Neueste Kritiken: Everything Everywhere All At Once - Seite 2
Everything Everywhere All At Once
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Thomas Z.
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3,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2023
Ein Film, der sieben Oscars abräumt, kann nicht schlecht sein! Das liegt vor allem auch in der persönlichen Erfahrung begründet. Die letzten gut dreißig Jahre habe ich keine mit dem Haupt-Oscar ausgezeichneten Filme gesehen, die wirklich schlecht gewesen wären. Was indes immer mal passieren kann, ist, dass ein Film nicht den subjektiven Erwartungen, den eigenen Parametern zur Meisterwerkkrönung entspricht. "Everything everywhere all at once" von den Daniels (Daniel Scheinert & Daniel Kwan) ist so ein Film. Ich erkenne die große handwerkliche Klasse, den kreativen Output, die vielen Filmzitate und letztendlich auch die Botschaft, aber es berührt mich nur peripher. Die großartige Michelle Yeoh hat sich ihren Oscar redlich verdient. Eine Performance, die einem so viel abverlangt mit einer wahnsinnigen Bandbreite an Emotionen, Action etc. so spielerisch zu handlen, verdient jeden Respekt. Im Grunde haben wir es mit einem philisophischen Film zu tun. Da fehlt mir aber einfach die Ruhe, auch mal selbst nachdenken zu können, das lässt die Bilderflut und der hektische Aktionismus, in dem sie präsentiert wird, einfach nicht zu. Zusammenfassend erkenne ich die hochwertige Arbeit an, bin mir aber sicher, dass "EEAAO" nie zu meinen Lieblingsfilmen zählen wird.
Nach einer Zweitsichtung, möchte ich noch folgendes ergänzen: Die Erwartungshaltung ist eine komplett andere, man weiß, was auf einen zukommt und wird nicht so drastisch überfahren, wie bei der Erstsichtung. Das öffnet Räume, die eine Reflexion ermöglichen, und es gibt tatsächlich genug, über das sich nachzudenken lohnt: "Nur weil ich das Gute in den Dingen sehe, macht mich das nicht naiv. Es ist strategisch und notwendig. Das ist meine Art zu kämpfen." Gute Texte, die auch die sehr humanistische Ambition des Films verdeutlichen. Möglicherweise haben wir in diesem Universum die schlechteste Version von uns selbst zu ertragen, die trotzdem liebenswert und wichtig ist. Wenn einem das Leben übel mitspielt, kann man sich zumindest dem altruistischen Taumel hingeben, dass es in anderen Universen durchaus hilfreich sein könnte. Leider zähle ich nicht zu den Menschen, die sich beim Anblick von Würstchenfingern enthusiastisch auf die Schenkel schlagen. Mit dieser extrem infantilen Form von Flachhumor, kann ich rein gar nichts anfangen, und ich finde auch, dass er den Film beschädigt (Butt-Plugs und Dildos inbegriffen). Vorerst bleibt es bei meiner Bewertung!
Ich weiß nicht, ob ich mit diesem merkürdigen Film einfach intellektuell überfordert war - Aber ich fand ihn unglaublich schräg, ohne charmant oder unterhaltsam zu sein. Eine Mischung aus unlustig, langweilig und bescheuert. Definitiv keine Empfehlung.
Viele sind der Meinung, in diesem Film wäre zu viel auf einmal komplett wirr verbaut worden, was schlussendlich den Wert des Filmes mindern würde. Tatsächlich empfand ich das Anfangs ähnlich, ich wusste nicht, wohin mich dieser Film führt, was soll in 2h & mehr das Anfangsgefühl noch verbessern? Es war die Message (zumindest die, die ich meiner Meinung nach herausbekommen habe). Am Ende des Films saß ich doch glatt mit Wasser in den Augen da (ja, auch als gestandenes Mannsbild!) und dachte mir einfach nur: Wow! Dies ist einer der Werke, die man definitiv aufmerksam und mit ein bisschen Whiskey intus bis ganz zum Schluss sehen sollte und erst dann offenbart sich eine Botschaft, die einen rührt. Kämpfe nicht immer gegen alles an, versuche die Welt auch mal positiv zu sehen um sie ins Positive zu verändern. Und manchmal lösen sich dadurch lang bekämpfte und befürchtete Probleme und Herausforderungen von selbst. Es mag mir nicht jeder meiner Meinung zustimmen, das ist auch in Ordnung, soll schließlich sich jeder selbst die eigene bilden, aber meines Erachtens nach hat Michelle Yeoh und ihr Nebendarsteller den Oscar zu Recht bekommen. Danke für diesen Film!
Dass der Film mit 7 Oscars bedacht wurde war für mich Grund, den Film anzusehen. Ich fand ihn mehr als enttäuschend. Ein wildes Durcheinander von seltsamen Kostümen, Stuntszenen, Gewalt und irgendwie altmodisch wirkender Science Fiction. Also wenn ich mir den Film auf Netflix angesehen hätte, wäre wahrscheinlich nach einer Viertelstunde Schluss gewesen. Warum so ein Quatsch 7 Oscars bekommt - keine Ahnung.
ZU lang, ZU laut, ZU bunt, ZU ambitioniert. Vielleicht war auch meine Blase zum Ende hin ZU voll. Oder ich bin für diese Art von Filmen einfach ZU alt .. (70)
Tränen kullerten, es wurde gelacht und verwirrt mit dem Kopf geschüttelt. Das Beste, was ich seit langem gesehen habe. Vielleicht etwas zu lang, aber es ist eine Reise, diesen Film schauen zu dürfen. Einfach nur wunderschön, was die Daniels wieder geschafft haben.
Für mich und 5 Freunde, alle 45+, alle hochschulgebildet+, beide Geschlächter, locker DER schlechteste Film den wir je gesehen haben. Einige Szenen sind einfach nur blöd, degutant, überflüssig und sinnlos-hoch-10. Das dieser Schund solch eine Oscarflut erfährt und andere, wie z.B. Tar oder Blanchet völlig leer ausgehen ist in hohem Maß unverständlich. Vielleicht ist das aber nur ein Massentest der Bevölkerung um festzustellen welchen Grad der Verblödung wir alle bereits erreicht haben.
Keine Ahnung, für mich ist der Film ein schlechter Scherz. „Hurz“ von Hape Kerkeling machte für mich mehr Sinn. Anscheinend fehlt mir für diese Art von Kunst jegliches Verständnis. Als der Film im Universum, in dem alle Hotdog Finger“ haben angekommen ist, musste ich leider gehen. Es lässt sich aber sicher ganz viel Gesellschaftskritisches reininterpretieren. Wie bei einem Stück ranziger Butter ja auch.