The Life Of Chuck
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Waldmeister68
Waldmeister68

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4,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2026
Ein Film, der zum nachdenken anregt, der erste Punkt zum nachdenken ist. Warum gab man Mark Hamill nicht viel mehr Hauptrollen , denn er ist ein hervorragender Schauspieler und macht seine Sache immer hervorragend.
Die andere Frage ist, wie konnte Tom Hiddelstom so gut tanzen und das bislang verbergen

Die weit größere Frage ist natürlich die nach dem Sinn des Lebens und die wird hier anhand Stephen King versucht zu beantworten, wobei er es mit seiner Art von dunklen Gedanken natürlich in einer Art Drama verfasst.
Das Drama kommt hier aber gar nicht so stark zur Geltung da die dramatischen Szenen immer nur angedeutet werden. Dazu kommt noch etwas mystisches Zeug mit einem Dachstuhl, aber das behindert den wahren Gedanken eher
Der wahre Hintergrund wird im Film aufgegriffen, und zwar mit der Frage - werden wir vom Universum gesteuert und ist alles Schicksal und wir müssen uns dem Schicksal ergeben oder sind wir nicht selbst sogar mit unserem Leben das Universum und gestalten das Universum? Und wenn wir sterben, stirbt das Universum mit uns? Dies wird ganz wunderbar filmisch in Szene gesetzt und regt zum nachdenken an. Und da es nicht zu sehr nach Drama ab kleidet, wird es doch als positiver Beitrag herüber gebracht, mit der allgemeinen Glücksformel, dass man das Leben einfach genießen soll.
Der Film hätte etwas dynamischer sein können, und das ist vielleicht der einzige Kritikpunkt daran und auch Tom hätte viel mehr Screen Time bekommen sollen, denn die Teenager Jahre werden sehr breit ausgetreten.
Trotzdem eines der Highlights in diesem Filmjahr
karDEL-Movieman
karDEL-Movieman

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5,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
The Life of Chuck ist einer jener Filme, die in meine Sammlung an BluRays kommen. Für mich klar einer der besten Filme des Jahres. Wie schön, dass es (noch) Produzenten gibt, die solche Werke finanzieren, denn Gewinn lässt sich heutzutage mit Filmen für die man über ein gut funktionierendes Gehirn verfügen muss, um ihre Qualitäten zu schätzen und sich daran zu erfreuen, kaum erzielen. Und tatsächlich war der Film ein totaler Flop an den Kinokassen. Kein Wunder, da ja zur gleichen Zeit Mission: Impossible – The Final Reckoning und Jurassic World: Die Wiedergeburt in die Kinos kamen. Wer geistloses Tschinn und Bumm mag, ist dort richtig aufgehoben, wer jedoch ein anspruchsvolles, philosophisch angehauchtes und herzerhebendes Meisterwerk mit hervorragenden Darstellern, toller Kameraführung und exzellentem Schnitt erleben möchte, der wähle The Life of Chuck! Ein filmischer Leckerbissen der leider sehr seltenen Art, nach dessen Genuss man sich, ganz ohne Red Bull, beflügelt fühlt…
Natalie
Natalie

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0,5
Veröffentlicht am 19. August 2025
Dieser Film ist aus meiner Sicht überflüssig. Ich habe mich geärgert, dafür Zeit und auch Geld ausgegeben zu haben. Das einzig Sehenswerte ist die Tanzszene. Ansonsten kann der Fil nicht überzeugen. Es ist eine Aneinanderreihung von Katastrophen, Untergang der Welt, schwere Krankheit, gewaltsamer Tod der Eltern, Unfälle, Selbstmorde etc.
Die Dialoge sind banal. Angesichts des heutigen Zustands der Welt ist dieser Fil ein wirkliches Ärgernis, denn die Message "Genieße Dein Leben so lange Du noch kannst" ist aus meiner Sicht einfach zu eindimensional und plakativ.
The Dark Knight
The Dark Knight

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3,0
Veröffentlicht am 12. August 2025
Gut zum einmal anschauen und wieder vergessen. Mir fehlt irgendwie der Inhalt, die Botschaft oder sowas. Es passiert eigentlich nix und es gibt keine richtige Story oder sowas. Oder ich bin nicht für solche Filme geeignet.
Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 5. August 2025
Manche Geschichten muss man vom Ende her erzählen. Denn wenn man vom Ende nach und nach an den Anfang kommt, dann sehen wir Verbindungen, die plötzlich sichtbar werden.
Es geht um das Leben von Chuck. Wobei wir erst mal gar nicht wissen, wer dieser Chuck ist.

Jeder sieht Chuck. Immer wieder laufen Spots im Fernsehen, in denen Charles „Chuck“ Krantz für 39 wunderbare Jahre gedankt wird. Danke, Chuck! Es gibt Werbeschilder und LED-Screens. Niemand kommt an Chuck vorbei, obwohl niemand weiß, wer das ist und was das soll.
Die Leute sind auch anderweitig beschäftigt: 80 Prozent von Kalifornien sind ins Meer gestürzt, die Wirtschaft bricht zusammen. Deutschland ist eine Kraterlandschaft. In Asien wütet die Beulenpest. Und dann explodieren auch noch die Sterne am Himmel. Es geht vorbei. Das Ende.
Das war der 3. Akt: „Danke, Chuck!“. Es folgt der 2. Akt: „Lang lebe die Straßenmusik“.
Hier läuft Chuck (Tom Hiddelston) an einer Musikerin vorbei – und beginnt zu tanzen. Warum ihm das in den Sinn kam, weiß er nicht.
Im 1. Akt, „Ich enthalte Vielheiten“, das am Ende kommt, erleben wir Chuck (Jacob Trembley) als Jugendlichen. Seine Eltern sterben früh, er wächst bei den Großeltern auf. Sein Opa warnt ihn aber immer wieder, auf den Dachboden zu gehen. Zu gefährlich. Es ist das große Mysterium.

