Das Kostbarste aller Güter
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Isabelle D.
Isabelle D.

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4,5
Veröffentlicht am 15. März 2025
"Das Kostbarste aller Güter" von Michel Hazanavicius ist ein herzzerreißender Zeichentrickfilm über den Holocaust, der wie ein Märchen erzählt wird. Eine arme Holzfällerin findet eines Tages neben den Bahngleisen in der Nähe ihrer Hütte ein kleines Baby. Sie nimmt es mit nach Hause, füttert es und legt es schlafen. Ihr Mann, der Holzfäller, ist wütend und will das Kind nicht haben, da er in seinem tiefsitzenden Antisemitismus denkt, das Kind gehöre zur "Rasse der Herzlosen". Doch nach und nach erweicht das kleine Mädchen sein Herz und er beginnt es zu lieben wie sein eigenes Kind. Das gefällt seinen Kollegen aber überhaupt nicht, die die antisemitische Propaganda verinnerlicht haben und für die Wahrheit halten. Als die anderen Holzfäller drohen, das Kind an die Behörden zu melden, eskaliert die Situation ...

In einem parallelen Handlungsstrang sieht man, wie die Familie des kleinen Mädchens in einem Güterzug eingepfercht nach Auschwitz gebracht wird. Der Vater schaut durch einen Spalt im Waggon die Hütte des Holzfällers und seiner Frau und sieht, wie die Holzfällerin wenige Meter entfernt vom Zug stehenbleibt. Er nutzt die Gelegenheit und wirft eine seiner Zwillingstöchter aus dem Fenster - und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Fazit: Bei diesem Film sollte man Taschentücher griffbereit haben. Vor allem durch den märchenhaften Stil, die schönen Bilder und die melancholische Musik sticht das Grauen des Holocaust noch mehr hervor. Unbedingt sehenswert.
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