Ich mag Shakespeare, mir ist aber noch keine wirklich gute Verfilmung untergekommen. “Titus” hier befasst sich nicht nur mit einem eh schon eher unpopulären Werk des Meisters, sondern wartet auch noch mit einer maximal, ja wie soll man es nennen, ungewöhnlichen Inszenierung. Hier wird irgendwie alles vermischt und vermengt, der Film spielt gleichzeitig in der Antike und in der modernen Welt, dann wieder doch nicht und, ja keine Ahnung, das ist alles total weird, um mal den Sprachschatz meiner Töchter zu bemühen. Dazwischen dann immer wieder diese eigentlich unheimlich schönen, poetischen Verse, dann auch noch vorgetragen vom großartigen Anthony Hopkins. Aber das rettet diesen Quark hier auch nicht.
Sorry Leute, aber ich kann hiermit absolut nichts anfangen, ich habe viel von dem, was da dargestellt wird, auch gar nicht verstanden, das ist alles maximal konfus und irgendwie auch total verstörend. Damit bleibt es auch dabei, ich habe noch keine wirklich gute Shakespeare-Verfilmung gesehen.