Poor Things
Durchschnitts-Wertung
4,0
214 Wertungen

31 User-Kritiken

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Go G
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3,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2025
Mir insgesamt zu exaltiert, zu anstrengend. Emma Stone spielt gut aber das hat mir nicht gereicht...
No Use For A Name
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 27. November 2025
Was für ein wilder Trip! Emma Stone ist einfach unfassbar gut! Ihre Wandlung von einem Neugeborenen, das kaum laufen und nicht sprechen kann zu einer gewissermaßen erwachsenen, intelligenten Frau ist so ausdrucksstark und toll gespielt, allein das ist schon absolut sehenswert! Hinzu kommt aber eine erstaunlich wendungsreiche und abenteuerliche Story, eine im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Welt und großartige Schauspieler in den Nebenrollen.

Besonders herausragend ist natürlich Mark Ruffalo, der hier eine seiner besten Performances überhaupt abliefert. Je weiter der Film voranschreitet, desto irrer wird seine Figur des hoffnungslos Verliebten. Willem Dafoe hat nur relativ wenig Screentime, nutzt diese aber sehr souverän für seine Figur des wahnsinnigen Wissenschaftlers. Aber all diese großartigen Schauspieler werden von Emma Stone gnadenlos an die Wand gespielt, ihre Wandlungsfähigkeit und ihre emotionale Darstellung einer nahezu emotionslosen Frankenstein-Version ist schlichtweg grandios und wurde zu Recht mit einem Oscar gewürdigt. Noch intensiver ist das Erlebnis in der Originalversion, die deutsche Synchronisation ist zwar sehr bemüht und auch wirklich nicht schlecht, Emma Stones feine Nuancen in der Sprache und Sprechweise gehen dann jedoch verloren.

Die Welt, durch die Bella reist, ist ebenfalls großartig designed. Eine abgefahrene Steampunk-Szenerie mit tausenden aberwitzigen, skurrilen und irren Einfällen, die man alle gar nicht beim ersten Mal anschauen erfassen kann. Dabei ist alles extrem farbenfroh und bunt, ein heftiger Kontrast zu dem Beginn des Films, der in Schwarz-Weiß gehalten ist und eine gänzlich andere Stimmung transportiert. Die Kameraarbeit ist ebenfalls bemerkenswert, ein Großteil des Films ist mit einem starken Weitwinkelobjektiv gefilmt, die Verzerrungen am Rand sind manchmal gar so stark, dass es fast so wie eine klassische Fischaugen-Optik wirkt. Einzelne (bedeutsame!) Szenen sind gar als nur kleiner kreisrunder Ausschnitt gefilmt. Der Score ist genau so abwechslungsreich wie die Geschichte, passt aber immer zur Szenerie, mal romantisch, mal verstörend, mal bedrohlich, auf jeden Fall eine echte Bereicherung für den Film.

“Poor Things” ist streckenweise sehr dialoglastig, dabei sind die Texte stets sehr pointiert, direkt und intelligent. Selbst zu Beginn, als Bella noch nicht so recht die Sprache und Grammatik beherrscht, bringt sie die Thematiken ohne Umschweife und konkret auf den Tisch. Im weiteren Verlauf werden ihre Bemerkungen immer intelligenter. Ein essenzieller Bestandteil ist die Sexualität, Bella zeigt sich da sehr abenteuerlustig, ja fast schon hypersexuell, was die Herren um sie herum ein ums andere Mal in mehr oder weniger große Krisen stürzt. Immer wieder gibt es auch relativ freizügige Sexszenen, die allerdings selten sinnlich erotisch, sondern meist als verschwitzten tierischen Akt dargestellt werden. Da könnte man sich schon fragen, ob das unbedingt so sein muss und inwieweit das dem Vorankommen der Story wirklich dienlich ist, aber das ist eine müßige Diskussion.

Überhaupt ist der Film mit über zwei Stunden sehr lang geraten, für mein Gefühl auch zu lang. Es gibt zwar keine echten Längen im Film, man wird durchgehend gut unterhalten, aber eine Kürzung an einigen Stellen wäre vielleicht doch ganz gut gewesen, wobei es mir spontan schwer fallen würde, konkrete Szenen zu benennen, die verzichtbar wären. Das spricht dann trotz der langen Spielzeit doch ganz klar für den Film!

FAZIT: Ein atemberaubender, wilder Trip, den man so schnell nicht wieder vergisst! Ein grandioses Steampunkt-Setdesign, eine wendungsreiche Story, intelligente und herausfordernde Dialoge sowie ein überragendes Schauspieler-Ensemble mit einer unfassbar starken Emma Stone machen diesen Film zu einem wahren Erlebnis für alle Sinne! Wunderbar, wunderschön, bewegend und zum Diskutieren anregend. So muss Kino sein!!!! Uneingeschränkte Empfehlung!
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2025
Bei derart hochgelobten Filmen, wie "Poor Things" von Giorgos Lanthimos aus 2023 lasse ich immer Vorsicht walten. Können 86% Rotten Tomatoes, 8.7 MetaCritic, 7.8 IMDb, 4 Oscars bei 11(!) Nominierungen tatsächlich irren?
Nach Erstsichtung liegt die Antwort sonnenklar vor mir: Nein, sie irren nicht!
"Poor Things" ist ein außergewöhnliches, unverschämtes Meisterwerk, das sich alle Lorbeeren redlich verdient hat. Wann hat man schon mal das unglaubliche Glück, einen Film zu sehen, bei dem einfach alles passt?
Geniale Grundkonzeption (Feministische Interpretation des Frankenstein-Motivs), absolut klare und dennoch fantastisch überbordende Inszenierung (ohne Tim Burton-Kitsch oder Terence Malick-Bombast), Kamera, Szenenbild, Cast & Acting - alles 10/10. Emma Stone ist einfach unglaublich und hat ihren zweiten Oscar sowas von verdient. Die vielen Querverweise auf Film, Literatur, Kunst, Musik....., die man bei der Erstsichtung wohl überwiegend gar nicht wahrnehmen kann, weil man so gefesselt in der Entwicklungsgeschichte von Bella steckt, laden selbstverständlich nachdrücklich zu Mehrfachsichtungen ein, auf die ich mich schon sehr freue.
Fazit: Ausnahme-Kino und begnadetes Meisterwerk. Höchstwertung!
K. R.W.
K. R.W.

