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Dieser Deal wirkt nach. Um das Multiversum zu retten, ließ sich Peter Parker (Tom Holland) darauf ein, dass nach einem Zauberspruch ihn niemand mehr kennt. Auch nicht seine große Liebe MJ (Zendaya). Er ist auf sich allein gestellt.
Zwar ist er weiterhin als Spider-Man unterwegs, stellt Diebe und andere Verbrecher und ist bei den Leuten beliebt – aber der Mensch dahinter ist quasi verschwunden. Er fühlt sich als Loser – und vor allem allein.
Als ein Panzerwagen durch New York rast, scheint es, als ob eine neue Bedrohung auf den Plan tritt. Eine mysteriöse Gestalt schafft es, sich in andere Menschen zu beamen und ihr Wesen zu übernehmen. Für Spider-Man und die Welt eine große Gefahr, und allein wird er es nicht schaffen, das Problem aus der Welt zu schaffen…
Tom Holland hat es doch noch mal getan. Ein viertes Mal schlüpft er ins Spinnenkostüm – und es lohnt sich. Waren die vorherigen Filme schon großartig, legt „Spider-Man: Brand new Day“ noch mal eine Schippe drauf.
Diese knapp zweieinhalb Stunden sind eine regelrechte Achterbahnfahrt. Einerseits arbeitet Spider-Man bei der Verbrecherbekämpfung mit der Polizei zusammen, er feiert Erfolge, ist beliebt. Aber Peter ist einsam und traurig, gerade wenn er auf seine Freunde trifft, die er leibt, die ihn aber nicht kennen.
Der Film vereint viele Gefühle: Traurigkeit, Melancholie, Spannung, Humor. Zwischen Slapstick und Thriller.
Er ist eine Ode an die Freundschaft und Liebe, daran, an das Gute zu glauben, dafür zu kämpfen.
Technisch ist das alles auch stark umgesetzt. Wenn wir mit Spider-Man über die Häuserschluchten schwingen, ist das sehr imposant. Und ein paar „Gastauftritte“ gibt’s auch.
Zwar ist er weiterhin als Spider-Man unterwegs, stellt Diebe und andere Verbrecher und ist bei den Leuten beliebt – aber der Mensch dahinter ist quasi verschwunden. Er fühlt sich als Loser – und vor allem allein.
Als ein Panzerwagen durch New York rast, scheint es, als ob eine neue Bedrohung auf den Plan tritt. Eine mysteriöse Gestalt schafft es, sich in andere Menschen zu beamen und ihr Wesen zu übernehmen. Für Spider-Man und die Welt eine große Gefahr, und allein wird er es nicht schaffen, das Problem aus der Welt zu schaffen…
Tom Holland hat es doch noch mal getan. Ein viertes Mal schlüpft er ins Spinnenkostüm – und es lohnt sich. Waren die vorherigen Filme schon großartig, legt „Spider-Man: Brand new Day“ noch mal eine Schippe drauf.
Diese knapp zweieinhalb Stunden sind eine regelrechte Achterbahnfahrt. Einerseits arbeitet Spider-Man bei der Verbrecherbekämpfung mit der Polizei zusammen, er feiert Erfolge, ist beliebt. Aber Peter ist einsam und traurig, gerade wenn er auf seine Freunde trifft, die er leibt, die ihn aber nicht kennen.
Der Film vereint viele Gefühle: Traurigkeit, Melancholie, Spannung, Humor. Zwischen Slapstick und Thriller.
Er ist eine Ode an die Freundschaft und Liebe, daran, an das Gute zu glauben, dafür zu kämpfen.
Technisch ist das alles auch stark umgesetzt. Wenn wir mit Spider-Man über die Häuserschluchten schwingen, ist das sehr imposant. Und ein paar „Gastauftritte“ gibt’s auch.
Achterbahn, so kann man ihn am Besten beschreiben. Eine Mischung aus Action, Geschichte, Verlust, Herz-Schmerz, eine Prise Humor, ein ungleiches Duo, MCU Überraschungen, und ganz viel Spaß.
Klar war der Vorgänger der Hammer, aber er war auch ein Abschied. Dieser war ursprünglich nach Doomsday geplant, und musste neu umgeschrieben werden. Dieser Film ist jetzt ein Neuanfang, und ein gelungener Auftakt, auf das was noch kommen wird.
