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Casey 08
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3,0
Veröffentlicht am 16. August 2026
Endlich mal ein guter Weinachts-Slasher. Eigentlich passiert hier nicht viel außer das ein mann in Weinachtskostüm täglich zur Weinachtszeit jemanden töten muss. Der Grund warum er das macht, erfährt man erst gegen Ende aber dann macht auch alles Sinn. Auch die Stimme in seinem Kopf finde ich eine gute Entscheidung wie bei "Venom". Die Story ist jetzt nicht der hingucker, denn im Grunde macht er ja nichts anderes als Leute auf blutigste Art und Weise zu töten. Da gibt es im letzten drittel noch einen guten Twist und etwas Tiefe bekommt der Killer auch und auch ein Leben abseits von den ganzen Abgeschlachte. Also es gibt schon eher wenig Überraschungen aber langweilig ist er selten, die Kills passen und sind manchmal echt hart und der Twist und die Idee funktionieren. Besonders die Szene auf der "White Power" Party mit dem Schriftzug "Kill Nazis" ist so großartig und immer wenn er jemanden töten soll kommt der Schriftzug wenn er tötet und das zieht er knallhart durch und Unterhaltsam ist es auch und etwas Weinachtstimmung gibt es sogar auch.
Insgesamt ist es ein solider Film mit einigen harten Kills, ganz viel Blut, toten Nazis und guten Twist am Ende.
Dieser Film wird damit beworben das er vom selben Produktionsstudio wie Terrifier 2 & 3 stammt daher erwartet man hier viel Gore aber davon gibt es kaum was. Stattdessen gibt es eine Romanze und der Film schafft es trotz seiner kurzen Laufzeit einen zu langweilen.
"Silent Night, Deadly Night" ist kein großartiges Kunstwerk, aber genauso wie Süßigkeiten, die in einen Strumpf gefüllt sind, weit von einem Fünf-Sterne-Menü entfernt sind, spielt es für diejenigen, die sie suchen, keine Rolle, und es ist trotzdem angenehm. Es ist eine Vermessung gegenüber dem Original in jeder Hinsicht, die stärkere Film- und Produktionswerte zeigt und die grobe Psychopathologie durch eine etwas mehrschichtige Charakterisierung seines als Weihnachtsmann gekleideten Serienmörders ersetzt. Wer matschige Slasher-Filme mag, wird mit diesem prächtig unterhalten.
Außer dem Motiv, dass ein Killer mit Hackebeil und Weihnachtsmann umgeht. Ansonsten kriegt man hier einen saftigen, aber spannungsarmen Slasher, in dem man erst im letzten Drittel erläutert bekommt, was eigentlich abgeht. Bis dahin sieht man einen jungen Mann in ständigem inneren Monolog, der wahlos Leute abmurkst. Das kombiniert sich mit der Auflösung dann zwar zu etwas sinnvollem, aber davor hockt man doch relativ ratlos davor. Obendrein kann es schnell passieren, dass man die Lösung als reinen Quatsch abtut
Fazit: Hier wird amtlich geblutet und gemeuchelt – ob man der Story vor der Auflösung mit Spaß folgen kann, liegt an einem selber.