Neueste Kritiken: Der Herr der Ringe - Die Gefährten - Seite 6
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
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crimson
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Veröffentlicht am 19. November 2010
Was habe ich damals dieses Buch verschlungen. Ein Meisterwerk...quasi die Erfindung der modernen Fantasygeschichte. Und dann, kurz danach, kam die Nachricht das dieses Epos bald in die Kinos kommt: Vorfreude pur...die Erwartungen waren riesig. Und sie wurden weitesgehend nicht enttäuscht. Na klar, es hat einiges gefehlt. Tom Bombadil, einer der sympatischsten Charaktere im Buch, und seine Frau wurden komplett rausgeschnitten. Der gesamte Anfang extrem beschleunigt und einige Sachen etwas umgeändert. Trotzdem hat es mich, und im übrigen auch die meisten der Tolkien-Fans (soweit ich das mitbekommen habe), nicht so sehr gestört. Denn "HDR - Die Gefährten" ist...ja was soll man sagen...ein Meisterwerk. Optik, Sound, Kulisse, Schauspieler, die Liste kann man beliebig weiterführen, ein Traum. Neuseeland als Drehort war und ist einfach Perfekt: Neuseeland ist Mittelerde! Wenn ich diesen Film sehe bekomme ich immer noch jedes Mal Gänsehaut. In den 80er Jahren gab es Star Wars. Anfang des neuen Jahrtausends war es HDR. Die Menschheit wird noch etwas warten müssen, bis wieder so etwas Großes über die Leinwände flackert. Wenn man mal vom Buchvergleich absieht, hat der erste Teil der HDR-Trilogie fast keinen Makel, und wird auch noch in vielen Jahren die Menschen begeistern.
Mit der als zu diesem Zeitpunkt als unverfilmbar geltenden Verfilmung der "Der Herr der Ringe" Buchtrilogie erschuf Peter Jackson zwei fantastische und einen meisterhaften Fantasyfilme die zu Recht siebzehn Oscars einheimsten, obwohl die Reihe wie jede mit jedem Teil marginal schwächer wurde. "Die Gefährten", der doch mit einigem Abstand stärkste Film der Reihe zeigt in aller Deutlichkeit wie ein Fantasyepos zu beginnen hat und setzt bis heute Maßstäbe. Die Geschichte wird behutsam, streckenweise sogar langsam entfaltet ohne dabei gemächlich oder gar langweilig zu wirken. Auch auf Charakterzeichnung legt Jackson vor allem in den ersten 90 Minuten großen Wert und skizziert seine Figuren, die größtenteils nachvollziehbare Gründe für Ihr Handeln haben sehr genau. Auch die Darsteller glänzen mit grandiosen Leistungen, allen voran Sean Bean als Mensch mit Fehlern, welcher jedoch eigentlich Gutes im Sinn hat spielt seinen Quasi-Gegenpart Viggo Mortensen regelrecht an die Wand. Auch Ian McKellen, welcher die Rolle des Gandalf lebt spielt hier wohl die Rolle seines Lebens. Dagegen fallen lediglich ausgerechnet die zwei Hauptdarsteller Elijah Wood als Frodo und Viggo Mortensen als Aragorn deutlich ab. Viggo Mortensen ist dabei der kleinere Vorwurf zu machen, da sein doch arg glattgebügelter Superheld einfach wenig Möglichkeiten zur darstellerischen Entfaltung bietet, immerhin schafft er es all seine Emotionen glaubhaft hinüberzubringen und die etwas aufgesetzt wirkende Lovestory mit Arwen glaubhaft zu machen. Elijah Wood hingegen schafft es als Frodo nur bedingt die Motivation seines im Grunde bis dahin unbedeutenden Hobbits zum Ringträger und damit Helden zu werden dem Publikum nahe zu bringen. Alle anderen Darsteller machen ihren Job sehr gut ohne dabei allerdings die Qualität der beiden oben genannten zu erreichen. Die zwei größten Stärken des Films sind wohl das Drehbuch und die Inszinierung. Das Drehbuch schafft es vollkommen überraschend alle wesentlichen Elemte der Herr der Ringe Bücher unterzubringen, und streicht genau die richtigen Stellen ohne damit die Atmosphäre der Bücher zu verlieren. Die Inszinierung hingegen glänz vor allem durch ihre Ambivalenz. Vor allem die erste halbe Stunde mit ihrer beschaulichen, harmonischen Atmosphäre ist brilliant eingefangen und für sich gesehen schon ein Meisterstück. Auch der Übergang in immer bedrohlichere Gefilde gelingt fließend ohne Übergänge und absolut überzeugend. Über die Specialeffects muss nur soviel verraten werden: Sie sind bis heute auf extrem hohen Niveau und wirken absolut natürlich. Beeindruckend ist vor allem die (in "die Gefährten" noch Recht eingeschränkte) Darstellung der Kreatur Gollum. Alles in allem ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" der stärkste Teil der Reihe und gilt zu Recht als Meisterwerk. Der Film wiegt mit seinen zahllosen Stärken die minimalen Schwächen auf und ist - das kann man knapp zwölf Jahren wohl behaupten- absolut zeitlos. Leider ließ die Filmreihe mit dem zweiten und dritten Film doch ein wenig nach und scheiterte auf sehr hohem Niveau daran, das Geschichtenerzählen über die Darstellung der Eskalation eines großen Krieges nicht zu vergessen. Dies gelang circa elf Jahr später der Fantasyreihe "Game of Thrones", welche auf einer ebenso brillianten Buchvorlage basiert deutlich besser. Dennoch erhält der erste Film der Reihe von mir wohlverdiente fünf Sterne.