Mike Flanagans Film „The Life of Chuck“ basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Mit Horror hat diese Story aber nichts am Hut. Eine Prise Mystery darf aber nicht fehlen.
Er ist Katastrophenfilm, ein bisschen Musical, dazu eine Coming-of-Age-Story. Alles ein bisschen melancholisch, manchmal geheimnisvoll – aber vor allem immer faszinierend und packend.
Während Chuck anfangs (eigentlich ja am Ende) ein Mysterium ist, lernen wir Chuck im Laufe des Film näher kennen. Warum mag er es, zu tanzen? Warum hat er geahnt, wie es zu Ende geht?
Es gibt einen extrem berührenden Moment, in dem Chuck in seine Zukunft schauen kann, es ist das Tor zum Ende – beziehungsweise zum Anfang des Films.
Das alles ist ganz stark gespielt, sowohl der auf der Straße tanzende Tom Hiddelston als auch der jugendliche Jacob Trembley spielen wahnsinnig gut. Das gilt aber auch für die vielen Nebenrollen.
Wenn der Film eine Botschaft haben sollte, dann vielleicht die, sein Leben zu leben, als gäbe es kein Morgen. Denn irgendwann gibt es wirklich keines mehr.
David Willson
David Willson

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3,5
Veröffentlicht am 30. Juli 2025
Wie erzählt man die Lebensgeschichte einer Person, vielleicht rückblickend wäre eine Möglichkeit. Und wenn die letzte Tage seines Lebens schräg und apocalyptisch erscheinen, erweckt man ein unglaubliche Neugier zum wie, wer, wo was des Lebens der Person. Diese Film ist eine vielfältige Reise, wo man aufmerksam bleiben muss, um die Spuren des Lebens an die richtige Stellen zu platzieren.
Das Gesamtbild ist faszinierend und die Schauspieler - Leistung trägt die etwas ungewöhnliche Geschichte mit Würde.
beco
beco

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3,0
Veröffentlicht am 29. Juli 2025
Man sollte den Film etwas sacken lassen, dann gewinnt er an Zustimmung.
In jedem Menschen steckt das ganze Universum und das ganze Universum versinkt mit dem Tod, eine melancholische Betrachtung, die der anderen Aussage über die Größe des Universums gegenübergestellt wird.
Der Film lässt aber keine Radikalität zu, man wartet dem Untergang entgegen und ergibt sich ihm.
Einige wunderschöne Szenen, besonders die Tanz-Schlagzeug-Szene, werden wahrscheinlich lange im Gedächtnis bleiben, aber der Film bleibt doch im Sentimentalen. Auch die von Steven King so bevorzugte Übersinnlichkeit, führen insgesamt dann eher zu einem zwiespältigen Eindruck.
Eigentlich schade,
Hannes Streng
Hannes Streng

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0,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2025
Klarer Anwärter für die Goldene Himbeere 冷
An belangloser Langeweile nicht zu übertreffen, es verursacht Schmerzen, diesem Blödsinn zuzusehen.
Otti
Otti

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4,5
Veröffentlicht am 25. Juli 2025
Was ein grandioser Film. Die Tanzszenen, die Geschichte von Chuck, der so viele Vielheiten (Walt Whitman) in sich trägt. Unbedingt anschauen❣
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

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4,0
Veröffentlicht am 25. Juli 2025
The Life of Chuck ist einer dieser Filme, die unter die Rubrik "Geschmackssache" fallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Menge Leute aus dem Film kommen und erstmal überlegen müssen, was sie da überhaupt gesehen haben.

Der Film ist in drei Episoden aufgeteilt, die jedoch Rückwärts erzählt werden:

In der ersten Episode steht das gesamte Universum vor dem Kollaps. Erst langsam mit dem Ausfall des Internets, dann weiter mit dem Zusammenbruch der weltweiten Infrastruktur, bis hin zu verheerenden Naturkatastrophen wie einem Vulkanausbruch mitten in Deutschland oder dem Versinken von halb Kalifornien im Meer. Mittendrin in diesem Szenario erscheinen jedoch immer wieder Werbetafeln, in dem man einem gewissen Chuck, den niemand auf der Welt zu kennen scheint, für 39 wundervolle Jahre danken soll.

In der zweiten Episode sehen wir ebenjenen Chuck, der sein Leben als Buchhalter fristet und seiner Wege geht. Bis er jedoch auf der Straße auf eine Musikerin trifft, die mit ihrem Schlagzeug den richtigen Ton bei Chuck zu treffen scheint und zum tanzen mit einer jungen Dame animiert. Irgendetwas scheint mit Chuck jedoch nicht ganz zu stimmen.

In der letzten Episode sehen wir Chuck als Kind, der früh seine Eltern verliert und bei seinen Großeltern aufwächst. Hier kommen die aus den ersten beiden Episoden, losen Erzählstränge zusammen und ergeben am Ende das große Gesamtbild.

The Life of Chuck ist ein absolut lebensbejahender Film, der mit absolut realitätsnahen Botschaft besticht: Nimm das Leben so an, wie es kommt. Nutze deine Chancen. Habe keine Angst vor der Zukunft. Wenn man sich darauf einlässt, erlebt man einen wunderbaren Film, der auch visuell sehr beeindruckt. Wenn nicht, besteht durchaus die Gefahr, dass man sich schnell langweilt.

Von mir jedoch eine absolute Empfehlung!
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