In den 1930ern ist die junge Dresdnerin Maria Reiche (Devrim Lingnau Islamoğlu) weit weg von ihrer deutschen Heimat in Dresden: Als Mathelehrerin schlägt sie sich in der peruanischen Hauptstadt Lima durch. Ihr beschauliches Leben wird jedoch umgekrempelt, als der französische Archäologe Paul D’Harcourt (Guillaume Gallienne) mit einer Bitte an sie herantritt: Maria soll für ihn ein paar alte Schriften übersetzen. Paul vermutet darin nämlich hinweise auf ein geheimnisvolles Kanalsystem in der Wüste bei Nazca im Süden des südamerikanischen Landes. Doch vor Ort tut sich ein noch viel größeres Geheimnis auf, dessen Ergründung Maria fortan fesseln soll...
Biopic über eine Forscherin, die mit Sicherheit Besseres verdient hätte
Von Gaby Sikorski
Bis heute haben die legendären „Nazca-Linien“ nichts von ihrer geheimnisvollen Aura verloren. Die circa 2000 Jahre alten, von indigenen Völkern in den peruanischen Wüstenboden gekratzten riesigen Scharrbilder mit ihren Linien, Mustern und Figuren könnten eine religiöse Bedeutung haben, auch eine Verbindung zur Astronomie ist denkbar. Eine besonders abenteuerliche These veröffentlichte der umstrittene Para-Wissenschaftler Erich von Däniken in seinem Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ (1968). Danach wären die Scharrbilder so etwas wie Landebahn-Markierungen für außerirdische Astronauten. Seinerzeit kam aber offenbar niemand auf die naheliegende Idee, die noch immer aktive Fachfrau zu diesem Thema zu befragen: die gebürtige Deutsche Maria Reiche, genannt „Lady Nazca“ (so auch der Originaltitel von „Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien“), die seit den 1930er Jahren bis zu ihrem Tod 1
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Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien Trailer DF
Sehr langweiliger Film, der nicht unterhält oder in irgendeiner Form einen abholt. Natürlich stark, was die Fame im echten Leben entdeckt hat. Aber nicht jede Geschichte ist es wert, verfilmt zu werden
Lemmiblog
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2,5
Veröffentlicht am 23. März 2026
DIE DEUTSCHE, DIE DIE WÜSTE FEGT
In den 1930ern flieht die Dresdnerin Maria Reiche nach Lima, um dem Wahnsinn in Europa zu entkommen. Dort arbeitet sie als Mathelehrerin, bis sie auf einen Archäologen trifft, der sich die Nazca-Linien anschauen will. Einmal gesehen und Maria ist verloren. Faszination wird zu Obsession und plötzlich gibt es für sie nur noch Wüste, Linien und die große Frage: Was zur Hölle ist das hier eigentlich?
Maria ...
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