Der Punisher und das Mädchen fand ich jeder auf seine Weise der Hammer
Klar war der Vorgänger der Hammer, aber er war auch ein Abschied. Dieser war ursprünglich nach Doomsday geplant, und musste neu umgeschrieben werden. Dieser Film ist jetzt ein Neuanfang, und ein gelungener Auftakt, auf das was noch kommen wird.
Der Punisher und das Mädchen fand ich jeder auf seine Weise der Hammer
„Spider-Man: Brand New Day“ ist für mich einer der stärksten Spider-Man-Filme mit Tom Holland. Der Film schafft es, nach den Ereignissen von „No Way Home“ einen frischen Weg einzuschlagen und Peter Parker wieder stärker als Einzelkämpfer in den Mittelpunkt zu stellen. Besonders gefallen hat mir die emotionalere und reifere Entwicklung der Figur, die sich spürbar von den vorherigen Filmen abhebt. Die Mischung aus Action, Humor und ernsten Momenten funktioniert größtenteils sehr gut.
Auch visuell macht der Film einiges her. Die Actionszenen sind spektakulär inszeniert und einige der Kämpfe gehören für mich zu den besten der gesamten Tom-Holland-Reihe. Gleichzeitig nimmt sich der Film genug Zeit für die Figuren und ihre Beziehungen. Tom Holland liefert erneut eine überzeugende Leistung ab und zeigt sowohl die verletzliche als auch die heldenhafte Seite von Peter Parker.
Den fünften Stern vergebe ich allerdings nicht, weil die Handlung im Mittelteil etwas an Tempo verliert und einige Nebenfiguren für meinen Geschmack zu wenig Entwicklung bekommen. Zudem wirken manche Story-Elemente etwas überladen.
Trotzdem ist „Spider-Man: Brand New Day“ ein spannendes, emotionales und unterhaltsames Superhelden-Abenteuer, das zeigt, warum Spider-Man auch nach all den Jahren noch zu den beliebtesten Marvel-Figuren gehört. Für Fans der Reihe definitiv ein Kinobesuch wert.
Auch visuell macht der Film einiges her. Die Actionszenen sind spektakulär inszeniert und einige der Kämpfe gehören für mich zu den besten der gesamten Tom-Holland-Reihe. Gleichzeitig nimmt sich der Film genug Zeit für die Figuren und ihre Beziehungen. Tom Holland liefert erneut eine überzeugende Leistung ab und zeigt sowohl die verletzliche als auch die heldenhafte Seite von Peter Parker.
Den fünften Stern vergebe ich allerdings nicht, weil die Handlung im Mittelteil etwas an Tempo verliert und einige Nebenfiguren für meinen Geschmack zu wenig Entwicklung bekommen. Zudem wirken manche Story-Elemente etwas überladen.
Trotzdem ist „Spider-Man: Brand New Day“ ein spannendes, emotionales und unterhaltsames Superhelden-Abenteuer, das zeigt, warum Spider-Man auch nach all den Jahren noch zu den beliebtesten Marvel-Figuren gehört. Für Fans der Reihe definitiv ein Kinobesuch wert.
Unfassbar wie dieser Film geschrieben wurde. Wirklich unterste Schublade einen Punisher, der meines Erachtens nach einer der einzig coolen Helden des Marvel Universums ist, so verfälscht und verweichlicht darzustellen! Er ist körperlich doch eh schwächer als jeglicher Superheld (Hulk, Spiderman, etc). Dennoch wird er in diesem Film auch mental diskreditiert, da er nicht mal in diesem Punkt irgendeine Stärke zeigen konnte und einfach von Jean eingenommen wird obwohl er in den Comics sogar einem Blick von Ghostrider standgehalten hat. Außerdem muss hinzugefügt werden, dass Spiderman eigentlich recht ansehnlich war in dem Film, aber er war viel zu stark. Er bekommt seine neuen Kräfte und kann plötzlich Geschossen ausweichen als wäre er Flash und stählerne Prügel zerbrechen einfach an der Härte seiner Haut. Er ist nicht Superman und sollte solche Kräfte nicht besitzen.
Insgesamt ist es eine bodenlose Frechheit, nicht zu empfehlen für Herrschaften mit Geschmack!
Insgesamt ist es eine bodenlose Frechheit, nicht zu empfehlen für Herrschaften mit Geschmack!
