The Northman
Durchschnitts-Wertung
3,0
247 Wertungen

64 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2022
Habe noch nie so ein schlechten Film gesehen !
Sind wie viele andere nach 1,5H, aus dem Kino geflüchtet.
Petra Schönberger
Petra Schönberger

31 Follower 195 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. April 2022
Das neue Meisterwerk, dass auch sein mit Spannung erwartetes und bisher aufwendigstes von dem Regisseur ist, wird nun auf der großen Leinwand erwartet.
In dem düsternen Racheepos vereint der Regisseur seine Markenzeichen – packende Bildgewalt und intensive Atmosphäre – mit nordischer Mythologie und gnadenlos erbitterten Schlagen.
Ein rundum gelungener Film für Genre-Fans, aber auch Fans von sehr guten und spannenden Actionfilmen, die mit Historischen Aufnahmen überzeugen.
Auch die musikalischen Klänge sind dem Mittelalter angepasst.
Ein Film, in dem es um Macht, Rache und Intrigen geht, aber es ist auch ein Film voller Spannung und historisch, authentischen Aufnahmen.
Traumhaft schöne Aufnahmen von Island treffen auf eine historische Mittelaltergeschichte!
Es geht auch um die Liebe der Familie und den Hass der Feinde!
Alles in allem ist es der perfekte Ersatz für ausgefallene Mittelalterfeste und -märkte. Eine rundum gelungene Mittelaltergeschichte über Wikinger, wie man sie bisher noch nie gesehen hat!
Lew N
Lew N

1 Follower 9 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 28. April 2022
Man muss für diesen Film angesichts der positiven Kritikerrezension schon eine Warnung aussprechen: die Mythologie wird hier stark überzeichnet dargestellt - man kommt sich vor wie in einem Dauerrauschzustand. Die Figuren und Dialoge sind absolut nicht glaubwürdig - wer Realismus wünscht, wird massiv enttäuscht werden. Die Figuren sind völlig überzeichnet. Insgesamt ist der Film zu recht für viele Menschen eine Enttäuschung, die sich eine etwas realistische Darstellung und etwas mehr Spannung erhofften, anstatt über zwei Stunden gezeigt zu bekommen, wie sich eine drogeninduzierte Psychose wohl anfühlen muss. Unfassbar schwaches Drehbuch!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 28. April 2022
Ich mach's kurz. Der Film ist durchaus gelungen und cool. Wer The Witch nicht mochte, wird aber hiermit auch nichts anfangen können. Genauso wenig wer dachte, hier kommt Vikings als Film.

The Northman hat viele grandiose Szenen, teils aber auch etwas unglücklich. Die Story haut niemanden vom Hocker, aber das wusste ich schon vorher. Grundsätzlich muss man sich darauf einlassen etwas außerhalb vom Mainstream zu sehen.

Die miesen Bewertungen kann ich aber nicht nachvollziehen. Deshalb Runde ich mit einem Auge zu auf 4/5 auf ;-)
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 26. April 2022
Der ödeste, platteste, unlogischste und dämlichste Trash Blood Porn, den ich je gesehen habe. Scharenweise verließen die Leute vorzeitig das Kino.
Was für eine Lebenszeit Verschwendung!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 24. April 2022
Eine hirnlose Aneinanderreihung von Blutrünstigkeiten und Perversitäten.
Merke: Runenschrift plus viel Blut macht keinen Wikingerfilm.
Weder wurde die Kultur der Wikinger noch die atemberaubende Natur Islands gewürdigt.
Hätte man wenigstens den Eosterikmist weggelassen. Aber so... nicht nochmal. Keine ernsthafte Handlung, ich war beileibe nicht der einzige gelangweilte Zuschauer im Kino. Da wurde gequatscht, verzweifelt auf dem Hand die Zeit gecheckt und Augen und Ohren zugehalten.
Lazarus
Lazarus