5 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2025
Vollkommen über bewerteter Kunstfilm den man nicht unbedingt anschauen muss. Ich denke, der Film hat seine Fans, aber mir hat er einfach nicht gefallen
Mick Mack
Mick Mack

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 8. August 2024
Vorweg ,ich mag die Schauspieler-innen ,keine Frage aber die kranke Story nicht..

Das Hirn des Babys ,entwecklungsstadium fast 0 ,in den Körper der Frau zu Pflanzen ist das eine ..aber ..wohin sich das ganze entwickelt ,der Sex ,der Gedanke daran das es das Hirn eines Babys ist ,das ist alles Krank und ich sehe somit keinen Sinn in diesem Film .
Team Adrian TV
Team Adrian TV

2 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2024
Pädophilie wird thematisiert und wie ein kleines Mädchen sexuell missbraucht wird. Und es passiert gefühlt gar nichts... Geschmacklos, niveaulos und langweilig...
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 20. Juni 2024
"Barbie in besser? Der griechische Kultregisseur Yorgos Lanthimos , hat mal wider zugeschlagen und einen weiteren sehr kreativen Film erschaffen. Frankenstein etwas anders. Emma Stone ist hier mal wider überragend und gewann dafür sogar ihren 2. Oscar. Die Sets sind einfach toll und die Bilder beeindruckend. Ich finde es einfach toll, wenn ein europäischer Filmemacher in Hollywood Erfolg hat. Ich bin nicht der grösste Fan von ihm, da seine Werke mir manchmal etwas zu anstrengend sind. Dennoch hatte ich sehr viel Freude, mit seinem neusten Werk. Ob es bei seinem nächsten Projekt für den Oscar reichen wird?
Celsi
Celsi

3 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 20. April 2024
Eine (anfangs) schwachsinnige Mischung aus Frankensteins Tochter, einer Vulkanierin und Zoey Deschanel entkommt Ihrem Schöpfer und entdeckt eine Welt wie aus einem Terry Pratchett Roman. Wilde Kameraeffekte und ein ebenso psychedelischer Soundtrack perfektionieren dieses surreale Meisterwerk.

Und wer sich jetzt von dieser Beschreibung abgeschreckt fühlt: bitte nicht.
Nichts davon (okay, ausser Vulkanierinnen) ist gewöhnlich mein Ding, aber ich fand den Film überragend.
Mark R Fritsch
Mark R Fritsch

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 8. April 2024
Das einzig positive an dem Film sind die unrealistischen Farben des Himmels und der Welt,in der die Protagonisten sich bewegen...mal schwarz/weiss..mal unrealistisch bunt und verschnörkelt.

Auch einen Hollywoodstart mal nackt zu sehen-dafür brauche ich nicht diese langweilige 200Minuten. Zumal eine flachbusiger,nicht rasierter weiblicher Körper auch schnell langweilig wird im Ansehen.

Was witzig daran sein soll, einer Leiche am Penis rumzuspielen, erschließt sich mir nicht...wahrscheinlich hat es nur viele fasziniert,dass der Penis relativ normalgroß war... naja..

Die Story des Films ist an Langeweile nicht zu übertreffen...da sind Josephine Mutzenbacher Filme auf jedenfalls die bessere Alternative ..viel unterhaltsamer und witziger !! Empfehle "Kasimir der Kuckuckskleber" mal zu sehen...weitaus erotischere Frauen mit weit mehr Sexappeal......

Ich bin einfach nur baff,wie man sowas nur als Film verkaufen kann....das erinnert mich irgendwie an eine Frau,die auf Leitern steigt,nur um aus ihrer Vulva Farbeier zu pressen,die auf Leinwände fallen, was dann als "Kunst" verkauft wird.

Gn8 für einen Film,wo man nicht mehr drüber nachdenken möchte..grausam.....
QCU
QCU

8 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 23. März 2024
Visuell fantastisch, ein Meisterwerk. Inhaltlich schwach, verpackt in eine idiotische „Emanzipationsgeschichte“. Was für ein infantiles Frauenbild da transportiert wird. Statt Sinnlichkeit und Liebesenergie, wildes Geficke, Ein irrer Frankensteinwissenschaftler mit Monstergesicht, verkrüppelte Haustiere. Was soll an diesem Film erhebend sein oder lustig, witzig, gar komisch? Nichts. Unsere Gesellschaft verkommt zur Farce. Das ist der Subtext dieses Filmes, wo innerlich verkrüppelte Menschen, neue Geschöpfe zusammenbasteln. Ein infantiles Frauenbild, dass ja von Pädophilen besonders gemocht wird. Ich spreche da die erste Szene mit dem Anwalt an. Was da an Emanzipation verkauft werden soll, ist ein kindlich-frivoler und manipulativer Vorgang, ausgedacht von eine pädophilen Hirn. Einfach irre und eine Facette unserer heutigen, degenerierten Gesellschaft. Sehr unerfreulich.
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