DU ENTSCHULDIGE ICH KENN' DICH ...
von Michael Grünwald /
Kevin Feige im Kabelsalat
Diese Multiversum-Saga hat keinen roten Faden mehr, obwohl das neueste Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft immer noch dazugehört. Du meine Güte, wie haben sich Disney und Marvel, genauer genommen Kevin Feige hier nicht verheddert wie man sich sonst nur in einem Kabelsalat verheddern kann, der hinter dem Schreibtisch vor sich hinstaubt.
Zu Beginn war noch alles relativ strikt und stringent erzählt, bevor all die neuen Gesichter, Protagonisten und Antagonisten überhandnahmen, zwischendurch mal auftauchten, dann wieder gekippt wurden und gar nicht mehr weitergeführt, da es schier unmöglich schien, an all diesen Sidestorys, Nebenplots und sonstigen Abenteuern dranzubleiben. Die Multiversum-Saga hat irgendwann, vielleicht nach der letzten Folge der Serie Loki, ihren Geist aufgegeben. Die ganze Phase des MCU nennt sich vermutlich nur proforma so, damit das ungeliebte Kind einen Namen hat.
Bingewatching mit den Kinofilmen
Filme und Serien wurden seltener, die Abstände zwischen den Releases so enorm, dass wohl kaum jemand mehr den Konnex zu einem der älteren Filme herstellen würde. The Fantastic Four? Stimmt, da war doch was. Die sollten angeblich die Phase 6 des MCU einläuten, und nicht, wie es logischer wäre, die Thunderbolts* aka New Avengers. Die Fantastic Four: First Steps mit Pedro Pascal und Vanessa Kirby schwammen letztes Jahr irgendwo im Sommerkino mit, erzählten so nebenbei ein Abenteuer über und mit dem gigantomanischen Galactus, bevor das Alternative-Universum-Abenteuer wieder sang und klanglos aus dem Gedächtnis verschwand. In Avengers: Doomsday sollen sie dann erneut antanzen. Vermisst hat man sie nicht. Vielleicht aber einen wie Spider-Man mit Tom Holland in seiner Paraderolle – was spätestens seit der Odyssee klar wird. Statt Telemachos lieber Peter Parker.
Mister Anonym im Großstadtdschungel
Und der schließt mehr oder weniger nahtlos (5 Jahre später) an einen noch weiter zurückliegenden Film an, nämlich Spider Man: No Way Home. Dieses Abenteuer hat so seine Spuren hinterlassen, mitunter auch jene der anderen beiden Spider-Man-Darsteller: Toby Maguire und Andrew Garfield. So wurden die Sony-Filme in die MCU-Timeline aufgenommen, Stiefkind bleibt dabei nach wie vor Venom.
Aber gut: Dieser neue alte Peter Parker hat doch, um die Menschheit und seine Geliebte MJ (Zendaya) zu retten, seine Identität aus allen Gedächtnissen auf diesem Planeten gelöscht. Spider-Man: Brand New Day trifft es also ziemlich gut: Ein Neuanfang steht ins Haus, Business as usual, möchte man fast meinen – wozu auch gehört, einigen Mittelklasse-Bösewichten wie dem Skorpion (Michael Mando, Better Call Saul) das Handwerk zu legen.
Natürlich behält Peter seine ehemaligen Freunde weiter im Auge und wartet auf den Moment, um neu anzudocken, als kleiner großer Unbekannter. Währenddessen aber macht sich eine schwer zu fassende Präsenz in New York breit: eine, die man nicht sehen kann und nur in den Köpfen der Leute steckt. Ein telepathischer Unhold treibt sein Unwesen, und diese Bedrohung kommt natürlich gerade dann, wenn sich Spideys Spinnen-Gene entschließen, ein organisches Upgrade durchzuführen.
Alleine kann er diese ganzen Herausforderungen nicht stemmen, da braucht es einen alten Bekannten. Ist es Hulk? Ja, der auch, aber nur peripher. Vorrangig ist es der Punisher, die wohl brutalste und gnadenloseste Figur von Marvel, absolut nicht jugendfrei, moralisch zweifelhaft, aber im Ganzen als urbaner Berserker unwiderstehlich.