4 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 24. April 2022
Habe gestern (23.04.) zum ersten Mal miterlebt, wie mehrere Leute vorzeitig das Kino verlassen hatten. Der Film ist wirklich unsagbar schlecht und ich kann die positiven Resonanzen nicht mal im Ansatz verstehen. Wer hier ein großes Wikinger-Epos mit großartigen Schlachtszenen erwartet, der braucht sich erst gar kein Kinoticket besorgen. Fehlanzeige. Die Story spielt gefühlt mehr oder weniger komplett auf einem etwas größeren Bauernhof. Lächerlich..Die eine oder andere brutale Kampfsequenz ist natürlich vorhanden, aber diese sind eingebettet in eine völlig ausgelutschte, belanglose Rache-Story mit wirklich atemberaubend schlechten Darstellern. Also Nicole Kidmann kann sich schon mal auf die goldene Himbeere freuen, die Storyline um ihren Charakter ist wirklich hanebüchen..Der Regisseur hat offensichtlich auch eine Vorliebe für Lagerfeuer, denn von denen gibt es nämlich reichlich zu sehen. Also ne Leute..dieser Film ist den Hype nicht wert, geht gar nicht.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 24. April 2022
War gestern (23.4.2022) im Kino. Da ich ein Vikings Fan bin und Filme wie Conan, Braveheart, Gladiator usw. zu meinen Lieblingsgenres zählen habe ich mich auf "The Northman" sehr gefreut. Gerade als ich den Trailer gesehen und die durchwegs positiven Kritiken zum Film gelesen habe.

Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen: ES IST DER SCHLECHTESTE FILM DEN ICH JE IN MEINEM LEBEN ANSCHAUEN MUSSTE (hab ja 10,50 EUR dafür bezahlt). GANZ SCHLECHTE STORY UND EINE GROTIGE UMSETZUNG. DIE SCHAUSPIELERISCHE LEISTUNG DER HAUPTDARSTELLER: UNTER ALLER SAU.

Hier hätte ich wirklich gerne mein Geld zurück. Dieser Film erinnert mich an die Trash Filme um 22.15 Uhr auf TELE5 und sogar dafür wäre er zu schlecht. Wahnsinn!!!

Absolut "NICHT EMPFEHLENSWERT".
das Odeon
das Odeon

14 Follower 140 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 24. April 2022
dieser film besteht zur hälfte nur aus einer schwarzen leinwand, weil viele szenen nachts stattfinden. und man erkennt in diesen momenten überhaupt nichts. also wirklich nichts. ausser schwarz halt. und zur hälfte besteht dieser film nur aus halbnackten männern, die mit schlamm oder meistens blut eingerieben sind und völlig sinnlos und völlig überzogen in der gegend rumbrüllen. einen unterhaltungsfaktor kann man vergeblich suchen. jeder schwulenporno müsste wohl unterhaltsamer sein. warum geht dieser film 137 minuten? die story könnte nach 40 minuten zuende erzählt sein. was dazu führt, dass die dritte hälfte des films nur aus absolut unwichtigen und belanglosen szenen besteht, die nur die laufzeit in die länge ziehen sollen. aber warum? 90minuten hätte für die dünne story mehr als ausgereicht.
da gibt es so viele szenen, die für die handlung irrelevant und somit überflüssig sind.
und wer damals in der schule im mathe-unterricht aufgepasst hat und mir jetzt sagen will, dass es ja gar keine drei hälften geben kann, darf gerne sein geld für ein ticket verschwenden und sich den film ansehen. ich würde davon abraten.
das beste am film ist die ein-sekündige nackt-szene mit anya taylor-joy.
abgeschlagene köpfe, durchtrennte hälse und den kopf einer leiche in großaufnahme auf der ganzen leinwand machen die FSK 16 für notwendig. das ist nicht "wickie und die starken männer", das ist ein kriegsfilm. mit blut und leuten, die sich gegenseitig die köppe einhauen.
viel gewalt, viel blut, viele szenen, die eigentlich überflüssig sind.
beinharte prügelei? vorhanden.
unterhaltungsfaktor? null.
ich hab mir beim anschauen so sehr ´der 13te krieger´ und am ende ´star wars episode drei´ herbeigewünscht.

