Don’t Look Up
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3,5
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Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 519 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2022
"Don't Look Up" von Adam McKay ist eine geniale Satire, die in die heutige Zeit passt wie die Faust aufs Auge. Eine Doktorandin entdeckt einen riesigen Kometen, der auf die Erde zurast. Sie und ein Astronomieprofessor berechnen, dass es nur noch rund ein halbes Jahr dauert, bis der Komet die Erde zerstört. Sämtliche Wissenschaftler auf diesem Gebiet bestätigen das. Doch als sie mit diesen Erkenntnissen an die US-amerikanische Präsidentin herantreten, die Presse informieren und an die Öffentlichkeit gehen ... passiert genau das, was aktuell mit Wissenschaftlern passiert, die versuchen, vor den Folgen der Klimakrise zu warnen und Maßnahmen dagegen anzuregen (oder was generell mit Wissenschaftlern/Experten passiert, wenn sie auf eine Krise aufmerksam und Vorschläge zu ihrer Bewältigung machen wollen): Niemand hört zu, jeder kocht sein eigenes Süppchen, die menschliche Hybris übernimmt, Verschwörungstheorien und Fakenews kochen hoch ...

Und das wird hier so wunderbar beschrieben, so witzig dargestellt mit einem herrlichen Sarkasmus und so toll gespielt vom gesamten Ensemble, dass der Film einfach richtig, richtig gut ist.

Fazit: Nicht verpassen! (Läuft zurzeit auf Netflix)
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2022
Tolle Film mit einer super Besetzung. Dieser Film leider sehr Deutlich wie Arrogant, Geldgesteuert und Dumm die Menschheit ist.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

999 Follower 943 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2021
DER BLICK AUF'S WESENTLICHE
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Heute, am letzten Tag des Jahres 2021, ist der Titel des auf Netflix veröffentlichten Star-Vehikels wohl der falsche Imperativ. Heute gilt wohl eher die Devise, rund um den Jahreswechsel gen Himmel zu blicken, um das eine oder andere illegal von der Leine gelassene Stadtfeuerwerk aus sicherem Abstand mitzuerleben. Dann, ja dann kann man gerne wieder die Häupter senken, zum Tagesgeschäft übergehen und sich mit Eitelkeiten aufhalten. Der Blick fürs Wesentliche läuft dann zumindest nicht Gefahr, überanstrengt zu werden.

In Don’t Look Up, Adam McKays neuem Film, wäre es allerdings an der Zeit, die eigene Existenz in gesundem Maße zu hinterfragen und herauszufinden, worauf es im Leben wirklich ankommt. Denn in einer alternativen Realität, in welcher ein weiblicher Donald Trump in den USA die Fäden zieht, scheint der Menschheit das zu widerfahren, was den Dinos vor 65 Millionen Jahren passiert ist: die Vernichtung durch einen Kometen. Der ist nach Schätzungen von Astronom Dr. Randall Mindy sogar noch größer als das Exemplar von Yukatan. Was jetzt gilt, ist schnelles Handeln. Das setzt wiederum voraus, diese wirklich schlechte Nachricht an die richtige Frau oder den richtigen Mann zu bringen, damit geschieht, was geschehen muss. Doch das ist gar nicht leicht. Die Menschheit ist mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Mit Geld und Gier und sozialen Medien. Mit Ruhm und Trends und Gossips.

So bequemt sich zumindest das amerikanische Volk (ein anderes bekommen wir nicht zu Gesicht) mit den Verführungen des Technologiezeitalters und der NLP-Message Control einer dekadenten Politik, während die Kacke am Dampfen ist und die Katastrophe alles, nur das nicht ist, was gerade in zu sein scheint. Für Mindy und seiner wissenschaftlichen Kollegin Kate Dibiasky ist das zum Haareraufen. Vielleicht wäre alles einfacher gewesen, hätte es da nicht diesen wirren Charaktermix aus Steve Jobs, Bill Gates und dem Computerguru aus Ready Player One gegeben, der weiß, dass, geht es der Wirtschaft gut, wohl allen gut gehen wird. Falsche Prämissen, die offene Türen einrennen.

Michael Bay hat damals, in der Actiongurke Armageddon, auf High-Tech und coole Sprüche gesetzt. So einer wie Bruce Willis fehlt in diesem galligen Szenario, dafür aber haben wir den Haudegen Ron Perlman, der gerne so sein will wie Chuck Norris, und den der Komet garantiert nicht lebend bekommen wird. Gabs bei McKays Politzynismus Vice – Der zweite Mann noch fein gesponnene realsatirische Spitzen, knotzt sich der Autorenfilmer lieber zu Greta Thunberg an die Hausmauer, um als Aktivist an vordester Front für mehr Selbstverantwortung angesichts unserer Planetenlage zu plädieren. Mit nichts anderem lässt sich das besser veranschaulichen als mit einem heranrasenden Trümmerstück aus der Oortschen Wolke. Der Klimawandel gibt zu wenig her, die kausalen Zusammenhänge mit Unwetter und menschengemachter Sauwirtschaft sind auch nicht eindeutig genug, um nicht auch hier Verschwörungstheoretiker auf den Plan zu rufen. Wäre Corona ein Komet, gäbe es diese aber immer noch. Und das so lange, bis der Mensch endlich sieht, was er glauben muss. Der Mensch, so Adam McKay, ist ein Wesen voller Widersprüche und Meister egozentrischen Handelns. In einem Film wie diesem wird klar, in welchem selbstgemachtem Korsett unser Verstand steckt. Mehr als notwendig, um unsere Art zu erhalten, können wir auch nicht tun. Zumindest noch nicht.