Der Harte und der Zarte
Tom Hollands Freund Jon Bernthal schafft doch irgendwie das Kunststück, vom brutalen Selbstjustiz-Killer, umhüllt von trostloser Trauer, zur einer immer noch martialischen, aber aufgeweckten und weniger grimmigeren Kampfmaschine zu wechseln. Das heisst nicht, dass sein Charakter, so wie ihn seine Fans bislang kannten, dadurch korrumpiert wird – einzig der Fokus ist ein anderer. Und der Punisher kann durchaus auch mal Licht am Ende des Tunnels sehen, vor allem, wenn er es mit Spider-Man zu tun hat, mit dem er auf Staten Island irgendein Ding gedreht hat und der bei ihm schließlich etwas gut hat.
So haben wir in Brand New Day doch einige bekannte Gesichter, ein überraschendes Cameo – und eine ganz neue Figur, über die ich hier natürlich nichts verrate. Diese Figur aber bemüht sich genauso wie Spider-Man selbst, die Brücke zu schlagen vom letzten Marvel-Film bis zum großen Opus Magnum im Dezember – Avengers: Doomsday.
Ein Superheldenfilm wie damals?
Was Destin Daniel Cretton dabei gelingt: Die Erinnerung an die phänomenale Infinity-Saga zu wecken. Schließlich waren aus diesem Handlungsbogen wohl die besten Superheldenfilme hervorgegangen, die es je gegeben hat und die es womöglich jemals geben wird. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Zusammensetzung war Marvel da am Zenit seiner Kunst.
Cretton kann sich noch daran erinnern, schließlich zählt sein Film Shang Chi and the Legend of the Ten Rings zu einem der besseren Episoden der Post-Infinity-Ära. Cretton weiß, und auch Holland weiß es, wie Spider-Man tickt; was er erlebt hat, und wie sich der Charakter weiterentwickeln könnte. Das fängt er gut ein, und hat auch nicht vor, hier seinen individuellen Stempel aufzudrücken, sondern begnügt sich damit, den Marvel-Kosmos weiter zu atmen.
Mit dem Auftritt von Hulk ist es dann fast so, als säße man wieder in den Avengers-Filmen von damals. Richtig nostalgisch und warm ums Herz wird einem da – auch wenn Spider-Man: Brand New Day wirklich nicht zu jenen Filmen zählt, die die größten Schauwerte und die spektakulärsten Erlebnisse bereithalten.
Es geht um Emotionen
Crettons neue Episode ist wie eine Serien-Staffel in kompakter Form. Sehr viel Freundschaft, sehr viele Begegnungen, dazwischen ordentliche Handgemenge und jede Menge Details, die Kenner der Materie mit Verzückung inhalieren. Auf fast schon bescheidene Weise, die mehr Geschichte erzählen will als wirklich zu beeindrucken, bleibt der Spider-Man: Brand New Day ein entspanntes Young-Adult-Abenteuer, das sich an vieles erinnert, was in diesem Universum schon so passiert ist, das wir als Fans vielleicht schon vergessen haben und das am Ende die Lust auf mehr weckt, auf noch mehr bewährtes Storytelling. Und auf eine Fusion, die manche schon lange herbeisehnen.
Mehr Reviews und Analysen gibt’s auf !
von Michael Grünwald /
Kevin Feige im Kabelsalat
Diese Multiversum-Saga hat keinen roten Faden mehr, obwohl das neueste Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft immer noch dazugehört. Du meine Güte, wie haben sich Disney und Marvel, genauer genommen Kevin Feige hier nicht verheddert wie man sich sonst nur in einem Kabelsalat verheddern kann, der hinter dem Schreibtisch vor sich hinstaubt.
Zu Beginn war noch alles relativ strikt und stringent erzählt, bevor all die neuen Gesichter, Protagonisten und Antagonisten überhandnahmen, zwischendurch mal auftauchten, dann wieder gekippt wurden und gar nicht mehr weitergeführt, da es schier unmöglich schien, an all diesen Sidestorys, Nebenplots und sonstigen Abenteuern dranzubleiben. Die Multiversum-Saga hat irgendwann, vielleicht nach der letzten Folge der Serie Loki, ihren Geist aufgegeben. Die ganze Phase des MCU nennt sich vermutlich nur proforma so, damit das ungeliebte Kind einen Namen hat.