p.s.: ich bestätige, der film spielt nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich zu großen teilen schlicht auf einem bauernhof. that´s it. und statt bergen und wäldern in norwegen gibt es nur karge wiesen in island.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. April 2022
DAS LIED VON BLUT UND FEUER
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Ob Meerjungfrauen, Hexen oder die illustre Welt nordischer Gottheiten: Robert Eggers ist der neue Mythen-Mentor unter den Filmemachern, und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, was als nächstes kommen wird. Obwohl ich diesen seinen brandneuen Testosteron-Burner erst noch verdauen muss. Nicht falsch verstehen, das meine ich nicht in negativem Sinne, dafür bietet The Northman einfach zu viele Komponente, um das Werk über einen Kamm zu scheren. Wenn ich mich hier im Kinosaal umsehe, würde ich wohl kaum auf jemanden stoßen, der die Erfolgsserie Vikings noch nicht gesehen hat. Ich werde mitunter auf LARPer und Fans mittelalterlicher Feierlichkeiten treffen, oder einfach auf jene, die Anya Taylor-Joy zu faszinierend finden, um einen Film mit ihr auszulassen. Das findet Robert Eggers auch, seit er sie in The Witch mit uralter Waldesmagie in Berührung gebracht hat. Hier, im neunten Jahrhundert nach Christi, spielt die außergewöhnliche junge Dame eine slawische Sklavin aus dem Gebiet der Rus, entführt von einer Horde Berserker, die fix davon überzeugt sind, als wilde Bären die Palisaden zu erstürmen. Es schillern die regennassen, nackten Oberkörper wie den Witterungen ausgesetzte Schüttbilder von Hermann Nitsch – erd- und blutbesudelt, breitschultrig und immer wieder mal den rasenden Sohlengänger imitierend. Unter ihnen: Skarsgård-Spross Alexander, dereinst als Tarzan mit den Affen schwingend, gibt er sich jetzt das Wikingerschwert. Dabei vergisst er völlig, was er eigentlich längst hätte tun sollen: Rache nehmen. Nämlich so, wie es einige Jahrhunderte später Prinz Hamlet aus der Feder William Shakespeares tun wird. Denn auf diese altdänische Sage geht der Bühnenklassiker schließlich zurück. Und dort, unter wolkenverhangenem Himmel und am Fuße spuckender Vulkane Islands, treffen sich der Filmemacher und der halskrausige Vielschreiber, um sich auf ein paar inhaltliche Fixpunkte zu einigen, die beide Geschichten verbindet. Und natürlich: Skarsgårds Figur nennt sich Amleth. Kenner wissen, was folgt.

Die, dies nicht mehr so genau wissen – darunter ich selbst: Fjölnir, der Bruder von Aurvandil, König von Jütland, tötet diesen und setzt sich selbst und Witwe Gudrun die Krone auf. Sohnemann Amleth muss untertauchen – über Jahrzehnte hinweg. Findet sich als Krieger unter Kriegern wieder und bekommt dank Björk in Gestalt einer augenlosen Seherin (augenlos sind sie anscheinend immer, auch in Vikings) den Reminder, endlich die Sache mit der Rache anzugehen. Fast hätte Amleth es vergessen – er muss nach Island, dort hat sich Fjölnir samt Hofstaat zurückgezogen, da Jütland wieder jemand anders eingenommen hat. Egal, die Rache gilt dem Onkel, also tut Amleth so, als wäre er ein Sklave und schifft sich auf die Insel aus, mitsamt der gachblonden Taylor-Joy, die bald zu Amleths Vertrauter wird. Die Götter sind mit ihm, die Walküren reiten gen Himmel und wieder zurück, und selbst der Narr des ermordeten Königs meldet sich aus dem Jenseits. Magie ist dort, wo der Glaube an Odin und Konsorten erblüht wie nie zuvor.

Was den Leuten aber auf Island blühen wird – da können sich zartbesaitete schon prophylaktisch die Hand vorhalten: Robert Eggers hat nämlich die Bühne frei für eine Wagnerianische Oper Deluxe, einem mit Blut- und Beuschel garnierten Männerdrama um niedere Instinkte und maskuline Eitelkeiten, die sich dann Bahn brechen, wenn muskelgestählte Kriegsmaschinen um die Wette brüllen, dabei geifern und mit dem Schwert wütend aufs Schild klopfen. Ein feuchter Männertraum wird wahr, in The Northman. Da freut sich das wilde Kind in uns Y-Chromosomträgern, wenn einer, der Conan den Met halten lässt, seinen inneren Bären entfesselt. Um dieses profane Brusttrommeln errichtet Eggers aber das, wofür man ihn bewundern kann: ein mythisches Universum aus verregneten Wikingergehöften und lodernden Flammen vor entsättigtem, beinahe schwarzweiß gehaltenem Dämmerlicht. Es schneit, es donnert, es ist ringsherum finster, wenn das magische Schwert seinen Bluthunger stillt. Klar erinnert The Northman an die unkonventionellsten Momente in Vikings, doch Eggers setzt noch eins drauf und scheint dabei manchmal zu viel zu wollen. Die epische Wucht, die einen förmlich niederdrückt, ist aber genau das, was der Visionär aber nicht unbedingt am besten kann. Womit er brilliert, sind die Szenen, die weder real noch Imagination sind, sondern irgendwo dazwischen. Ikonische Gestalten, die scheinbar wirres Zeug faseln, im höhlenartigen Halbdunkel einer Psyche, die es zerreißt zwischen Pflichterfüllung und Friedenfindung.

The Northman ist Naturalismus pur, ein wilder Ritt und eine Sensation fürs unempfindliche Auge. Wenngleich der Überschuss an Raserei manchmal in selbiges geht.
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