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Maddin
232 Kritiken
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3,0
Veröffentlicht am 25. Oktober 2025
Mit Daredevil wagte sich 20th Century Fox Anfang der 2000er an eine weitere düstere Marvel-Adaption – noch vor dem Siegeszug des MCU. Der Film mit Ben Affleck als blinder Superheld Matt Murdock ist stilistisch ambitioniert und atmosphärisch dicht, scheitert aber an unausgewogener Tonalität und einem überladenen Drehbuch.
Affleck gibt einen glaubwürdigen Daredevil: verletzlich, zerrissen und moralisch hin- und hergerissen zwischen Gerechtigkeit und Rache. Besonders stark sind die ruhigeren Momente, in denen sein Doppelleben als Anwalt und Vigilant beleuchtet wird. Jennifer Garner überzeugt als Elektra, auch wenn ihre Liebesgeschichte mit Matt etwas hastig erzählt wirkt.
Die größten Highlights liefert der Cast der Gegenspieler: Colin Farrell spielt den Auftragskiller Bullseye herrlich überdreht und genießt jede Sekunde Screentime, während Michael Clarke Duncan als Kingpin eine imposante, charismatische Bedrohung darstellt. Dazu kommt eine dichte, leicht gotische Atmosphäre, die stark von The Crow und Batman inspiriert ist.
Leider stört der übermäßige Einsatz von CGI und stilisierten Effekten, die heute deutlich gealtert wirken. Auch der Soundtrack – voll mit Nu-Metal-Hits der frühen 2000er – verankert den Film fest in seiner Zeit. Trotz dieser Schwächen besitzt Daredevil Charme und eine gewisse Rauheit, die ihn von den glattpolierten Marvel-Filmen späterer Jahre unterscheidet.
Fazit: Daredevil ist kein perfekter Superheldenfilm, aber ein interessantes, stimmungsvolles Stück früher Comicverfilmung – düster, melodramatisch und eigenwillig.
Der Film war sehr heldenhafte und auch sehr traurig das mit mad Murdock Vater gestorben ist, und der Film war sehr herzergreifend als Matt Elektra getroffen hat und sie sich für kurze Zeit in einander verliebt haben
Und schon wieder ist ein Comicheld aus dem Hause Marvel ins Kino gekommen. Und schon wieder gibt es viele tolle Effekte, sonst aber nichts weiter. Keine Story, Charakterentwicklung nur in groben Ansätzen und Langeweile pur. Das einzig Innovative an diesem Film ist der Radarblick von Daredevil, der durch seine schicke Optik zu gefallen weiß. Ach ja, und Evanescence haben den Soundtrack zum Film geliefert. Sonst ist im Film aber wirklich fast nur tote Hose angesagt. Eine ganz normale 08/15 Comicverfilmung halt. Aber immerhin hat es mir mehr Spaß gemacht als bei diesem lächerlichen Spiderman.
"Daredevil" ist mit Ben Affleck gar nicht fehlbesetzt. Auch Jennifer Garner gefiel mir sehr, genauso wir Colin Farrel, der einen richtig guten Bösewicht liefert. Aber irgendwie hatte das Ganze dann doch so seine Schwächen. Die Origin-Story fällt etwas kurz und belanglos. Wie Daredevil zum dem wird, der er ist, wird zu schnell abgehakt. Jennifer Garners Elektra kommt zu kurz und die Geschichte ist einfach größtenteils uninteressant. Zudem sind manche Dialoge echt lächerlich. Vom Look ist der Film ziemlich gut und auch die Action sieht zufriedenstellend aus, auch wenn die Figuren etwas komisch springen. Das sieht physikalisch einfach falsch aus und es gibt keinen Grund warum sie so springen könnten. Die Inszenierung ist größtenteils in Ordnung, manchmal passt die Musik nicht wirklich und der Film will manchmal düsterer und cooler sein als er ist, was teils ins Lächerliche zu rutschen droht. Auch hier beweist Mark Steven Johnson, dass er einfach kein wirklich guter Filmemacher ist und noch weniger guter Drehbuchautor.
War klar: nachdem die „X-Men“ sowie der Spinnenkrabbler „Spider-Man“ Anfang der 2000er zu solchen Erfolgen wurden, wurd jeder andere alte Marvel-Superheld für die große Leinwand aufbearbeitet – „Daredevil“ fällt jedoch im Vergleich zu seinen Kameraden recht bescheiden aus.Klar, der Reiz an der Figur besteht darin, dass der Held blind ist – und das wird zunächst auf recht interessante Weise gezeigt und von Ben Affleck gut verkörpert. Aber das alleine kann keinen ganzen Film tragen. Immerhin gibt’s mit dem famosen Colin Farrell als Psychokiller Bullseye und „Alias“-Star Jennifer Garner als robuste Arschkick-Amazone ein paar lohnende Nebenfiguren, die den mit Absicht düster gestalteten Film etwas anheben. Retten können sie ihn aber nicht (auch nicht „Silent Bob“ Kevin Smith in einer Nebenrolle), der Film wird alles in allem zu einem bleischweren, humorlosen und finsteren Actiongrusler ohne hohen Spaßfaktor.Fazit: Ein paar gelungene Actionszenen und die guten Darsteller retten den düsteren Film leider nicht vor dem Sturz in die Belanglosigkeit!
Zu erst mal das Positive. Colin Farrell. Und das negative eine so dumme Story, die bis auf Herr Farrell komplett fehlbesetzt ist und mit komplett unpassender Musik daher kommt, sowie mega schlechter Action. Der schlechteste Comicfilm den ich je gesehen hab.
Der Film Daredevil ist, obwohl er von 2003 ist, sehr gut gemacht. Es ist gut dass man langsam an die Figur Matt Murdock herangeführt wird und man dadurch sieht warum er zum Daredevil wird. Die Kampfszenen sind auch sehr gut gemacht.