Bingewatching mit den Kinofilmen
Filme und Serien wurden seltener, die Abstände zwischen den Releases so enorm, dass wohl kaum jemand mehr den Konnex zu einem der älteren Filme herstellen würde. The Fantastic Four? Stimmt, da war doch was. Die sollten angeblich die Phase 6 des MCU einläuten, und nicht, wie es logischer wäre, die Thunderbolts* aka New Avengers. Die Fantastic Four: First Steps mit Pedro Pascal und Vanessa Kirby schwammen letztes Jahr irgendwo im Sommerkino mit, erzählten so nebenbei ein Abenteuer über und mit dem gigantomanischen Galactus, bevor das Alternative-Universum-Abenteuer wieder sang und klanglos aus dem Gedächtnis verschwand. In Avengers: Doomsday sollen sie dann erneut antanzen. Vermisst hat man sie nicht. Vielleicht aber einen wie Spider-Man mit Tom Holland in seiner Paraderolle – was spätestens seit der Odyssee klar wird. Statt Telemachos lieber Peter Parker.
Mister Anonym im Großstadtdschungel
Und der schließt mehr oder weniger nahtlos (5 Jahre später) an einen noch weiter zurückliegenden Film an, nämlich Spider Man: No Way Home. Dieses Abenteuer hat so seine Spuren hinterlassen, mitunter auch jene der anderen beiden Spider-Man-Darsteller: Toby Maguire und Andrew Garfield. So wurden die Sony-Filme in die MCU-Timeline aufgenommen, Stiefkind bleibt dabei nach wie vor Venom.
Aber gut: Dieser neue alte Peter Parker hat doch, um die Menschheit und seine Geliebte MJ (Zendaya) zu retten, seine Identität aus allen Gedächtnissen auf diesem Planeten gelöscht. Spider-Man: Brand New Day trifft es also ziemlich gut: Ein Neuanfang steht ins Haus, Business as usual, möchte man fast meinen – wozu auch gehört, einigen Mittelklasse-Bösewichten wie dem Skorpion (Michael Mando, Better Call Saul) das Handwerk zu legen.
Natürlich behält Peter seine ehemaligen Freunde weiter im Auge und wartet auf den Moment, um neu anzudocken, als kleiner großer Unbekannter. Währenddessen aber macht sich eine schwer zu fassende Präsenz in New York breit: eine, die man nicht sehen kann und nur in den Köpfen der Leute steckt. Ein telepathischer Unhold treibt sein Unwesen, und diese Bedrohung kommt natürlich gerade dann, wenn sich Spideys Spinnen-Gene entschließen, ein organisches Upgrade durchzuführen.
Alleine kann er diese ganzen Herausforderungen nicht stemmen, da braucht es einen alten Bekannten. Ist es Hulk? Ja, der auch, aber nur peripher. Vorrangig ist es der Punisher, die wohl brutalste und gnadenloseste Figur von Marvel, absolut nicht jugendfrei, moralisch zweifelhaft, aber im Ganzen als urbaner Berserker unwiderstehlich.
Der Harte und der Zarte
Tom Hollands Freund Jon Bernthal schafft doch irgendwie das Kunststück, vom brutalen Selbstjustiz-Killer, umhüllt von trostloser Trauer, zur einer immer noch martialischen, aber aufgeweckten und weniger grimmigeren Kampfmaschine zu wechseln. Das heisst nicht, dass sein Charakter, so wie ihn seine Fans bislang kannten, dadurch korrumpiert wird – einzig der Fokus ist ein anderer. Und der Punisher kann durchaus auch mal Licht am Ende des Tunnels sehen, vor allem, wenn er es mit Spider-Man zu tun hat, mit dem er auf Staten Island irgendein Ding gedreht hat und der bei ihm schließlich etwas gut hat.
So haben wir in Brand New Day doch einige bekannte Gesichter, ein überraschendes Cameo – und eine ganz neue Figur, über die ich hier natürlich nichts verrate. Diese Figur aber bemüht sich genauso wie Spider-Man selbst, die Brücke zu schlagen vom letzten Marvel-Film bis zum großen Opus Magnum im Dezember – Avengers: Doomsday.
Ein Superheldenfilm wie damals?
Was Destin Daniel Cretton dabei gelingt: Die Erinnerung an die phänomenale Infinity-Saga zu wecken. Schließlich waren aus diesem Handlungsbogen wohl die besten Superheldenfilme hervorgegangen, die es je gegeben hat und die es womöglich jemals geben wird. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Zusammensetzung war Marvel da am Zenit seiner Kunst.
