Unbreakable - Unzerbrechlich
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also der Film war der folgefilm zu der sechste Sinn und nachdem sowhol Regisseur und Hauptdarsteller die selben waren war anzunehmen, dass es eventuell zu Analogien kommt...

und tatsächlich ist das Prinzip das selbe erster Teil Aufbau der Charakteren, Mittelteil ein Hänger und ein starkes Ende.

Nur ist das bei diesem Film noch krasser. Während man zunächst geneigt ist auszusteigen, will man bei der Darstellung des Autounfalls das Kino verlassen um dafür im Schlussdrittel für das Aushalten belohnt zu werden.



*** SPOILER ***

Die Szene in der Willis in der Bahnhofshalle an den vorbeigehenden Menschen deren Verbrechen sieht ist GENIAL gemacht. Das er ausgerechnet bei der darauffolgenden Verfolgung in einen Swimmingpool fällt dramatisch. Der Sohn, der am Frühstücksmeldung von seinem Vater erfährt und sein Nicken toll gemacht... und das Ende unbreakable ...





Naja, gewisse Logikfehler, muss man akzeptieren. Verbrecher schmeisst Willis in den Pool, kümmert sich dann aber nicht mehr um ihn??? usw.



*** SPOILER ENDE ***



Das geniale Letzte Drittel macht die Sehenswürdigkeit und Stärke dieses Films aus.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich wollte eigentlich eine sehr seriöse Kritik über dieses Meisterwerk schreiben, aber weder der Anfang, noch der Rest will mir gelingen. Deswegen schreibe ich nun einfach drauf los.

Der Film dauert gut 100 Minuten. Die erste Stunde ist hauptsächlich geprägt von der Einleitung und Weiterentwicklung der Geschichte und der Charakterzeichnung. Shyamalan gelingt hier ein kleines Kunststück, denn hier kommt keine Langatmigkeit auf. Dies hat er vorallem der hervorragenden schauspielerischen Leistungen eigentlich aller Darsteller zu verdanken und einigen, wirklich genial gedrehte Szenen. Hier blitzt einfach die Genialität von Shyamalan auf (und des Kameramanns). Überhaupt besticht dieser Teil des Films mit enormer Detailvielfalt, nicht nur visuell, sondern auch in der Geschichte.



Doch dies wird einem erst klar, wenn der Abspann läuft, oder noch später. Denn das letzte Drittel des Films ist eine Offenbarung auf allen Ebenen. Der Kreis, von dessen Existenz man zuvor noch kaum bis gar nichts wusste, beginnt sich zu schliessen. Das alles wird dann noch getoppt von den letzten zwei, drei Minuten. Es ist nur eine kleine Szene, doch diese macht den Film zu dem was er ist: Eine Liebeserklärung an das Kino wie die Kunst der Comics.



Dass Bruce Willis mal wieder beweist, dass er nicht nur der klatzköpfige Rambo aus Stirb langsam ist, Samuel L. Jackson charismatischer denn je und die edle Kamera aller Ehren wert ist, runden das Gesamtbild des unglaublich starken Films perfekt ab.

Noch ein Wörtchen zum Drehbuch: So verworren und in sich selbst verschlungen und doch so verbunden. Meiner Meinung nach das beste Drehbuch, dass es bis jetzt je gab. Von mir aus hätte Shyamalan alle Preise der Welt dafür bekommen können - es wäre zu Recht gewesen.



"The Unbreakable" ist eine richtige Perle unter den Filmen. Er hat es nicht nötig sich in Effekthascherei und Action zu ergehen, allein das zeigt seine Klasse. Filme wie dieser zeigen, wie lächerlich der Großteil der Ausscheidungsprodukte des heutigen Hollywoods doch sind.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
...unser Bruce. Als ob wir das nicht schon längst wüssten, macht sich Shyamalan in seinem Nachfolger zu seinem Übersmashhit SIXTH SENSE sein eigenes Geschenk: eine ernsthafte Liebeserklärung an das Medium Comics und die Superhelden. Und der von Bruce Willis gegebene ahnungslose Mann von Nebenan darf in seiner Erweckung streckenweise so verloren und einsam wirken wie in Gilliams Zeiträtsel TWELVE MONKEYS - nur nicht so testosterongesteuert. Wenn er in einer Szene seinem Sohn zu verstehen gibt, daß er sein Schicksal erkannt hat und bereit ist, es zu akzeptieren, bringt Shyamalan den ultimativen Moment auf den Punkt: nie ist der Augenblick wenn wir - die Zuschauer, die wir unseren Superhelden seitdem wir Kinder waren nah sein wollten - und es in der besten aller Welten - bis ins hohe Alter bewahren konnten besser und bewegender eingefangen worden als hier.



Für den Normalgucker mag sich die wahre Brillianz des Streifens vielleicht nicht erschliessen und wenn dem so ist, seid bitte nicht zu gram.... Für diejenigen unter uns, denen die Kindheit - und die Liebe zum gezeichneten Heldentum - immer gegenwärtig geblieben ist, mag dieser Film eine Liebeserklärung und ein Monument zugleich sein.

Für mich Shyamalans persönlichster und bester Film.

Danach konnte es nur noch abwärts gehen (tat`s ja leider - und nur LADY IN THE WATER war der einzige, der für mich diese hier erreichte Sphäre zumindest streifte).
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