Dabei ereifern sich allerlei namhafte Star, von Leonardo DiCaprio über Jennifer Lawrence bis zu Timothée Chalamet (in einer entbehrlichen Rolle), um sich in das Gewissen der zusehenden Massen zu spielen. Mit einmal mehr, einmal weniger cholerischen Ausrastern. Dabei ist DiCaprio wieder ganz vorne mit dabei – sein Mut zum teigig-konservativen „Christian Drosten“ für die Apokalypse sei ihm hoch angerechnet, und auch Jennifer Lawrence erdet ihren Charakter mit dem Nonkonformismus einer Anti-Ikone. Dazwischen brilliert Cate Blanchett im Lifting-Look. Sie alle tragen ihr Scherflein dazu bei, im übertragenen Sinne die Weltlage zu erklären. Doch beileibe hat das nichts mit der ganzen Welt zu tun. Adam McKay tut so, als hätte sich die USA den Erdball vollständig unter den Nagel gerissen, und als wäre sein Land nun endlich die Supermacht Nummer eins, angesichts derer eine Institution wie die UNO zum beliebten Kartenspiel reduziert wird. Ist das Absicht, oder vergisst McKay auf den Rest der Welt, weil er der Leidenschaft für die ambivalente Politik der Vereinigten Staaten unterliegt? Das globale Problem ist ein Amerikanisches, was mitunter etwas arrogant erscheint. Auch pfeift sich die Geschichte rund nach der Hälfte selbst auf die Ersatzbank, und bis das bereits arg Vorhersehbare eintritt, geht dem Katastrophenfilm die Luft aus.

Doch immerhin: Desastermovie geht auch anders, könnte anders gehen, aber kaum subtiler als es einer wie Roland Emmerich selbst zu Wege bringen kann.
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Davki90
Davki90

49 Follower 351 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2021
Wenn sich die Topliga von Hollywood trifft, dann kann man sich auf was gefasst machen. "Don't Look Up" ist ein aktueller Statusbericht über das Weltgeschehen. Genau das, was wir gerade durch Corona erleben. Eigentlich brauchen wir so etwas nicht. genau das ist das Problem des Films, es wäre eigentlich als Anspielung auf den Klima Wandel und die Trump Ära gedacht gewesen. Das Drehbuch wurde vor der Corona Kriese geschrieben. Er Film ist in den ersten 45 bis 50 Minuten wirklich stark, eine bitter böse Abrechnung mit der aktuellen Weltlage, dann verliert er sich leider etwas zu stark in eher nicht mehr so guten Storylines. Er kam zum dümmsten Zeitpunkt. Ich will keinen Streifen sehen, über das, was wirklich im realen Leben gerade passiert. Adam McKay (The Big Short, Vice), führte hier Regie. Er versteht sein Handwerk von politischen Stoffen eigentlich sehr gut, zumal man mit den x Oscarpreisträgen durchaus einen besseren Film erwarten darf. Man verschwendet seine Zeit aber nicht. Er hat durchaus sehr vieles was wirklich gut ist, besonders im 1. Drittel des Films.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2021
Meine große Erwartung wurde enttäuscht. Der Hintergrund der Story versprach sehr interessant zu werden, auch im Bezug zur Pandemie. Die Anzahl der Top-Schauspieler musste eigentlich eine tollen Film garantieren. Doch leider half auch das nicht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2021
Sensationeller Film
Ein Asteroid, in der Lage die Erde zu zerstören, fliegt auf die Erde zu.

Die Regierung hat nur eins im Kopf: Profit, Profit, Profit.

Menschen die in den Himmel schauen, sehen den Asteroid bereits. Aber um auch das Offensichtliche unwahr werden zu lassen, soll die Bevölkerung einfach nicht mehr nach oben schauen, damit sie die Wahrheit nicht sieht.

Ein Meisterwerk, wer sich mit diesem Film auseinandersetzt.

Unbedingt anschauen!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2021
Dieser Film ist eine Zumutung. Es geht mal wieder im Grunde nur um das Thema Gender und das Gedödel drumherum. Das Fazit des Zuschauers soll dann wohl sein, Frauen behalten die Ruhe, während Männer hysterisch den Überblick verlieren. Politische Erziehung in Reinkultur.
Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2021
Auch wenn es dem Film teilweise gelingt die existierende Idiotie der Gesellschaft und ihrer Mechanismen (und einer amerikanischen Regierung) aufzuzeigen, wirkt der Film insgesamt zu plakativ, hohl und nervig, so dass er selbst ungewollt ein schlechtes Beispiel der heutigen Zeit wird. Was zu Beginn noch halbwegs, wenn auch schon unglaubwürdig und wenig amüsant gelingt artet gegen Ende in eine albern kitschige Schwarzweißklamotte aus.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2021
Wir reden seit Jahren von Erderwärmung, Naturkatastrophen und keiner hat je hingehört, hingeschaut...Doch die Zeichen sind da und der Film zeigt auch den großen, dass sie nicht nur an Rohstoffe und Ressourcen denken konnen! Sehr guter Film. #FridayForFuture #Unite2Fight #Rage4Change
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2021
Ein Film für Trump Anhänger.....
Ich musste beim ersten Gespräch mit der Präsidentin ausschalten... Die Dialoge sind sooooo doof. Das Sie unerträglich sind.
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