Cretton kann sich noch daran erinnern, schließlich zählt sein Film Shang Chi and the Legend of the Ten Rings zu einem der besseren Episoden der Post-Infinity-Ära. Cretton weiß, und auch Holland weiß es, wie Spider-Man tickt; was er erlebt hat, und wie sich der Charakter weiterentwickeln könnte. Das fängt er gut ein, und hat auch nicht vor, hier seinen individuellen Stempel aufzudrücken, sondern begnügt sich damit, den Marvel-Kosmos weiter zu atmen.
Mit dem Auftritt von Hulk ist es dann fast so, als säße man wieder in den Avengers-Filmen von damals. Richtig nostalgisch und warm ums Herz wird einem da – auch wenn Spider-Man: Brand New Day wirklich nicht zu jenen Filmen zählt, die die größten Schauwerte und die spektakulärsten Erlebnisse bereithalten.
Es geht um Emotionen
Crettons neue Episode ist wie eine Serien-Staffel in kompakter Form. Sehr viel Freundschaft, sehr viele Begegnungen, dazwischen ordentliche Handgemenge und jede Menge Details, die Kenner der Materie mit Verzückung inhalieren. Auf fast schon bescheidene Weise, die mehr Geschichte erzählen will als wirklich zu beeindrucken, bleibt der Spider-Man: Brand New Day ein entspanntes Young-Adult-Abenteuer, das sich an vieles erinnert, was in diesem Universum schon so passiert ist, das wir als Fans vielleicht schon vergessen haben und das am Ende die Lust auf mehr weckt, auf noch mehr bewährtes Storytelling. Und auf eine Fusion, die manche schon lange herbeisehnen.
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SPIDER-MAN KOMMT IN DIE PUBERTÄT
Peter Parker lebt seit Jahren allein. Seine alten Freunde verfolgt er nur noch auf Insta und den Bösewichten verschafft er regelmäßig ein vergittertes Zuhause. Doch als ein neuer Gegner auftaucht, der in die Gedanken anderer eindringen kann und gleichzeitig Peters Spinnenhormone verrücktspielen, steht ihm sein bisher wohl merkwürdigster Kampf bevor.
Spider-Man: Brand New Day geht ca. 145 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier den vierten Solofilm von Tom Hollands Spider-Man und mir hat er wirklich gut gefallen. Zwar erreicht er nicht die Emotionalität des dritten Teils, dafür überzeugen Action und die Dynamik mit dem Punisher. Denn jedes Mal, wenn Frank Castle auftaucht, klaut er allen die Show. Seine Wortgefechte mit Peter, aber auch MJ, sind trocken und unterhaltsam. Die Action, gerade gegen die Hand, ist fantastisch inszeniert. Man merkt den Einfluss des Jackie-Chan-Stuntteams, denn die Kämpfe wirken brachial, kreativ und hervorragend lesbar.
Die Geschichte zeigt Peters Leben wie er versucht mit dem Verlust seiner Liebsten klarzukommen, kämpft sich täglich durch New York und muss sich schließlich dem neuen Obermuffti stellen. Dessen Motivation ist solide, nachvollziehbar und leicht sadistisch.
Tom Holland hat für den Film sichtbar zugelegt. Seine neue Verwandlung sorgt allerdings dafür, dass er unkontrolliert sein Zimmer mit einer weißen Substanz besudelt, seine Augen fahren die Emo schiene und sein Zorn wächst. Für ne Edgie Verwandlung braucht es eben nicht immer einen Symbionten.
Was mich störte, waren die unnötigen Rückblenden und Wiederholungen. Außerdem wird gefühlt jedes Problem mit dem Talk-no-Jutsu gelöst.
Unterm Strich bleibt eine gelungene Fortsetzung des Franchise. Action, Inszenierung und vor allem der Umgang mit Peter, MJ und Ned haben mir wirklich gut gefallen.
8/10 Punkten. Immerhin helfen Peter gleich zwei Avengers und eine Post-Credit-Szene gibt es natürlich ebenfalls.
Peter Parker lebt seit Jahren allein. Seine alten Freunde verfolgt er nur noch auf Insta und den Bösewichten verschafft er regelmäßig ein vergittertes Zuhause. Doch als ein neuer Gegner auftaucht, der in die Gedanken anderer eindringen kann und gleichzeitig Peters Spinnenhormone verrücktspielen, steht ihm sein bisher wohl merkwürdigster Kampf bevor.
