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Lemmiblog
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2,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
WENN PUBERTIERENDE STORYS SCHREIBEN
Der durchgedrehte Wissenschaftler Kevin flieht aus der Irrenanstalt und taucht unter falschem Namen als Physikprofessor an einer Highschool unter. Dort wird er von den Schülern schikaniert, bis er es schließlich schafft, sein Unsichtbarkeitsserum zu perfektionieren. Ab diesem Moment taucht er nicht nur in Duschen auf, sondern dreht immer mehr durch und tötet einen nach dem anderen.
Das Serum des Grauens (1990) läuft rund 80 Minuten, ist ab 18 Jahren freigegeben und liefert einen Sci-Fi-Horrorstreifen über den Traum eines jeden pubertierenden Jungen, unsichtbar werden und in die Mädchendusche schleichen, inklusive Hinternkneifen. Das Ding ist reinster Trash. Allein das Schauspiel ist eine einzige Katastrophe, ich glaube, es gab noch nie schlechteres Schauspiel in der Geschichte der Menschheit. Dazu kommt, dass der Ton teilweise völlig konträr zur Lippenbewegung ist. Die Effekte sind eine Frechheit: Eine Figur wird mit einem Feuerwehrschlauch erwürgt, und weil der Unsichtbare das tun soll, wird der Schlauch sichtbar mit Fäden gezogen. Auch bei Türen sieht man immer einen Haarschopf durchs Fenster lugen, wenn der Unsichtbare sie öffnet. Es ist zum Totlachen. Low Budget ist eine Sache, scheinbar gar kein Budget zu haben, eine ganz andere. Es gibt natürlich jede Menge Brüste und Hintern zu sehen, Frauen seifen sich gegenseitig unter der Dusche ein und schlagen sich mit Handtüchern – alles ganz „natürlich“. Unterm Strich kann man über diesen Blödsinn herrlich lachen. Gerade weil die Macher das hier todernst meinen, wird der Quatsch umso komischer. Für einen Trash-Abend mit den Jungs (und bissigen Kommentaren der Freundinnen) ist der Film perfekt geeignet.
4 von 10 Punkten. Natürlich ist auch die Direktorin durchgehend notgeil und hält jedem ihre Hupen ins Gesicht, sprichwörtlich.