Die Bücher waren schon sehr gut und die Filme sind ebenfalls absolute Spitzenklasse. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich bei einem anderen Film dermaßen auf die Fortsetzung gefreut habe, wie bei diesen und meine Erwartungen daran noch übertroffen wurden. Alle drei Filme waren super spannend und toll umgesetzt. Genial.
Geniales Meisterwerk von Peter Jackson...die Bücher sind nicht so gut wie der Film, denn der ist einach der beste der je gemacht wurde...Bester Film aller Zeiten!
Peter Jackson hat es geschafft ein als unverfilmbar geltendes Buch grandios in Szene zu setzen. Man findet im Film alle wichtigen Details aus Tolkiens Welt wieder und die Rollen sind perfekt besetzt. Besonders "Die Gefährten" hält sich an die Romanvorlage. Teilweise wurden Dialoge 1:1 übernommen. Ein Mailenstein der Filmgeschichte.
Tolkien wußte, was er tat, als er sein Werk als unsterbliche Legende aus einer untergegangen Zeit verfasste, welches mit sprachlichen Mitteln eine fantastisch eigenwillige und dennoch vertraute Welt umschrieb. Es ist Jacksons großes Verdienst, dass die Filme dem Werk neues visuelles Leben einzuhauchen und dabei doch den Ton der Bücher durchweg zu treffen. Dazu tragen sicherlich auch die sehr guten Darsteller bei, jedoch auch die Liebe zum Detail des Filmemachers. Zwar sind die Films sehr lang, aber vermögen es dennoch, die Zuschauer mitzureißen und mit angehaltenem Atem die Handlung zu verfolgen. Das ist ein Kunststück für sich und bedeutet auch, dass man die Filme auch mehrmals sehen kann. Einfach sehr gut gemachtes Kino!
Pack deine Sachen, denn der Hobbit Frodo nimmt dich mit auf ein Fantasy-Abenteuer der Extra-Klasse! Ich bin kein Fantasy Fan, ich mag kein Harry Potter, ich mag auch nicht den neuen Percy Jackson. Nein, das alles ist einfach nichts für mich. Trotzdem muss man, zumindest jeder der sich ein bisschen mit Filmen beschäftigt sagt das, Herr der Ringe gesehen haben, denn dieser Streifen gefällt selbst denen, die kein Anhänger des Irrealen sind. Gut, folglich hab ich mir den Film ausgeliehen und ihn mir angesehen. Gleich in den ersten Szenen fällt mir auf, dass dieser Fantasy Film anders ist. Schon allein die Umgebung und die Charaktere erscheinen in einem solchen Glanz! Desweiteren hatte ich Angst, mich nicht wirklich in der Story zurecht zu finden. Falsch gedacht! Die Geschichte rund um den "Einen Ring" wird so detailliert und gut erzählt, dass man gar nicht so viel mitdenken muss. Wenn man es mit anderen Worten will, die Story ist um tausendfaches besser als das "tolle" Werk Dungeon Siege des Herrn Uwe Boll (bitte NICHT anschauen!). Dann sind da auch noch die Dialoge, die einfach nur von besten Vokabular glänzen. Die Maskengestalter haben auch beste Arbeit geleistet und auch die sogenannten Orks wirken echt erschütternd und angsteinflößend, wenn man es so nennen will. Das der Film mit der ein und der anderen "Klo-Pause" ungefähr drei Stunden dauert, kümmerte mich hierbei gar nicht.
Fazit: Großes Fantasy Kino, auch für die, die das Genre nicht so mögen!