Spider-Man: Brand New Day geht ca. 145 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier den vierten Solofilm von Tom Hollands Spider-Man und mir hat er wirklich gut gefallen. Zwar erreicht er nicht die Emotionalität des dritten Teils, dafür überzeugen Action und die Dynamik mit dem Punisher. Denn jedes Mal, wenn Frank Castle auftaucht, klaut er allen die Show. Seine Wortgefechte mit Peter, aber auch MJ, sind trocken und unterhaltsam. Die Action, gerade gegen die Hand, ist fantastisch inszeniert. Man merkt den Einfluss des Jackie-Chan-Stuntteams, denn die Kämpfe wirken brachial, kreativ und hervorragend lesbar.
Die Geschichte zeigt Peters Leben wie er versucht mit dem Verlust seiner Liebsten klarzukommen, kämpft sich täglich durch New York und muss sich schließlich dem neuen Obermuffti stellen. Dessen Motivation ist solide, nachvollziehbar und leicht sadistisch.
Tom Holland hat für den Film sichtbar zugelegt. Seine neue Verwandlung sorgt allerdings dafür, dass er unkontrolliert sein Zimmer mit einer weißen Substanz besudelt, seine Augen fahren die Emo schiene und sein Zorn wächst. Für ne Edgie Verwandlung braucht es eben nicht immer einen Symbionten.
Was mich störte, waren die unnötigen Rückblenden und Wiederholungen. Außerdem wird gefühlt jedes Problem mit dem Talk-no-Jutsu gelöst.
Unterm Strich bleibt eine gelungene Fortsetzung des Franchise. Action, Inszenierung und vor allem der Umgang mit Peter, MJ und Ned haben mir wirklich gut gefallen.
8/10 Punkten. Immerhin helfen Peter gleich zwei Avengers und eine Post-Credit-Szene gibt es natürlich ebenfalls.
Spiderman liefert immer! Es gab tatsächlich bisher keinen Spiderman Film, der gänzlich schlecht war. So auch der neue nicht. Es dauert ca. 15-30 Minuten bis der Film in die Gänge kommt, aber dann liefert er eine gute Mischung aus Action, Spannung und Emotionen.
Vor allem die emotionalen Momente sind so wichtig, zwischen MJ und Peter oder Peter und dem Punisher. Davon leben Filme. Action allein ist zu wenig. Ein wichtiger Punkt im Storytelling hat mich dann überrascht, nämlich der (erste) Hauptgegner. Hier wird scheinbar ein Crossover oder ein Neustart
von anderen Marvelhelden eingeläutet. Kann man machen, aber es wäre nicht unbedingt nötig gewesen. Mir gefallen die Filme am besten, wo es nur um Spiderman geht. Insgesamt aber sehr sehenswert.
Vor allem die emotionalen Momente sind so wichtig, zwischen MJ und Peter oder Peter und dem Punisher. Davon leben Filme. Action allein ist zu wenig. Ein wichtiger Punkt im Storytelling hat mich dann überrascht, nämlich der (erste) Hauptgegner. Hier wird scheinbar ein Crossover oder ein Neustart
von anderen Marvelhelden eingeläutet. Kann man machen, aber es wäre nicht unbedingt nötig gewesen. Mir gefallen die Filme am besten, wo es nur um Spiderman geht. Insgesamt aber sehr sehenswert.
Geiler Film krasses Ende gratis Post Tradition Szene, wenn man einen Spider-Man Fan ist und die Filme die Figur generell mag, ist das ein guter Film. Außer ein paar stellen war schon gut
Dieser Film hatte einfach alles was ein guter Film braucht. Action, Spannung, Humor, Emotionen.
Bester Film den ich je gesehen habe.
Hab geheult und hab gelacht während ich geheult habe xD
Und Spiderman in 3D is auch echt mal geil ^^
Werd ihn NOCHMAL im Kino schauen und das hab ich noch nie gemacht ❤️
Liebe geht raus an Tom Holland (mein lieblings Spidey) und Sadie Sink, beides top Schauspieler 朗
Bester Film den ich je gesehen habe.
