Der Film jagt einwenig durch Michaels bewegtes Leben, dass viel zu früh endete, auch weil er wie ein Tier von so manchem gehetzt, verleugnet und von seinem Vater gequält wurde. Dieses Monster von Vater war viel gnadenloser und brutaler, als wie er in diesem Film gezeigt wird. Er schlug seine Kinder windelweich und führte die Familie Jackson mit Gewalt und Angst an. Wiederworte duldet er nicht. Michael als regelrechtes Wunderkind musste darunter besonders leiden.
Seine Mum machte sich später Vorwürfe, nicht viel früher reagiert zu haben. Durch das ständige Training teilweise bis tief in die Nacht hinein, Auftritte und seinen Starstatus hatte er keine echte Kindheit, der Vater hat ihm die Kindheit geraubt. Michael hat das Kind in sich aber immer bewahrt und wollte seine Kindheit mit anderen Kindern (die tatsächlich im Kindesalter waren) ausleben, was ihm leider zum Verhängnis wurde.
Ich verstehe Menschen nicht die für Geld die dreckigen Taten begehen.
Aber zurück zum Film:
Der Film startet 1966 als Michael und Marlon zur Gruppe stießen. Die Jackson 5 beginnen mit keinen Gigs und bekommen schon bsld den Plattenvertrag mit dem Kultlabel Motown. Mit zunehmend Alter will Michael aber aus dem Hammaterrad seines Vaters ausbrechen und seine eigene Karriere machen. Zum Glück gelingt es ihm. Was wäre seine Welt ohne seine wundervolle und einzigartige Musik? Der Film jagt auch mir, wie eingangs bereits erwähnt, etwas durch das Leben dieses einmaligen Menschen und Künsters und es hätte dem Film gut getan, sich dafür 30 Minuten oder so, mehr Zeit zu nehmen. Ich hoffe auf eine Extended Version. Sowohl der kleine Michael Jackson Darsteller Juliano Krue Valdi, als auch Jaafar Jackson als erwachsener Michael spielen für mich oscarverdächtig inre Rollen. Den Hype um Colman Domingo als Michaels Vater Joseph Jackson kann ich hingegen nicht verstehen, er sieht dem echten Vater wirklich ähnlich, weswegen ich mit der Besetzung gut leben kann, es gibt aber Darsteller die ihn besser gespielt hätten. Die Mutter hingegen finde ich sehr gut besetzt und gut gespielt, genau wie die Geschwister, Quincy Jones, der Labelboss und andere. Zur Kritik wegen den Geschwistern die zu kurz kommen, es ist ein Film um Michael und die Geschwister sind ja am Projekt beteiligt. Bubbles, Michaels Affe wurde super gut zum Leben (CGI) erweckt und ist unglaublich süß. Viele Hits, Tänze etc. kamen im Film vor und sind brillant umgesetzt. Die Missbrauchsvorwürfe fehlen und das ist richtig so, aber das wissen viele der selbsternannten Kritiker gar nicht, Hauptsache sie haben was zu meckern. Die erste Vorwürfe gab es 1993, der Film spielt aber nur bis 1988, daher können sie noch gar nicht Thema sein. An den Vorwürfen war auch nie was dran und es wurde ja auch so ziemlich alles als Lügen um sich zu berreichern aufgedeckt. Menschen können einfach wahre Monster sein.
Die Synchro ist super, sehr gut gewählte Stimmen und gut gespielt, super Synchronregiearbeit lieber Dietmar Wunder, sehr gut gesprochen lieber Christian Zeiger und Co.
Ich werde mir den Film wahrscheinlich noch einmal ansehen, gerne auch mit weiteren Freunden. Ich bin dankbar, dass es den Film gibt, freue mich schon sehr auf Teil 2, hoffe der Film wird ein großer Erfolg und vergebe 9,5 von 10 möglichen Punkten. Michael du bist jemand den man nie vergessen wird und bist jetzt an einem besseren Ort. Danke für deine Liebe und deine Musik.