallen lassen. Dabei darf man nicht vergessen, dass alle Geschichten dieser Welt sowieso nur auf wenigen narrativen Mustern beruhen.

Dass nur in dieser Welt der Capes und Anzüge und Superkräfte mehr inhaltliche Variation eingefordert wird, und im Sektor des romantischen Films, des queeren Films oder des Actionfilms deutlich weniger, mag verwundern. Doch womöglich liegt die Provokation zum Spott gerade in der Haltung so mancher Übermenschen, wenn sie in falscher Bescheidenheit die Welt retten müssen – und der Antagonist selten reflektiert, warum er eigentlich alles unterjochen will.

Es mag dieser Mangel an Besinnung sein, der das Genre für manche so dumm erscheinen lässt. Nach dem nach wie vor für sich alleinstehenden Jahrhundertwurf eines Thanos und dem Aufbegehren ausgesuchter Avengers gegen ihn hat der Comicfilm dahingehend wirklich alles unternommen, um für voll genommen zu werden.

Superhelden und ihr Bewusstsein, Superheld zu sein

DC hat sich der Schwere eines Zac Snyder, dessen Interpretationen ich aber schätze, weile sie nahe an den Figuren der Heftvorlagen sind, entledigt. Weg mit den Ego-Trips und den Selbstgerechtigkeiten. Mit diesem Jammern auf hohem Niveau über verpasste Kindheiten, katastrophale Schicksale und sippenhaftende Widersacher.

Man muss zugeben, Henry Cavill und Ben Affleck waren sich zwischen gefälligem Gehabe eines Tech-Milliardärs und repräsentativer Eitelkeit wohl immer stets bewusst, wie toll sie nicht sind. Davon ist im neuen Tonfall von James Gunn kaum mehr etwas übrig. Sein Superman ist weitestgehend frei von Selbstüberschätzung.

Dieser Superman kann mit dem Begriff Superman wenig anfangen und wirkt eher so wie einer, der mal wieder Lust hat, etwas für die Allgemeinheit zu tun. Wie angenehm unprätentiös. Und wie ehrlich bescheiden. David Corenswet trifft den Charakter auf den Punkt. Sympathisch, nahbar, manchmal peinlich und sagenhaft freundlich. Seine Cousine macht es ihm gleich.

Ein Take-Away-Abenteuer, handlich und zeitgemäß

Bereits im neuen Superman von vor einem Jahren angeteasert, bekommt Ex-Targaryen-Mädchen Milly Alcock nun ihren Solo-Auftritt. In einem Abenteuer, das an Originalität jetzt nicht gerade ersäuft, dafür aber dazu steht, dass in diesem Genre wie in jedem anderen auch Geschichten nicht viel anders können als Vorhandenes zu variieren.

Da gibt es die finsteren Briganten mit Matthias Schoenaerts als gepiercter Sklavenhändler Krem, der junge Mädchen entführt, um den Fortbestand seiner Rotte zu sichern. Ganz schön düster für ein leichtfüßiges Abenteuer. Mädchenhandel, Missbrauch, Unterdrückung – schwere Themen, die Craig Gillespie (I, Tonya, Cruella) auf wundersame Weise zu einem Missstand macht, über den man nicht lamentiert oder in Schockstarre verharrt, sondern den es zu ändern gilt. Ärmel hoch, das Schwert fest im Griff – und die Rache wird zum süßen Wort.

Leg dich nicht mit Frauchen an!

Dieses Supergirl will genauso wenig super sein wie ihr Verwandter, der es sich auf Erden bereits gemütlich gemacht hat. Mit dem animierten Hund Krypto und verbeultem Raumschiff säuft sie sich durchs Universum, von Spelunke zu Spelunke, ohne Ziel und Aufgabe. Diese lasterhafte Fehleranfälligkeit ist die Augenhöhe, die es braucht.

Die kleine Ruthye läuft ihr über den Weg, die Rache nehmen will an Krem, hat der doch ihre ganze Familie auf dem Gewissen. Kara, so Supergirls eigentlicher Name, kann da nicht nur zusehen. Der Altruismus schlägt durch, und dann wird auch noch Krypto vergiftet, von eben diesem Nadelkissen an Unhold, dem beide nun hinterherjagen – für Rache und Gegengift.

Anders als John Wick, der den Tod seines Hundes einfach nur rächen will, ist Supergirl nicht nach Rache aus – wie wohltuend wenig selbstgerecht. Im Prinzip aber ist es eine ähnliche Geschichte, nur mit deutlich mehr Aliens, und zwar so vielen unterschiedlichen Arten, dass das Star Wars- Universum fast schon Sorge haben muss, das Zepter der Biodiversität zu verlieren.

Aliens wohin man blickt

Mit liebevoll analogem Monsterdesign, wie sowas eben zu sein hat, muss Craig Gillespie gar nicht mal große Einladungen aussprechen, damit man den beiden jungen Frauen ins Abenteuer folgt. Man hätte das auch so getan, weil man mit einer wie Kara auch befreundet wäre, hätte sie keine Superkräfte. Weil die Dame schlicht und ergreifend das Herz am rechten Fleck hat, ohne Mission, ohne hehrem Ziel, sondern einfach nur, weil manche Umstände es verlangen.

Wie normal sind Superhelden?

Dieses Herunterbrechen auf den Charakter gelingt. Milly Alcock ist neben David Corenswet eine Nachbarin von nebenan, eine geerdete Person. Mit sich selbst niemals ganz im reinen, aber auf eine Weise, die Identität einfach mit sich bringt.

Supergirl ist ein launiger, kompakter, unverkrampfter Ausflug, nimmt nebenher noch feministisch angehauchte Frauenpower mit, ohne penetrant zu wirken – und schenkt am Ende noch Jason Momoa, der seinen Aquaman verloren hat, ein neues Leben als Baumarkt-Version von Gene Simmons von den Kiss. Dieses bärige Raubein schaut nur zufällig vorbei und kreuzt den Weg der beiden tatkräftigen  Frauen, ohne sich gleich zu irgendeiner League zu bekennen.

Supergirl ist dabei ein Film ohne Zwang, aufgesetztem Idealismus oder einer ganze Epochen umspannenden Queste. Gillespies Film ist einfach nur ein Abenteuer. Wie herrlich simpel, geradeheraus. Zwar nicht erfrischend anders, dafür aber erfrischend normal.


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