Hab geheult und hab gelacht während ich geheult habe xD
Und Spiderman in 3D is auch echt mal geil ^^
Werd ihn NOCHMAL im Kino schauen und das hab ich noch nie gemacht ❤️
Liebe geht raus an Tom Holland (mein lieblings Spidey) und Sadie Sink, beides top Schauspieler 朗
tut mir sehr leid, das hier ist eine eher nichtssagende userkritik.
was daran liegt, dass ich den film gut und total blöd beides gleichzeitig finde.
es ist richtig, was in der inhaltsangabe steht. hier wird durchaus ein reset-knopf gedrückt, was dem film sehr gut tut. gleichzeitig, bzw genau deswegen findet hier auch eine art weiterentwicklung statt.
mit den ersten drei tom-holland-spidey filmen hat dieser hier kaum noch etwas zu tun.
neuanfang und weiterentwicklung beides gleichzeitig.
so richtig präzise erklären kann ich das aber nicht, das ist halt schlicht und einfach nur subjektive wahrnehmung.
mit tobey maguire und andrew garfield haben mir die spidey-filme gefallen und bin jetzt mit tom holland rein quantitativ überfordert.
ist ja mein problem. der macht seinen job schon irgendwie ganz gut und man merkt auch, dass der drehbuchschreiber hier etwas neues und innovatives einbauen wollte, was auch so halbwegs gelingt.
trotzdem mal wieder schlicht und einfach nichts anderes, als so ein blöder superhelden-film, in dem dauernd irgendjemand sinnlos irgendwo raufspringt oder runterfällt oder sich prügelt oder was auch immer für ´ne blöde scheisse.
viel action und zuwenig zum mitdenken oder mitempfinden.
ich hab nur ´ne stunde und 20 minuten durchgehalten, dann war ich raus.
da ich aber wild entschlossen war, den film von vornherein abgrundtief zu hassen, sprechen diese 80 minuten, die ich durchgehalten habe, dann wohl eher für diesen film. irgendetwas unterhaltsames muss dieser film ja anscheinend an sich haben, sonst hätte ich nicht so lange durchgehalten.
dieser film ist altbacken und frisch beides gleichzeitig und genau und präzise kann ich es leider nicht erklären.
sorry.
dieser film ist zu lang, was den otto normalverbraucher wohl nicht stören wird, da man hier für sein geld nicht nur 90, sondern 120 minuten action und "wow" auf der leinwand geboten bekommt.
der durchschnittliche kinobesucher wird sich hier wohl kaum beschweren, sondern für sein geld höchstwahrscheinlich ein durchaus unterhaltsames kinoerlebnis bekommen.
was daran liegt, dass ich den film gut und total blöd beides gleichzeitig finde.
es ist richtig, was in der inhaltsangabe steht. hier wird durchaus ein reset-knopf gedrückt, was dem film sehr gut tut. gleichzeitig, bzw genau deswegen findet hier auch eine art weiterentwicklung statt.
mit den ersten drei tom-holland-spidey filmen hat dieser hier kaum noch etwas zu tun.
neuanfang und weiterentwicklung beides gleichzeitig.
so richtig präzise erklären kann ich das aber nicht, das ist halt schlicht und einfach nur subjektive wahrnehmung.
mit tobey maguire und andrew garfield haben mir die spidey-filme gefallen und bin jetzt mit tom holland rein quantitativ überfordert.
ist ja mein problem. der macht seinen job schon irgendwie ganz gut und man merkt auch, dass der drehbuchschreiber hier etwas neues und innovatives einbauen wollte, was auch so halbwegs gelingt.
trotzdem mal wieder schlicht und einfach nichts anderes, als so ein blöder superhelden-film, in dem dauernd irgendjemand sinnlos irgendwo raufspringt oder runterfällt oder sich prügelt oder was auch immer für ´ne blöde scheisse.
viel action und zuwenig zum mitdenken oder mitempfinden.
ich hab nur ´ne stunde und 20 minuten durchgehalten, dann war ich raus.
da ich aber wild entschlossen war, den film von vornherein abgrundtief zu hassen, sprechen diese 80 minuten, die ich durchgehalten habe, dann wohl eher für diesen film. irgendetwas unterhaltsames muss dieser film ja anscheinend an sich haben, sonst hätte ich nicht so lange durchgehalten.
dieser film ist altbacken und frisch beides gleichzeitig und genau und präzise kann ich es leider nicht erklären.
sorry.
dieser film ist zu lang, was den otto normalverbraucher wohl nicht stören wird, da man hier für sein geld nicht nur 90, sondern 120 minuten action und "wow" auf der leinwand geboten bekommt.
der durchschnittliche kinobesucher wird sich hier wohl kaum beschweren, sondern für sein geld höchstwahrscheinlich ein durchaus unterhaltsames kinoerlebnis bekommen.
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